Leonard Eröd

Leonard Eröd, Foto: Marie Jecel

Leonard Eröd, geboren 1977 in Graz, studierte Fagott am Konservatorium Wien und am Mozarteum Salzburg und ist, nach einem Engagement beim Brucknerorchester Linz, seit 2007 Fagottist im ORF-Radiosymphonieorchester Wien. Daneben ist er leidenschaftlicher Kammermusiker (CrossNova Ensemble) und arbeitet auch als Arrangeur und Gelegenheitskomponist.

Abgesehen von der Arbeit mit dem Instrument ist es ihm seit langem ein Anliegen, die eigene Begeisterung für Musik auch auf andere Menschen zu übertragen. Er arbeitete mit Dietmar Flosdorf (Musik zum Anfassen) und Marco Simsa zusammen und wirkte beim move.on-Programm des Brucknerorchesters Linz mit. Seit einigen Jahren hat sich dieses Engagement verstärkt und Eröd konzipiert selbst Vermittlungsprojekte: Dazu gehören vor allem die Gestaltung des „RSO Musiklabor“ mit Workshops in Schulklassen und moderierten Konzerten mit dem RSO Wien, aber auch Kooperationen mit der Jeunesse und Projekte mit seinen eigenen Kammermusikensembles.

Harriet Krijgh, Photo Nancy Horowitz

Harriet Krijgh, Photo Nancy Horowitz

Harriet Krijgh wurde im Juni 1991 in den Niederlanden geboren und erhielt im Alter von fünf Jahren ihren ersten Cello Unterricht. Im Jahr 2000 wurde sie in die Klasse junger Talente an der Hochschule für Musik Utrecht aufgenommen, wo sie von Lenian Benjamins unterrichtet wurde.

2004 verlegte Harriet ihren Lebensmittelpunkt nach Wien, um bei Lilia Schulz-Bayrova und Jontscho Bayrov an der Konservatorium Wien/ Privatuniversität Cello zu studieren.

Weitere wertvolle Impulse erhielt Harriet durch Unterricht und Meisterkurse bei Steven Isserlis, Dmitri Ferschtman, Clemens Hagen, Jens Peter Maintz und an der Kronberg Academy bei Frans Helmerson.

Zwischen 2008 und 2010 nahm Harriet an verschiedenen Wettbewerben teil. So erhielt sie einen 1. Preis und den Publikumspreis beim niederländischen Prinses Christina Concours, einen 1. Preis mit ausgezeichnetem Erfolg und einer CD Aufnahme beim österreichischen Bundeswettbewerb „Prima la Musica“, einen 1. Preis und den Nicole Janigro Preis bei der internationalen Antonio Janigro Cello Competition in Kroatien, sowie einen 1. Preis beim Fidelio Wettbewerb in Wien.

Im November 2012 gewann Harriet den 1.Preis und den Publikumspreis bei der CELLO BIENNALE AMSTERDAM, einem der wichtigsten Cello-Wettbewerbe in Europa.

Harriet Krijgh ist die exklusive Cello-Künstlerin des CD Labels CAPRICCIO. Eine erste CD „THE FRENCH ALBUM“ mit Musik für Cello und Klavier von Franck, Debussy, Fauré und Offenbach ist im März 2012 erschienen, die mit besten Rezensionen bedacht wurde. Anfang September 2012 erschien die zweite CD mit den beiden Haydn Cellokonzerten (Wiener Kammerphilharmonie, Dirigent Claudius Traunfellner). Für 2013 sind eine CD mit den beiden Cellokonzerten von Saint-Saens sowie eine CD mit Werken der Romantik für Cello und Klavier geplant.

In der Saison 2012/13 wird die Cellistin neben einem neuerlichen Konzert im Amsterdamer Concertgebouw ihre Debüts im Wiener Musikverein und bei wichtigen Festivals wie dem Rheingau Musik Festival, den Schwetzinger Festspielen, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern und dem Festival Sommets Musicaux Gstaad geben.

Bisherige Auftritte führten sie unter anderem ins Wiener Konzerthaus, zu den Haydn Festspielen Eisenstadt, zum Diabelli Sommer in Mattsee, zum St. Gallen Festival, zum Hagen Open auf Burg Feistritz, zur Trigonale in Kärnten und zu den Schlosskonzerten Gleinstätten. In den Niederlanden konzertierte sie unter anderem im Concertgebouw Amsterdam, im Muziekcentrum Vredenburg in Utrecht und im De Doelen Konzerthaus von Rotterdam.

Seit Juni 2012 hat Harriet auch ein eigenes, jährliches Festival „Harriet&Friends“ auf Burg Feistritz in Österreich, bei welchem sie alljährlich im Juni ausgewählte Kammermusik mit befreundeten Musikern aus aller Welt spielt.

