Pressemeldungen 2011
Pressemeldung zu den Musiktagen Mondsee 2011 – 16.8.2011
Pressemeldung zu den Musiktagen Mondsee 2011 – 16.8.2011
„Für große und kleine Kinder“ / Schloss Mondsee / Beginn 15.30 Uhr
Mit Ernst Weissensteiner am Kontrabass, dem Auryn Quartett, Sprecher ist Pfarrer Ernst Wageneder
Das Märchenkonzert lädt am 3.9. kleine und große Klassikliebhaber zu Schneeweißchen und Rosenrot der Gebrüder Grimm ein.
Das Konzert verbindet spannende Geschichten mit schöner Musik für Kinder ab ca. fünf Jahren, ihren Eltern, Mütter, Väter und alle die jung geblieben sind. Erzählt wird die romantische Geschichte der beiden Schwestern Schneeweißchen und Rosenrot, die sich mit dem tobsüchtigen Zwerg herumplagen müssen. Musikalisch stehen Werke von Dvorcák und Dragonetti im Mittelpunkt, die Zusammenstellung der Werke wird die Kinder besonders begeistern und gemeinsam mit den Erzählungen zu einem spannenden Gesamterlebnis für Groß und Klein machen.
Der Text und die musikalische Gestaltung stammen von Ute Kleeberg. Das Klassikhörbuch Schneeweißchen und Rosenrot aus dem Haus See-Igel wurde 2010 in der Einspielung des Auryn Quartetts mit dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet. Ein Blick auf www.see-igel.de lohnt sich für Groß und Klein.
Kartenkauf unter 06232/2270, per E-Mail oder direkt an der Abendkassa.
Die Karten kosten für Erwachsene zwischen 20 und 40 Euro. Kinder und Jugendliche bis 18 Jahren zahlen jeweils die Hälfte.
Heute zu Gast in Mondsee: Christine Schäfer
MITTWOCH, 31. August 2011 Schlosskonzert 19.30 Uhr
Und träum hinaus in selge Weiten…
| Wolfgang Amadeus Mozart | Flötenquartett Nr. 1 D-Dur, KV 285 |
| Maurice Ravel | Trois poèmes de Stéphane Mallarmé |
| Igor Strawinsky | Drei japanische Lieder |
| Igor Strawinsky | Petruschka |
| Arnold Schönberg | Pierrot Lunaire, op. 21 |
Im Kulturjournal auf Ö1 war am 26.8.2011 ein Bericht über die Musiktage Mondsee zu hören.
Den Bericht können Sie hier nachhören:
http://oe1.orf.at/artikel/284657
Hören Sie einen Auszug aus der Ö1 Sendung “Kulturjournal” zum Thema “Musiktage Mondsee – Im Zeichen von Igor Strawinsky” von Alice Ertlbauer-Camerer vom Freitag, 26. August 2011 um 17.09 Uhr in oe1.ORF.at.
Die Musiktage Mondsee sind mit vielen musikalischen Leckerbissen in das erste Wochenende gestartet. Beim Eröffnungskonzert am Samstag begeisterten die Geigerin Liza Ferschtman, Jeremy Joseph am Cembalo, Polina Leschenko am Klavier und das Auryn Quartett das Publikum mit Werken von Vivaldi, Strawinsky und Dvorák. Die Matineé am Sonntag stand unter dem Motto „In Liebe zum Barock“ und am Abend hieß es „Igor goes Jazz“ mit dem Trio Bridges. Ein fulminanter Auftakt der Musiktage Mondsee.
In Oberösterreich Heute war am 28.8. ein Bericht über die Musiktage Mondsee zu sehen.
Hier können Sie sich den Beitrag nochmals ansehen.
http://tvthek.orf.at/programs/70016-Oberoesterreich-heute/episodes/2820765-Oberoesterreich-heute/2822443-Musiktage-Mondsee
In der Sendereihe a.viso war am 28.8. ebenso ein Beitrag – hier nachzusehen:
http://tvthek.orf.at/programs/1299-a-viso/episodes/2820607-a-viso/2820617-Musiktage-Mondsee–OOe
Wir danken unserem Mediapartner!
