Das Auryn Quartett sind: Matthias Lingenfelder (Violine), Jens Oppermann (Violine), Stewart Eaton (Viola) und Andreas Arndt (Violoncello).

Auryn Quartett Mondsee 2018

Tu, was du willst!“ Dieser Leitspruch ist in Michael Endes Roman „Die unendliche Geschichte“ auf der Rückseite eines magischen Amuletts zu lesen, das seinem Träger Inspiration verleiht und ihm hilft, den Weg seiner Wünsche zu gehen. Das Auryn – so der Name des Amuletts – wurde zum Taufpaten für das Streichquartett, dessen Musiker seit nunmehr über dreissig Jahren in der gleichen Besetzung musizieren.

Das Quartett ist seit Jahrzehnten mit den Musiktagen Mondsee verbunden.

Der ersten Einladung im Jahr 1999 folgten viele weitere, in denen das Auryn Quartett dem Publikum der Musiktage Mondsee ans Herz gewachsen ist. Seit 2011 sind die vier Musiker nach András Schiff, Julia Stemberger & Christian Altenburger sowie Heinrich Schiff als künstlerische Leiter für die Programmplanung verantwortlich.

So wie ihre Vorgänger laden die künstlerischen Leiter befreundete Musikerinnen und Musiker ein, nach Mondsee zu kommen und mit ihnen in einzigartigen Konstellationen zu proben und zu konzertieren.

Das seit seiner Gründung vor 30 Jahren in unveränderter Besetzung musizierende Ensemble zählt zu den weltweit führenden Streich-quartetten. Die Spielweise des Auryn Quartetts wurde weitgehend durch das Studium beim legendären Amadeus Quartett sowie beim Guarneri Quartett geprägt.
Einladungen zu zahlreichen renommierten Festivals wie Luzern, Edinburgh und Salzburg. Feste Partnerschaften mit großen Konzert- und Festspielpodien wie Carnegie Hall und dem Lincoln Center in New York, der Wigmore Hall in London und dem Concertgebouw in Amsterdam.
Das Quartett erweitert seine Formation immer wieder um bedeutende Musiker wie z.B. Christine Schäfer, Nobuko Imai, Jörg Widman, Sharon Kam oder Tabea Zimmermann erweitert.
Höhepunkte waren ein Festkonzert im Wiener Musikverein zum 25. Geburtstag des Ensembles sowie ein sechsteiliger Zyklus aller Streichquartette Beethovens in Köln.
2011 hat das Quartett nach langjähriger Mitwirkung bei den Musiktagen Mondsee die künstlerische Leitung des Festivals übernommen.
Seit 2003 geben die Mitglieder des Auryn Quartetts ihre Erfahrungen als Professoren der Detmolder Musikhochschule weiter.

Matthias Lingenfelder spielt eine Stradivari von 1722 die Joseph Joachim gehörte, Jens Oppermann die Petrus Guarneri vom Amadeus Quartett, Stewart Eaton eine Amati von 1616 (Koeckert Quartett) und Andreas Arndt das Niccolo Amati Cello aus Hindemiths Amar Quartett.

www.auryn-quartett.de

Robert Holl wurde in Rotterdam geboren und absolvierte hier auch seine Studien bei Jan Veth und David Hollestelle. 1971 gewann er den 1. Preis beim Internationalen Gesangwettbewerb in ́s-Hertogenbosch. Danach studierte er bei Hans Hotter in München. 1972 gewann Robert Holl den 1. Preis beim ARD-Wettbewerb in München. Von 1973 bis 1975 war er Mitglied der Bayerischen Staatsoper München, danach längere Zeit vorwiegend als Konzertsänger tätig und arbeitete regelmäßig mit Dirigenten wie Eugen Jochum, Karl Richter und Wolfgang Sawallisch.

Seit einiger Zeit ist er wieder mehr in Opernproduktionen zu hören und zu sehen: Er war Gast an der Wiener Staatsoper, der Brüsseler Oper und seit 1991 am Zürcher Opernhaus mit Partien wie Sprecher und Sarastro in „Die Zauberflöte“ oder Basilio im „Barbier von Sevilla“ unter Dirigenten wie Claudio Abbado, Nikolaus Harnoncourt und Franz Welser-Möst.

