Das Auryn Quartett sind: Matthias Lingenfelder (Violine), Jens Oppermann (Violine), Stewart Eaton (Viola) und Andreas Arndt (Violoncello).

Auryn Quartett Mondsee 2018

Tu, was du willst!“ Dieser Leitspruch ist in Michael Endes Roman „Die unendliche Geschichte“ auf der Rückseite eines magischen Amuletts zu lesen, das seinem Träger Inspiration verleiht und ihm hilft, den Weg seiner Wünsche zu gehen. Das Auryn – so der Name des Amuletts – wurde zum Taufpaten für das Streichquartett, dessen Musiker seit nunmehr über dreissig Jahren in der gleichen Besetzung musizieren.

Das Quartett ist seit Jahrzehnten mit den Musiktagen Mondsee verbunden.

Der ersten Einladung im Jahr 1999 folgten viele weitere, in denen das Auryn Quartett dem Publikum der Musiktage Mondsee ans Herz gewachsen ist. Seit 2011 sind die vier Musiker nach András Schiff, Julia Stemberger & Christian Altenburger sowie Heinrich Schiff als künstlerische Leiter für die Programmplanung verantwortlich.

So wie ihre Vorgänger laden die künstlerischen Leiter befreundete Musikerinnen und Musiker ein, nach Mondsee zu kommen und mit ihnen in einzigartigen Konstellationen zu proben und zu konzertieren.

Das seit seiner Gründung vor 30 Jahren in unveränderter Besetzung musizierende Ensemble zählt zu den weltweit führenden Streich-quartetten. Die Spielweise des Auryn Quartetts wurde weitgehend durch das Studium beim legendären Amadeus Quartett sowie beim Guarneri Quartett geprägt.
Einladungen zu zahlreichen renommierten Festivals wie Luzern, Edinburgh und Salzburg. Feste Partnerschaften mit großen Konzert- und Festspielpodien wie Carnegie Hall und dem Lincoln Center in New York, der Wigmore Hall in London und dem Concertgebouw in Amsterdam.
Das Quartett erweitert seine Formation immer wieder um bedeutende Musiker wie z.B. Christine Schäfer, Nobuko Imai, Jörg Widman, Sharon Kam oder Tabea Zimmermann erweitert.
Höhepunkte waren ein Festkonzert im Wiener Musikverein zum 25. Geburtstag des Ensembles sowie ein sechsteiliger Zyklus aller Streichquartette Beethovens in Köln.
2011 hat das Quartett nach langjähriger Mitwirkung bei den Musiktagen Mondsee die künstlerische Leitung des Festivals übernommen.
Seit 2003 geben die Mitglieder des Auryn Quartetts ihre Erfahrungen als Professoren der Detmolder Musikhochschule weiter.

Matthias Lingenfelder spielt eine Stradivari von 1722 die Joseph Joachim gehörte, Jens Oppermann die Petrus Guarneri vom Amadeus Quartett, Stewart Eaton eine Amati von 1616 (Koeckert Quartett) und Andreas Arndt das Niccolo Amati Cello aus Hindemiths Amar Quartett.

www.auryn-quartett.de

Julian Bliss ist einer der besten Klarinettisten der Welt und mit Solokonzerten genauso erfolgreich wie als Kammermusiker, im Jazz oder als Leiter von Meisterkursen. Unermüdlich erweitert er sein musikalisches Spektrum und gewinnt neue Zuhörerkreise für sein Instrument. Als Gastdozent begeistert er Generationen von Klarinettenschülern. Er war maßgeblich an der Entwicklung der sogenannten Leblanc Bliss Klarinetten, bezahlbarer guter Instrumente für Fortgeschrittene, beteiligt.

Der in Großbritannien geborene Julian Bliss begann bereits im Alter von vier Jahren Klarinette zu spielen. Er studierte in den USA an der University of Indiana und in Deutschland bei Sabine Meyer.

Die stilistische Vielfalt und Qualität seiner Musik sind Ausdruck seiner breitgefächerten künstlerischen Fähigkeiten. Rezitale und Kammermusikprojekte führten ihn zu den führenden Festivals und Konzertsälen der Welt, u. a. zum Menuhin Festival Gstaad, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, nach Verbier, in die Wigmore Hall London und das Lincoln Center New York.

Als Solist spielt er Konzerte mit Sao Paolo Symphony, dem Royal Philharmonic Orchestra, Chamber Orchestra of Paris, BBC Philharmonic Orchestra, Auckland Philharmonia und London Philharmonic Orchestra.