Samstag, 27. August 2011, 19:30 Uhr, Schloss Mondsee
Antonio Vivaldi Die vier Jahreszeiten
Igor Strawinsky Concertino für Streichquartett
Antonin Dvorák Klavierquintett A-Dur, op. 81
Liza Ferschtman, Violine
Jeremy Joseph, Cembalo
Polina Leschenko, Klavier
Auryn Quartett
Mit der “Festlichen Eröffnung” beginnt die Zeitreise mit Igor Strawinsky bei den Musiktagen Mondsee 2011:
Auf dem Programm stehen „Die vier Jahreszeiten“ von Vivaldi mit Liza Ferschtman als Solistin und dem Auryn Quartett, danach steht Jahresregent Igor Strawinsky mit seinem Concertino für Streichquartett auf dem Programm. Abgerundet wird der Abend mit Dvoráks wunderbarem Klavierquintett, bei dem das Auryn Quartett mit Polina Leschenko musiziert.
Ein festlicher Auftakt zu einer spannenden musikalischen Reise!
Karten für die Musiktage Mondsee 2011 können Sie hier erwerben:
Tourismusverband MondSeeLand, Mondsee-Irrsee
Dr. Franz Müller Straße 3, 5310 Mondsee
Tel. +43 (0)6232 2270
Email: karten@musiktage-mondsee.at
DAS WIENER POSAUNENQUARTETT wurde 1992 von Musikern verschiedener österreichischer Spitzenorchester gegründet, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, die Posaune als Kammermusikinstrument einem breiteren Publikum näher zu bringen.
Dieser Idee folgend und nicht minder erfolgreich präsentiert sich das Wiener Posaunenquartett nach einer Umbesetzung im Jahr 2005 nun ausschließlich aus Mitgliedern eines Spitzenorchesters – nämlich der Wiener Symphoniker.
Die gemeinsame musikalische Denkweise und die daraus gewachsene Einheit begleitet die Musiker im Orchester genauso wie in der Kammermusik , entstammen derselben
Gewichtung von Tradition & Moderne und wurden durch einen großteils einheitlichen Ausbildungsweg geformt.
Genau dieser Weg verleiht dem Wiener Posaunenquartett eine in diesem Ausmaß seltene Homogenität in Spielweise und Stilempfinden und macht es damit zu etwas besonderem.
„WELCH REIZVOLLE VARIANTE DER HOHEN KUNST DES QUARTETTSPIELS!
EIN HOCHGENUSS FÜR DEN BLÄESER-und QUARTETTFREUND“
(Valentin Erben, Cellist des Alban Berg Quartetts)
DIE KLANGLICHE FARBENVIELFALT UND DIE BRILLIANZ
HAT MICH EHRLICH BEEINDRUCKT!
(Franz Welser Möst, Dirigent)
Die Werke von J. S. Bach, W.A.Mozart, J. G. Albrechtsberger, J. Haydn, J. Strauß, J. Brahms,
A. Bruckner, R. Strauss, D. Schostakowitsch, H.Tomasi, T. Monk gemeinsam mit Komponisten der Österreichischen Avantgarde bilden unter vielen anderen das Kerrn-Repertoire des Wiener Posaunenquartetts
Bisher erschienene Tonträger_
„Das Wiener Posaunenquartett“ (Haydn, Mozart, Beethoven, Brahms, J. Strauß),
„Russians Melodies“ (Tschaikowsky, Shostakovich, Mussorgsky, Borodin),
„Vienna Masters“ (Beethoven, Schumann, Schubert, Brahms, F. O. Dessoff, F. Kreisler).
„Bach & Bruckner“ ( Originalwerke und Bearbeitungen)
Die Musiker des Wiener Posaunenquartetts:
Otmar Gaiswinkler
wurde 1971 in Schärding geboren und erhielt seinen ersten Posaunenunterricht im Alter von neun Jahren. 1985 kam er an das Musikgymnasium Linz und wurde im Brucknerkonservatorium Linz aufgenommen. 1990 wechselte er an die Musikhochschule Wien zu Prof. Horst Küblböck und trat 1993 sein erstes Engagement im Brucknerorchester Linz an. Seit 1996 ist Othmar Gaiswinkler Soloposaunist der Wiener Symphoniker und wirkt daneben bei verschiedenen Ensembles (Pro Brass, Austrian Brass Connection, Wiener Akademie, Concentus Musicus Wien, Ensemble TONUS) mit.