An der Deutschen Staatsoper Berlin trat Robert Holl unter Daniel Barenboim als Landgraf Hermann in „Tannhäuser“, als Hans Sachs in „Die Meistersinger von Nürnberg“, als Daland in „Der Fliegende Holländer“ und als Komtur in „Don Giovanni“auf. Auch in den folgenden Spielzeiten gastierte Robert Holl an der Deutschen Staatsoper Berlin, an der Wiener Staatsoper und an der Hamburgischen Staatsoper mit großen Partien des Wagnerfaches wie Landgraf Hermann, Hans Sachs oder König Marke. An der Wiener Staatsoper war Robert Holl in den Spielzeiten 2006/07 und 2007/08 als Pimen / BORIS GODUNOW (Neuproduktion unter DanieleGatti im Mai 2007) zu hören.

Bei den Bayreuther Festspielen war Robert Holl seit 1996 als Hans Sachs in „Die Meistersinger von Nürnberg“ zu hören und wurde für seine Leistung hoch gelobt. Im Sommer 2004 verkörperte er in Bayreuth erstmals die Partie des Gurnemanz in einer Neuproduktion von Wagners „Parsifal“ unter der künstlerischen Leitung von Pierre Boulez. Seit 2008 singt Robert Holl bei den Bayreuther Festspielen die Partie König Marke unter der Leitung von Peter Schneider.

Neben seinem Engagement an diversen Opernhäusern hat sich Robert Holl einen Namen als erfolgreicher Konzertsänger gemacht. Er hat unter den renommiertesten Dirigenten Europas und den USA in Europa, Amerika und Japan gesungen. Robert Holl gilt als einer der großen Liedsänger unserer Zeit. Seine besondere Vorliebe gilt dem deutschen und dem russischen Lied. Mit der Plattenfirma Preiser Records verbindet ihn eine lange Zusammenarbeit mit zahlreichen Liedaufnahmen. Liederabende führen den Künstler regelmäßig in die internationalen Musikzentren.

Robert Holl komponiert selbst Lieder und Klavierstücke, die zum Teil vom renommierten Musikverlag Doblinger herausgegeben und auf CD erschienen sind. Neben seiner Tätigkeit als Sänger hält er regelmäßig Meisterkurse. Weiters ist Robert Holl künstlerischer Leiter von „Schubertiaden“ in Holland und Österreich.

Im Oktober 1990 wurde Robert Holl der Kammersänger Titel verliehen, im März 1997 wurde er Ehrenmitglied der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien, im Juli 1997 Ehrenmitglied des Festivals „Carinthischer Sommer“. 1998 wurde er zum ordentlichen Professor für Lied und Oratorium an der Universität für Musik und Darstellende Kunst in Wien ernannt.

2003 wurde ihm das Österreichische Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst I. Klasse verliehen.Im März 2007 erhielt er das Große Goldene Ehrenzeichen der Niederösterreichischen Landesregierung. Im Oktober 2007 wurde Robert Holl in seiner Heimatstadt Rotterdam der höchste niederländische zivile Verdienstorden „Ridder in de Orde van de Nederlandse Leeuw“ (Ritter des Orden vom Niederländischen Löwen) verliehen.

Bei den Bayreuther Festspielen 2011 und 2012 war Robert Holl wieder als König Marke zu hören. Nach dem Herbst-Tournee 2013 nach Japan und Russland mit den Wiener Philharmonikern unter Christian Thielemann (IX. Symphonie von Beethoven) stehen Konzerte im Wiener Musikverein bevor: Ausschnitte aus den Meistersingern von Wagner mit den Wiener Symphonikern unter der Leitung von Philippe Jordan, sowie der Zyklus „Poesie und Musik“ mit vier Abenden in 2014.

Julian Bliss ist einer der besten Klarinettisten der Welt und mit Solokonzerten genauso erfolgreich wie als Kammermusiker, im Jazz oder als Leiter von Meisterkursen. Unermüdlich erweitert er sein musikalisches Spektrum und gewinnt neue Zuhörerkreise für sein Instrument. Als Gastdozent begeistert er Generationen von Klarinettenschülern. Er war maßgeblich an der Entwicklung der sogenannten Leblanc Bliss Klarinetten, bezahlbarer guter Instrumente für Fortgeschrittene, beteiligt.

Der in Großbritannien geborene Julian Bliss begann bereits im Alter von vier Jahren Klarinette zu spielen. Er studierte in den USA an der University of Indiana und in Deutschland bei Sabine Meyer.