Harriet Krijgh spielt ein Cello von Hendrick Jacobs, gebaut in Amsterdam in 1690, das ihr seit 2011 vom Nationaal Muziekinstrumentenfonds der Niederlande zur Verfügung gestellt wird.

Geboren in Mürzzuschlag, Studium der Musikerziehung, Germanistik u. Musikwissenschaft in Wien und Salzburg. Abschluss des Konzertfachs Orgel bei A. Forer mit Auszeichnung. Meisterkurse für Dirigieren und Orgel bei Flor Peeters und Gaston Litaize. Förderungspreis beim V. Int. Bachwettbewerb in Leipzig 1976, Improvisationspreis beim Int. Bruckner-Wettbewerb in Linz 1978. Seit 1974 Hochschullehrer an der Universität Mozarteum, 2000 Studiendekan, in Folge Vizerektor für Forschung und Lehre sowie 2006/07 kommissarischer Rektor. 2008 Aufbau des Studienganges Alte Musik am Standort Innsbruck. Begründer und künstlerischer Leiter der Neuberger Kulturtage 1977-8. Aufbau und Leitung der Kirchenmusik an der Basilika St. Michael, Mondsee seit 1991. Internationale Seminare und Gastkurse, Tätigkeit als Juror, Expertisen bei Rekonstruktion historischer Orgeln. ORF Aufnahmen Alter und Neuer Musik. Konzertreisen durch Europa und die USA als Ensembleleiter, Cembalist und Organist.

NOBUKO IMAI, Viola, Photo Marco Borggreve

NOBUKO IMAI, Viola, Photo Marco Borggreve

Nobuko Imai ist eine der hervorragendsten Bratschistinnen unserer Zeit. Nach dem Abschluss ihrer Studien an der Toho School of Music, der Yale University und der Julliard School gewann sie den ARD-Wettbewerb in München und war Preisträgerin beim Wettbewerb in Genf. Nobuko Imai ist ehemaliges Mitglied des angesehenen Vermeer Quartetts, eine internationale Solokarriere führt sie mit Orchestern wie den Berliner Philharmonikern, dem Royal Concertgebouw, den Wiener Symphonikern, London Symphony, den BBC Orchestern, Boston Symphony und Chicago Symphony zusammen. Weiters unterrichtet sie an den Konservatorien Amsterdam und Genf, bei der Kronberg Akademie und an der Ueno Gakuen Universität in Tokyo. Als Kammermusikerin spielt sie regelmässig mit Gidon Kremer, Yo Yo Ma, Itzhak Perlman, Andràs Schiff, Isaac Stern, Pinchas Zukerman und Midori, in Triokombinationen mit Pamela Frank und Clemens Hagen sowie Mihaela Martin und Frans Hemerson. 2003 gründete sie mit Mihaela Martin, Stephan Picard und Frans Helmerson das Mihelangelo Quartett, dessen Debütkonzerte im Concertgebouw viele Engagements u.a. im Theatre des Champs-Elysees und der Tonhalle Zürich sowie in Festivals wie Edinburgh und La Folle Journée de Nantes in Tokyo zur Folge hatten. Häufige Auftritte führen sie zum Marlboro Festival, nach Lockenhaus, zum Casals Festival, Saito Kinen Festival, Aldeburgh, den BBC Proms und dem Verbier Festival. Gemeinsam mit Yuri Bashmet, Kim Kashkashian und Tabea Zimmermann gestaltete sie Konzerte beim Internationalen Viola Festival in Kronberg. Mehrmals im Jahr konzertiert sie in Japan, sie fungiert auch als künstlerische Beraterin des jährlich stattfindenden Festivals “Viola Space”, welches sie 1992 gegründet hat.

Ernst  Weissensteiner photo by Bubu Dujmic

Ernst Weissensteiner photo by Bubu Dujmic

Ernst Weissensteiner (*1965), Solobassist der Wiener Symphoniker und Leiter einer Kontrabassklasse an der Konservatorium Wien Privatuniversität, erhielt seine musikalische Ausbildung an der Universität für Musik in Wien bei Ludwig Streicher. 1989, Diplom mit Auszeichnung und Zuerkennung eines Würdigungspreises durch das Bundesministerium für Wissenschaft und Kunst. Regelmäßige Konzerttätigkeit  mit dem Klangforum Wien, Chamber Orchestra of Europe, Vienna Art Orchestra und Konzerte mit Joe Zawinul, Ingrid Janson, Tatiana Grintenko, Alexei Lubimov, Nigel Kennedy, dem Vienna Symphony Jazz Project, Vienna Bass&oon Quartet, Dolby`s Around und dem Kontrabass Sextett Bass Instinct zeugen von stilistischer Lebendigkeit. Viele zeitgenössische Komponisten vertrauen ihm ihre Kompositionen an, um sie von seiner spieltechnischen Meisterschaft und seinem Interesse an neuer Musik aus der Taufe heben zu lassen.