Als Dozent gestaltete er Meisterkurse in Japan, Taiwan, Polen, Deutschland, Schweden und den USA, seit 2007 ist er Professor für Posaune an der Musikuniversität Wien.
Reinhard Hofbauer
wurde 1975 in Mürzzuschlag geboren und begann im Alter von 10 Jahren an der Johannes Brahms Musikschule Posaune zu spielen. Danach setzte er sein Studium an der Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien bei Prof. Horst Küblböck fort und schloss es 2000 mit Diplom ab. Bereits während des Studiums trat er sehr häufig als Solist auf und räumte der Kammermusik einen gewichtigen Platz ein.. Von September 1999 bis Juni 2004 hatte er ein Engagement als Bassposaunist im Tiroler Symphonieorchester Innsbruck .
Seit Juli 2004 ist er als Tenor- und Baßposaunist bei den Wiener Symphonikern engagiert und wirkt zusätzlich bei Konzerten der Wiener Akademie, des Clemecic Consort , im Johann Strauß Festival Orchester, beim Vienna Symphony Jazz Project und in der Austria Brass Connection mit.
Wolfgang Pfistermüller
wurde 1975 in Wels geboren und erhielt seine musikalische Ausbildung am Brucknerkonservatorium Linz sowie an der Musikuniversität Wien bei Prof. Horst Küblböck.
1997-1999 war er im Tiroler Symphonieorchester Innsbruck engagiert, danach kurze Zeit beim Mozarteum Orchester Salzburg, ehe er 1999 zu den Wiener Symphonikern wechselte. Wolfgang Pfistermüller ist Mitglied der Austrian Brass Connection, im Ensemble Pro Brass, im Wiener Johann Strauss Orchester und beim Vienna Symphony Jazz Project.
2002-2005 war er Lehrbeauftragter für Posaune in der Musikuniversität Wien.
Walter Voglmayr
wurde 1973 in Ried im Innkreis geboren, begann sein Studium 1986 am Linzer Bruckner Konservatorium bei F. Loimayr und setzte es 1988 an der Wiener Musikhochschule bei Horst Küblböck sowie 1993 in Freiburg im Breisgau bei Branimir Slokar fort, wo er 1997 diplomierte. Er trat solistisch mit dem Wiener Kammerorchester, dem Ensemble de la Musique de Toulon und dem Klangforum Wien auf.
1996 hatte Walter Voglmayr einen Substitutenvertrag als Soloposaunist an der Bayerischen Staatsoper München, von 1997-2000 war er Soloposaunist im Rundfunksinfonieorchester Berlin. Seit Jänner 2000 ist er Soloposaunist der Wiener Symphoniker und spielt im Ensemble Pro Brass , in der Austrian Brass Connection und im mund.ART Quintett Wien.
Die Auftritte der Sopranistin Christine Schäfer sind Höhepunkte des internationalen Musiklebens. Die Künstlerin gehört mit Opern- und Konzertauftritten in Salzburg, London, Wien, Paris, Amsterdam, Berlin, München und New York sowie den Rollen Lucia, Gilda, Sophie, Lulu, Konstanze, Traviata, Alcina, Partenope, Cherubino und Donna Anna, deren Interpretation in den letzten Jahren Maßstäbe setzte, sowie ihrem großen Konzertrepertoire zu den erfolgreichsten und besten Sängerinnen unserer Zeit.
Christine Schäfer studierte an der Berliner Hochschule für Musik bei Professor Ingrid Figur und vervollständigte ihre Ausbildung bei Arléen Auger, Aribert Reimann, Sena Jurinac und Dietrich Fischer-Dieskau. Die Teilnahme an bedeutenden Wettbewerben brachte ihr etliche Preise.