Die stilistische Vielfalt und Qualität seiner Musik sind Ausdruck seiner breitgefächerten künstlerischen Fähigkeiten. Rezitale und Kammermusikprojekte führten ihn zu den führenden Festivals und Konzertsälen der Welt, u. a. zum Menuhin Festival Gstaad, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, nach Verbier, in die Wigmore Hall London und das Lincoln Center New York.

Als Solist spielt er Konzerte mit Sao Paolo Symphony, dem Royal Philharmonic Orchestra, Chamber Orchestra of Paris, BBC Philharmonic Orchestra, Auckland Philharmonia und London Philharmonic Orchestra.

2012 gründete er das Julian Bliss Septett. Die Programme dieser Formation sind inspiriert vom King of Swing, Benny Goodman, sowie von kubanischer und brasilianischer Musik und sorgen für ausverkaufte Häuser in den USA, im Ronnie Scott’s London und im Concertgebouw Amsterdam.

Seine kürzlich erschienenen Einspielungen fanden weltweite Beachtung und wurden von der Fachpresse enthusiastisch gefeiert. Besonders hoch gelobt wurde seine Aufnahme von Mozart und Nielsen Klarinettenkonzerten mit der Royal Northern Sinfonia. Auf seiner zuletzt erschienenen Kammermusik CD spielt er Schubert und Schumann zusammen mit der Sopranistin Ailish Tynan und dem Pianisten Christopher Glynn. Mit dem amerikanischen Pianisten Bradley Moore veröffentlichte er eine Rezital CD mit Werken

www.julianbliss.com

Als Solistin und als eine der gefragtesten Kammermusikpartner, ist die Pianistin Magda Amara Gast renommierter Konzerthäuser wie dem Musikverein und Konzerthaus Wien, dem Theater an der Wien, dem Mozarteum Salzburg, dem Concertgebouw Amsterdam, der Laeiszhalle Hamburg, dem Festspielhaus Baden-Baden oder der Tonhalle Zürich. Ihre Engagements führten sie an die wichtigsten europäischen Bühnen und darüber hinaus nach Russland und in die USA.

Magda Amara gastierte bei internationalen Festivals wie Dvořákova Praha, Le Sion Festival, Festival de Radio France in Montpellier, Best of NRW, den Neuberger Kulturtagen oder dem Attergauer Kultursommer und arbeitete erfolgreich mit dem Wiener Kammerorchester, dem Nord-Niederländischen Orchester, dem Symphonieorchester Kairo sowie der Tschechischen Philharmonie Brno zusammen.

Ihre Leidenschaft für die Kammermusik teilt sie mit herausragenden Partnern wie Julian Rachlin, Dora Schwarzberg und Stefan Vladar, sowie mit Mitgliedern der Wiener und Berliner Philharmoniker. Mit der niederländischen Cellistin Harriet Krijgh verbindet sie eine besonders enge musikalische Zusammenarbeit, aus welcher unter anderem die Einspielung von zwei CDs beim österreichischen Label Capriccio hervorging. Projekte für die kommende Saison 2016/17 führen die Pianistin unter anderem zum Luzern Festival, Concertgebouw Amsterdam, Musikverein Wien und viele mehr.

Magda Amara wurde in Moskau geboren und absolvierte dort am Staatlichen P.-I.-Tschaikowski-Konservatorium in der Klasse von Sergej Dorensky. Sie vervollständigte ihre Studien in Wien mit Stefan Vladar an der Universität für Musik und darstellende Kunst und ist Preisträgerin vieler nationaler und internationaler Wettbewerbe, wie des ersten Preises der Klavierwettbewerbe Jeunesses Musicales und Ennio Porriono, sowie des dritten Preises des Internationalen Klavierwettbewerbs Vladimir Horowitz.

http://magdaamara.com/

Christian Altenburger, Violine
Magda Amara, Klavier
Auryn Quartett
Julian Bliss, Klarinette
Matthias Buchholz, Viola
Fanny Clamagirand, Violine
Patrick Demenga, Violoncello
Frank Hoffmann, Sprecher
Robert Holl, Bass
Gottfried Holzer-Graf, Orgel
Barbara Hölzl, Alt
Nobuko Imai, Viola
Daniel Johannsen, Tenor
Kantorei Mondsee
Harriet Krijgh, Violoncello
Ellen van Lier, Sopran
David Lutz, Klavier
Godelieve Schrama, Harfe
Norman Shetler, Puppenkabarett
Stefan Stroissnig, Klavier
Ernst Weissensteiner, Kontrabass
Lilya Zilberstein, Klavier