2012 gründete er das Julian Bliss Septett. Die Programme dieser Formation sind inspiriert vom King of Swing, Benny Goodman, sowie von kubanischer und brasilianischer Musik und sorgen für ausverkaufte Häuser in den USA, im Ronnie Scott’s London und im Concertgebouw Amsterdam.

Seine kürzlich erschienenen Einspielungen fanden weltweite Beachtung und wurden von der Fachpresse enthusiastisch gefeiert. Besonders hoch gelobt wurde seine Aufnahme von Mozart und Nielsen Klarinettenkonzerten mit der Royal Northern Sinfonia. Auf seiner zuletzt erschienenen Kammermusik CD spielt er Schubert und Schumann zusammen mit der Sopranistin Ailish Tynan und dem Pianisten Christopher Glynn. Mit dem amerikanischen Pianisten Bradley Moore veröffentlichte er eine Rezital CD mit Werken

www.julianbliss.com

Reinhold Friedrich, geboren in Weingarten/Baden, ist seit seinem Erfolg beim ARD Wettbewerb 1986 auf allen wichtigen Podien der Welt zu Gast. Sein Debüt bei den Berliner Festwochen erfolgte 1982 mit „Sequenza X“ von Luciano Berio sowie das Debüt im Wiener Musikvereinsaal 1994 mit dem Trompetenkonzert von Joseph Haydn gespielt auf der historischen Klappentrompete beschreiben das große Spektrum seiner Aktivitäten. 2003 ernannte Claudio Abbado (†) Reinhold Friedrich zum ständigen Solo-Trompeter des Lucerne Festival Orchestra. Daneben ist er künstlerischer Leiter des Brass Ensembles des Lucerne Festival Orchestra.

Für Reinhold Friedrich gehören Neue und Alte Musik in der Auseinandersetzung mit dem Werk zusammen und bilden keinen Gegensatz. So musizierte er mit Capriccio Basel, dem Orchestre des Champs-Élysées und der Wiener Akademie auf historischen Instrumenten.
Auf der anderen Seite stehen Ur- und Erstaufführungen von Wolfgang Rihm, Sir Peter Maxwell Davies, Carola Bauckholt, Hans Werner Henze, Adriana Hölszky, Nicolaus A. Huber, Rebecca Saunders und Caspar Johannes Walter. Dabei sind Solokonzerte wie „Eirene“ von Herbert Willi (Wergo) und „Nobody knows de trouble I see“ von Bernd Alois Zimmermann (CD-Einspielung ausgezeichnet mit dem ECHO-Klassik) besonders wichtige Bestandteile seines breitgefächerten Repertoires.

Er konzertiert als Solist mit Ensembles wie den Berliner Barock Solisten, La Stagione Frankfurt, dem Wiener Kammerorchester und dem Kammerorchester Basel, den Bamberger und Wiener Symphonikern, dem Orchestre Philharmonique de Radio France, dem Deutschen Symphonie-Orchester, dem Royal Concertgebouw Orchestra, dem BBC Symphony Orchestra und allen Sinfonieorchestern der ARD. Dabei spielte er u. a. unter
der Leitung von Semyon Bychkov, Dennis Russell Davies, Peter Eötvös, Reinhard Goebel, Martin Haselböck, Philippe Herreweghe, Christopher Hogwood (†), Eliahu Inbal, Krystjan und Neeme Järvi, Dmitri Kitajenko, Sir Neville Marriner, Ingo Metzmacher, Jonathan Nott, Kazushi Ono, Matthias Pintscher, Trevor Pinnock und Hans Zender.

Derzeitige Kammermusikpartner von Reinhold Friedrich sind Eriko Takezawa (Klavier), Robyn Schulkowsky (Perkussion), Martin Lücker und Sebastian Küchler-Blessing (Orgel).
Seit 2013 spielt er im neugegründeten Ensemble „L’éventail de Jeanne“ zusammen mit Claudio Bohórquez (Violoncello), Sascha Armbruster (Saxophon) und Eriko Takezawa (Klavier).