Christine Schäfer legte schon früh neben ihrer Opernkarriere einen Schwerpunkt auf den Konzert- und Liedgesang. Seither führten Lied-Tournéen Christine Schäfer in die Hochburgen der Musikkultur. Die Künstlerin arbeitete bereits mit den Dirigenten Claudio Abbado, Pierre Boulez, Andrew Davis, Leopold Hager, Nikolaus Harnoncourt, Sir Charles Mackerras, Seiji Ozawa, Sir Simon Rattle, Christian Thielemann und Helmut Rilling. Von den Orchestern, mit denen Christine Schäfer aufgetreten ist, seien beispielhaft die Berliner, Wiener und Münchner Philharmoniker sowie das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, das City of Birmingham Symphony Orchestra und die Boston und Chicago Symphony Orchestras genannt. Dabei liegt das besondere künstlerische Interesse der Künstlerin neben dem klassischen Repertoire bei Werken des Barocks und des 20. Jahrhunderts.
Auf Tonträger sind zahlreiche Aufnahmen erschienen – die Schöpfung mit Helmut Rilling; von Aribert Reimann „Nachtträume“ und „Kinderlieder“; die Johannes-Passion mit den Stuttgarter Hymnus-Chorknaben; Canzonettas von Mozart mit dem Bläserensemble der Berliner Philharmoniker unter Dietrich Fischer-Dieskau; die Konstanze aus „Entführung aus dem Serail“ unter William Christie mit Les Arts Florissants sowie Lieder von Schubert und Schumann mit Graham Johnson. Ein Exklusivvertrag band die Künstlerin einige Jahre an die Deutschen Grammophon dort erschienen sind unter anderem eine Mozart/Strauss-CD mit Claudio Abbado und den Berliner Philharmonikern sowie „Pierrot Lunaire“ mit Pierre Boulez. Zuletzt erschienen im Herbst 2006 bei Onyx die von der Kritik begeistert aufgenommene CD mit „Winterreise“ sowie 2007 mit dem Petersen Quartett „…Oder Soll Es Tod Bedeuten?“, Lieder von Mendelssohn und Schumann in Bearbeitungen von Aribert Reimann, erschienen bei Capriccio; sowie „Apparition“, Lieder von Purcell und George Crumb, am Flügel Eric Schneider, erschienen wiederum bei Onyx.
Ihren außergewöhnlichen Rang als Liedsängerin belegen die Partner Christine Schäfers am Flügel: Liedspezialisten wie Irvin Gage, Graham Johnson oder Eric Schneider aber auch Pianisten wie Helène Grimaud, Pierre-Laurent Aimard, Christoph Eschenbach, Ingo Metzmacher oder Daniel Barenboim. Beispielhaft spricht der Februar 2008 für sich, in dem Christine Schäfer Liederabende in Atlanta mit Martin Katz (Strauss), München mit Eric Schneider (Winterreise), Berlin mit Daniel Barenboim (Schubert, Debussy und Wolf) sowie London mit Graham Johnson (Schumann, Brahms und Wolf) sang.
Bei den Salzburger Festspielen ist Christine regelmäßig zu Gast, 2009 eröffnete sie dort die Opernfestspiele in der Titelrolle aus Händels Oratorium Theodora. 2006 erkoren die Kritiker die Künstlerin zum „Star der Festspiele“ für ihre Interpretation des Cherubino und der Donna Anna. In 2009 und 2010 finden bzw. fanden Auftritte an den Opernhäusern in Wien (Partenope), London (Asteria; Tamerlano), Frankfurt (Lucia), Berlin (Konstanze) und New York (Sophie) statt – in Planung sind u. a. München, Berlin, Wien und New York.
Im Oktober 2007 wurde Christine Schäfer von der Zeitschrift „Opernwelt“ zur „Sängerin des Jahres 2006“ gekürt. Im gleichen Monat erhielt die Künstlerin den „Echo Klassik 2007“ für die beste Liedeinspielung des Jahres. Bundespräsident Horst Köhler ehrte Christine Schäfer im Oktober 2008 mit der Verleihung des Bundesverdienstkreuzes. Im Herbst 2009 erfolgte die Berufung zum Mitglied der Akademie der Künste Berlin.