Přemysl Vojta gewann im September 2010 den ersten Preis und zahlreiche Sonderpreise beim „Internationalen ARD-Musikwettbewerb“ in München und 2011 wurde er nach seinem Debüt beim Beethovenfest Bonn mit dem Beethoven-Ring ausgezeichnet.
Inzwischen ist er zu den führenden Persönlichkeiten seiner Generation geworden und seine musikalische Laufbahn führt ihn durch die ganze Welt – Tokio, St. Petersburg, Barcelona, Wien, Sydney, Beijing, London oder Sao Paulo.

Er war Solohornist des Konzerthausorchesters Berlin und seit Dezember 2015 ist er in selber Position im WDR Sinfonieorchester Köln. Des Weiteren hatte er 2010 – 2015 einen Lehrauftrag an der UdK Berlin und 2015-2017 an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln inne.
Seine Ausbildung began er an der Brünner Musikschule bei Olga Voldánová, studierte am Prager Konservatorium bei Bedřich Tylšar (1998-2004) und an der Universität der Künste Berlin bei Christian – Friedrich Dallmann (2004-2010).

Als Solist trat er mit Orchestern wie dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Radio-Sinfonieorchester Stuttgart, WDR Sinfonieorchester, Konzerthausorchester Berlin, Orchester des Staatstheater Wiesbadens, Camerata Salzburg, Academy of St Martin in the Fields,
Wiener Kammerorchester, Münchener Kammerorchester und Prague Philharmonia auf.

Neben der solistischen Tätigkeiten widmet sich Přemysl intensiv der Kammermusik, dabei sind die Musiker wie Armida Quartett, Tobias Koch, Nicholas Daniel, Stradivari Quartett, Pražák Quartett, Jörg Widmann, Ye Wu, Tomáš Jamník, Fabrice Millischer, Sung Kwon You, Fredrik Ekdahl oder Michael Massong als Musiker an seiner Seite.

Přemysl Vojta hat für Supraphon das Horn Trio von Johannes Brahms aufgenommen. 2013 debütierte er solistisch beim selben Label mit Werken der klassischen tschechischen Moderne „French Horn in Prague“. Beim Label CAvi sind 2018 CDs „Metamorphosis“ erschienen, gespielt mit dem Pianisten Tobias Koch auf drei verschiedene Hörnern (Naturhorn Curtois, F-Horn Daniel Fuchs und Doppelhorn Alexander 103) und Klaviere (Conrad Graf, Pierre Erard und Steinway) – konzipiert als eine musikalische Reise durch die Jahrhunderte mit den verschiedenen
Klangidealen – und die Gesamtaufnahme der Hornkonzerte von den Brüdern Michael und Joseph Haydn.