Reinhold Friedrichs Auftritte der letzten Saison führten ihn u.a. nach Japan, Mexiko, Israel, Norwegen, Schweden, Finnland, Spanien, Portugal, Italien, Polen, Liechtenstein und in die Schweiz. Dabei konzertierte er u.a. mit den Festival Strings Lucerne, dem Kyushu Symphony Orchestra, den Berliner Barock Solisten, den Jenaer Philharmonikern und der Neuen Philharmonie Westfalen. Außerdem war er Artist in Residence der Philharmonie Baden-Baden, führte das 2. Brandenburgische Konzert von J.S. Bach mit der Cappella Andrea Barca unter der Leitung von Sir András Schiff auf und spielte die Erstaufführung des ihm gewidmeten Trompetenkonzerts von Benjamin Yusupov mit dem Kfar Saba Chamber Orchestra. Bei einem Kooperationsprojekt der Royal Academy of Music mit der Juilliard School New York wurde er mit der künstlerischen Leitung einer Konzert- und CDProduktion beauftragt, die sich mit dem Werk Giovanni Gabrielis intensiv auseinander setzt. Die CD wird Anfang 2018 veröffentlicht werden.

Seine kommenden Auftritte bringen ihn zusammen u.a. mit dem Mendelssohn Kammerorchester Leipzig (Solistin Dorothee Mields), dem Philharmonischen Orchester Erfurt, dem Orquestra Simfònica del Vallès, der Israel Camerata und dem Taiwan National Symphony Orchestra. Weiterhin wird er mit dem Stavanger Symphony Orchestra das Trompetenkonzert „Aerial“ von HK Gruber aufführen.
Seinen zweiten ECHO-Klassik erhielt Reinhold Friedrich für die Einspielung der „Russischen Trompetenkonzerte“ (MDG) mit dem Göttinger Symphonie Orchester unter der Leitung ihres Generalmusikdirektors Christoph-Mathias Mueller. Zahlreiche weitere CD-Einspielungen dokumentieren sein facettenreiches Schaffen, darunter eine CD mit dem Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam unter der Leitung von George Benjamin, die Ersteinspielung des Trompetenkonzerts „Pieta“ von Christian Jost (Coviello) sowie die Aufnahme des II. Brandenburgischen Konzerts (Sony) mit den Berliner Barock Solisten unter der Leitung von Reinhard Goebel.

Reinhold Friedrich ist Professor für Trompete an der Hochschule für Musik Karlsruhe und Honorarprofessor an der Royal Academy of Music in London, der Sibelius-Akademie Helsinki sowie in Hiroshima/Japan. Weltweit ist er ein gefragter Meisterkursdozent. Seine ehemaligen Studenten bekleiden Professuren u.a. in Hannover, Freiburg, Essen, Detmold und Budapest. Im Orchester finden Sie seine ehemaligen Studenten z.B. in Moskau, Tokio, Rio de Janeiro, Paris, Madrid, Brüssel, Berlin, Leipzig, München, Hamburg und Stuttgart.

Die schweizerische Pianistin ARIANE HAERING entdeckt sehr früh ihre Leidenschaft für die Musik und das Klavier.

Zuerst vom Unterricht bei Cécile Pantillon in der Musikschule ihrer Heimatstadt profitierend,

setzt sie ihre Studien am Conservatoire von La Chaux-de-Fonds bei Catherine Courvoisier, in den USA bei Clifton Matthews und schließlich in der Klasse von Brigitte Meyer in Lausanne, wo sie 1996 ihren „Premier Prix de Virtuosité avec les Félicitations du Jury“ erhält, fort.

In der Folge einer Serie von 1. Preisen (Concours Suisse de Musique pour la Jeunesse, Eurovision, Jeune Soliste de la Communauté des Radios Publiques de Langue Francaise, Prix Miéville, Prix L’Express, Concours Rotary, Concerto Competition of the University of North Carolina) und parallel zu ihren Auftritten als Solistin mit Orchester und in Solo-Recitals intensiviert sie ihre Kammermusik-Aktivitäten, die ständig einen sehr wichtigen Platz in ihrem Musikleben einnehmen.

Kontinuierlich baut sie ihr Repertoire auf, das bald fünf Jahrhunderte Musik umfasst und teilt in der Folge das Podium mit Künstlern wie Benjamin Schmid, Clemens Hagen, Dimitri Ashkenazy,  Ramon Jaffé, Veronika Hagen, Ib Hausmann, Sebastian Hess, Patricia Kopatchinskaya, Sylvia-Elisabeth Viertel sowie dem Casal-,Brodsky-,St.-Petersburg-,Amar-,Stadler-,Petersen- und Mozarteum-Quartett und den Ensembles Swiss Chamber Brass,  Österreichisches Ensemble für Neue Musik und den Salzburger Orchester Solisten (SAOS) zu teilen.