Buchholz MatthiasMatthias Buchholz wurde 1957 in Hamburg geboren und begann dort auch sein Musikstudium. Weitere Studien führten ihn nach Cincinnati, Detmold und an das Curtis Institute of Music in Philadelphia. Zu seinen Lehrern zählen Hirofumi Fukai, Bruno Giuranna, Michael Tree und Karen Tuttle. Weitere wichtige musikalische Impulse erhielt er durch Felix Galimir, Alexander Schneider und dem LaSalle-Quartett. Seit 1976 konzertiert er – zunächst als Bratschist im Brahms-Quartett Hamburg, dann im Ridge-Quartett New York – in den wichtigen europäischen Metropolen, in den USA und Kanada, in Südamerika und im Fernen Osten. Von 2003-2008 war er als Gründungsmitglied im Heine-Quartett. Er war Preisträger des Deutschen Musikwettbewerbs Bonn 1978, des Coleman Competition in Los Angeles 1981 sowie im Internationalen Musikwettbewerb Budapest 1984. Von 1986 an war Matthias Buchholz 1. Solobratscher im Radio-Sinfonie-Orchester Stuttgart, bis er 1990 als Professor für Bratsche an die Kölner Musikhochschule berufen wurde. Seither leitet er Meisterkurse in Taiwan, Japan und Korea, in den USA und in vielen europäischen Ländern. Regelmässig unterrichtet er an der Great Wall International Music Academy/Beijing und bei den Rencontres Internationales d’Enghien in Belgien. Ab 2013 übernimmt er eine Professur für Viola an der HEM Genève als Nachfolger von Nobuko Imai. Wiederholt wird er zu den Festivals in Avignon, Berlin, Marlboro, Hitzacker, Lyon, Schleswig–Holstein u.a. eingeladen, wo Künstler wie Salvatore Accardo, Norbert Brainin, Rainer Kussmaul, Joseph Silverstein, Benny Goodman, Anner Bylsma, Frans Helmerson und Mitglieder des Guarneri-Quartetts zu seinen Kammermusikpartnern zählen. Als Gast konzertiert er mit dem Auryn-, Fine Arts-, Petersen-, American- und Vermeer-Quartett sowie dem Trio Fontenay. Uraufführungen und deutsche Erstaufführungen von Werken der Komponisten Hans Zender, Heinz Holliger, Per Nörgard, Peteris Vasks und Detlev Müller-Siemens dokumentieren seinen unermüdlichen Einsatz für die zeitgenössische Violamusik.

Die niederländische Sopranistin absolvierte ihr Gesangsstudium am Konservatorium in Den Haag und machte noch während ihres Studiums ihr Operndebüt bei der „Niederlandse Operastichting” in Amsterdam als Maria in Konrad Boehmers DR. FAUSTUS.
Bald darauf erfolgte ihr Konzertdebüt im Concertgebouw in Amsterdam mit Mozarts EXSULTATE JUBILATE.

Gastverträge führten Ellen van Lier mit der Oper in Amsterdam, wo sie in zwei Harry Kupfer – Inszenierungen mitwirkte, in FIDELIO und BORIS GODUNOW, und an die Komische Oper Berlin als Zerlina/DON GIOVANNI.

1987 war sie Preisträgerin beim „Hugo-Wolf-Liedwettbewerb” in Stuttgart.

Als Ensemblemitglied des Nürnberger Opernhauses war Ellen van Lier mit Partien wie Gretel/HÄNSEL UND GRETEL, Despina/COSÌ FAN TUTTE, Marie/ZAR UND ZIMMERMANN, Papagena und Pamina/DIE ZAUBERFLÖTE, Micaela/CARMEN.

Seit 1993 ist sie vorwiegend als Konzertsängerin tätig (Lied und Oratorium) und arbeitete mit vielen renommierten Dirigenten wie Yehudi Menuhin, Edo de Waart, Hartmut Hänchen, Peter Schreier und Nikolaus Harnoncourt zusammen.

Zahlreiche Gastspiele führten die Künstlerin in die USA, nach Japan, Deutschland, Luxemburg (DAS BUCH MIT SIEBEN SIEGELN unter Leopold Hager) sowie nach Griechenland (MATTHÄUSPASSION in Athen).

Sie wirkte bei den „Musiktagen Mondsee” (künstlerische Leitung: András Schiff), bei der „Romantischen Woche” auf Schloß Grafenegg (künstlerische Leitung: Robert Holl), bei den Oberösterreichischen Stiftskonzerten, bei den Schubert-Tagen im Rahmen des Carinthischen Sommers und bei der von Robert Holl gestalteten Reihe „Poesie und Musik“ im Wiener Musikverein mit.

Pädagogisch ist Ellen van Lier am Franz-Schubert-Konservatorium in Wien und international als Dozentin bei Meisterkursen tätig.

Norman Shetler

Norman Shetler

Norman Shetler schuf sich als Konzertpianist und Kammermusiker einen bedeutenden Namen. Nach vielen Jahren der Zusammenarbeit mit Dietrich Fischer-Dieskau, Anneliese Rothenberger und im besonderen mit Peter Schreier, ist er zudem einer der führenden Liedbegleiter unserer Zeit.

In seinem Buch „Aus meiner Sicht“ schreibt Peter Schreier: “Ein Pianist, der meinen Vorstellungen in idealer Weise entspricht, ist Norman Shetler, ein gebürtiger Amerikaner, der in Wien studiert hat und auch dort lebt. Shetler ist ein poesievoller Begleiter, der eine erstaunlich starke Einfühlung in das deutsche Lied beweist.”

Über 70 Schallplatten und CDs hat der Norman Shetler eingespielt, wovon viele mit Auszeichnungen bedacht wurden.

Neben seiner Lehrtätigkeit als Professor für Liedinterpretation an der Musikhochschule in Wien gibt er weltweit Kurse in diesem Fach.

Aber Norman Shetler ist seit nunmehr 25 Jahren auch passionierter und sehr erfolgreicher Puppenspieler. Was als Aprilscherz begann – sein Musikalisches Puppenkabarett – führte ihn inzwischen an Plätze wie dem Theater in Wien, der Staatsoper Berlin, zum Schleswig-Holstein Musik Festival, den Wiener Festwochen oder der Salzburger Mozartwoche.

Die meisten “Nummern” seines Musikalischen Puppenkabaretts sind von der Musik inspirierte, improvisierte Miniaturen. Sie leben vom musikalischen Witz, von der Podiumserfahrung des Pianisten und dem trockenen Humor des Angelsachsen, der zum Wiener geworden ist.

„Scherz, Satire, Ironie und einige Metamorphosen“ nennt Norman Shetler einen sehr besonderen Klavierabend. Sein Versuch, einen humorvollen, geistreichen und – womöglich – informativen Musikabend zu gestalten, wurde etwa beim Rheingau Musik Festival und in der Konzertreihe des WDR in Köln begeistert aufgenommen. 

Im Mozartjahr 2006 war besonders sein Programm “Spaß mit Mozart” gefragt, welches er u.a. im Gasteig München, im Markgräflichen Opernhaus Bayreuth, in Augsburg und bei den Ludwigsburger Schloßfestspielen auführte.

Mit seinem Musikalischen Puppenkabarett hat Norman Shetler einen Weg gefunden, die sogenannte „Ernste Musik“ humorvoll zu betrachten und zu präsentieren. Damit knüpft er an die große Tradition eines Gerard Hoffnung, Victor Borge oder Spike Jones an.

David Lutz wurde in Pennsylvania, USA geboren.  Er studierte an der University of Delaware (Bachelor of Arts Degree) und an der Boston University (Master of Music Degree).

 

Von 1978 bis 2001 war er Leiter einer Klasse für Lied und Oratorium bzw. für Vokalbegleitung am Konservatorium der Stadt Wien.

Von1994 bis 2001 war er Gastprofessor und seit 2001 ist er ordentlicher Professor für Vokalbegleitung an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien.

 

Als Liedbegleiter von Künstlern wie Lucia Popp, Robert Holl, Thomas Hampson, Hermann Prey,  Nicolai Gedda, Ildiko Raimondi und vielen anderen war David Lutz u.a. bei den Salzburger Festspielen, den Wiener Festwochen, dem Musikalischen Sommer Wien (Klangbogen), der Schubertiade Hohenems, der Hermann-Prey-Schubertiade in Wien, der Romantischen Woche auf Schloss Grafenegg, dem Carinthischen Sommer, dem Fest in Hellbrunn, dem Maggio Musicale Fiorentino, dem Festival di Carpi, dem Festival Musica da camera Old Jaffa / Tel Aviv, bei den Dresdner Musikfestspielen und dem Savonlinna Opernfestival zu Gast.  Konzertreisen führten ihn durch ganz Europa, in die USA, nach Kanada, Asien und in den Nahen Osten (Israel und Syrien).

 

David Lutz leitete Liedmeisterkurse in vielen Städten Europas, in den USA, in Kanada, Südkorea und Australien.

 

Zahlreiche Rundfunk- und Fernsehaufnahmen dokumentieren das vielfältige Repertoire von David Lutz.  Seine Diskographie umfasst u.a. Aufnahmen mit Robert Holl (SCHUBERT:ausgewählte Lieder, Die schöne Müllerin, Schwanengesang, Lieder nach Texten von Mayrhofer; MOZART, BEETHOVEN und HAYDN: Lieder; LOEWE: Balladen),

mit Robert Holl & Ellen van Lier (SCHUBERT:  Abendröte, Mignon, Harfner-Gesänge; WOLF: Italienisches Liederbuch), mit Thomas Hampson (MAHLER: Lieder eines fahrenden Gesellen und Frühe Lieder) und mit Gabriele Fontana & Peter Weber (VON EINEM:  Prinzessin Traurigkeit  in einem Mitschnitt der Uraufführung im Wiener Musikverein).

Daniel Johannsen Foto: Anette Friedel

Daniel Johannsen Foto: Anette Friedel

Der österreichische Tenor, Jahrgang 1978, gehört zu den gefragtesten Evangelisten und Bach-Interpreten seiner Generation. Nach der Ausbildung zum Kirchenmusiker studierte er Gesang bei Margit Klaushofer und Robert Holl in Wien; er war Meisterschüler von Dietrich Fischer-Dieskau, Nicolai Gedda sowie Christa Ludwig und ist Preisträger des Bach-, Schumann-, Mozart-, Hilde-Zadek- und Wigmore-Hall-Wettbewerbs.

Seit seinem Debut 1998 führen ihn Auftritte als Konzert-, Lied- und Opernsänger mit Werken aller Epochen in die großen Musikzentren Europas, Nordamerikas, Japans und des Nahen Ostens. Neben regelmäßigen Konzerten im Wiener Musikverein und Konzerthaus war und ist er zu Gast bei zahlreichen Festivals (Styriarte Graz, Salzburger Festspiele, Carinthischer Sommer, Israel Festival, La Folle Journée, internationale Bachfeste); er musiziert unter der Leitung namhafter Dirigenten wie Sir Neville Marriner, Bertrand de Billy, Jordi Savall und Enoch zu Guttenberg z. B. mit Le Concert des Nations, den Wiener Philharmonikern oder dem Chamber Orchestra of Europe. Daniel Johannsen ist zudem an einigen groß angelegten Bach-Kantatenprojekten beteiligt.

Auf der Bühne ist der lyrische Tenor, den Engagements etwa an das Münchner Staatstheater am Gärtnerplatz, die Oper Leipzig, die Volksoper Wien, das Luzerner Theater oder zu den Ludwigsburger Schlossfestspielen führten, mit Mozart-Partien, mit Werken des Barock, des 20. Jahrhunderts und der Moderne, aber auch in einigen Operettenrollen zu erleben.

Liederabende mit der ganzen Bandbreite des deutschen Repertoires (aber auch mit englischen und französischen Kompositionen) bilden einen Schwerpunkt in der Tätigkeit des Sängers, der mit Pianisten wie Simon Bucher, David Lutz, Gerold Huber und Helmut Deutsch zusammenarbeitet. Im Frühjahr 2010 erschien Daniel Johannsens Aufnahme der „Dichterliebe“ und folgte seiner (etwa mit dem Pasticcio-Preis des ORF ausgezeichneten) ersten Solo-CD „Tenore & Traverso“ mit Arien von J. S. Bach. Darüber hinaus dokumentieren zahlreiche weitere Tonträger sowie Rundfunk- und Fernsehaufnahmen seine künstlerische Arbeit.

In der Saison 2012/13 tritt Daniel Johannsen u. a. im Rahmen der Händel-Festspiele Halle, der Styriarte Graz, der Herrenchiemsee-Festspiele sowie (unter der Leitung von Trevor Pinnock) beim Bachfest Leipzig auf. Am Theater Bonn wird er die Titelrolle in einer szenischen Fassung von Händels „Jephtha“ singen, des weiteren gastiert er als Tamino an der Volksoper Wien. Liederabende führen ihn ins Wiener Konzerthaus sowie (gemeinsam mit Graham Johnson) zur Schubertiade Israel.