Zusammen mit der Pianistin Ardita Statovci geht sie 2015-16 mit der vierhändige Version des „Sacre du Printemps“ von Stravinsky und eines für sie arrangierten Werkes Georg Breinschmids auf Tournee in Österreich und die Schweiz. Für das duo „Ariadita“ komponiert Alexander Müllenbach ein Auftragswerk des Aspekte Festival Salzburg. Das Duo setzt die Zusammenarbeit in den nächsten Saisons fort, mit Einladungen der Tiroler Festspiele Erl, der Diabelli Sommer Mattsee und der Musiktage Mondsee.

Mit Anna Maria Pammer wurde der grosse Lieder Zyklus Harawi von Messiaen beim Aspekte Festival 2016 aufgeführt.

Seit Herbst 2016 ist sie Mitglied des „ Alban Berg Ensemble Wien“.

Diese neu gegründete Formation spielt ein eigenes Zyklus im Brahms Saal des Musikvereins.

Im Sommer 2017 fängt eine Kollaboration mit dem Tenor Bernard Richter für Konzerte in Österreich und in der Schweiz an.

Zu Festivals in Europa, Asien, Nord&Süd Amerika und Afrika eingeladen, gastiert Ariane Haering in Mecklenburg-Vorpommern (D), Capri (I) und Monte-Carlo (F), in Risor (N), in Middleburg (NL), in Mattsee und Mondsee (A),in Miami (USA), in Bogota (CO), in Havana (CU), in Stellenbosch und Cape Town (SA), in Kaoshiung (Taiwan), in Seoul (KR) sowie in Tokyo und Osaka (J) .

Ihre Auftritte bei den Salzburger Festspiele,  in der Salzburger Mozartwoche, bei der Stiftung Mozarteum, im Wiener Musikverein und im Klavier-Festival Ruhr festigen ihren Ruf als internationale Künstlerin.

Solistische Höhepunkte waren darüber hinaus Konzerte in der Tonhalle Zürich mit Rachmaninovs 2. Klavierkonzert, im Großen Festspielhaus Salzburg mit Beethovens Tripelkonzert, in La Chaux-de-Fonds und Neuchâtel mit Poulencs Concerto und Honeggers Concertino sowie Kammermusik bei den Salzburger Festspielen und in der Musikhalle Hamburg.

Im Frühjar 2013 debütiert Ariane Haering als Solistin mit dem Houston Symphony Orchestra unter der Leitung von Hans Graf.

Ihre jüngste CD-Einspielung gemeinsam mit Benjamin Schmid,  „ Romantic Duos“,   umfasst romantisch-virtuose Werke für Violine und Klavier von Franz Liszt, Frank Bridge und Edward Grieg. Der vorigen viel beachteten Mozart-Sonaten CD folgt seit 2011 die Herausgabe von Sonaten und Fragmenten von W.A. Mozart für den Henle Verlag .

Verheiratet mit dem österreichischen Geiger Benjamin Schmid und Mutter ihrer gemeinsamen vier Kinder, lebt Ariane Haering in Salzburg und investiert gleich hohe Energien in das Wohlbefinden ihrer Familie sowie in die Verwirklichung ihrer musikalischen Träume.

Facebook-Seite von Ariane Haering

 

Die Bratschistin Veronika Hagen hat in Salzburg bei Helmut Zehetmair und in Wien bzw. Hannover bei Hatto Beyerle studiert und erspielte schon während ihrer Studienjahre zahlreiche Preise, u. a.1984 beim Internationalen Viola-Wettbewerb in Budapest. Sie ist Gründungsmitglied des Hagen-Quartetts, mit dem sie seit über 30 Jahren in der ganzen Welt konzertiert. Eine große Anzahl von CD-Einspielungen dokumentiert diesen außerordentlichen musikalischen Werdegang.

Nachhaltig geprägt wurde sie durch die regelmäßige Zusammenarbeit mit Gidon Kremer, Ivry Gitlis, Heinrich Schiff, G. Kurtag und N. Harnoncourt.

Auch als Solistin tritt Veronika Hagen seit etlichen Jahren international in Erscheinung. 1997 erschien u.a. ihre vielbeachtete Soloeinspielung mit den Bratschensonaten von Johannes Brahms, zusammen mit dem Pianisten Paul Gulda, danach, ebenso bei der Deutschen Grammophon, Mozarts Concertante Sinfonie mit Augustin Dumay und der Camerata Salzburg. Durch ihre langjährige große Erfahrung ist sie eine gefragte Kammermusikpartnerin in verschiedensten Besetzungen vom Streichtrio über Klavierquartett bis zu Septett und Oktett. Zudem ist sie auch Mitglied des von Claudio Abbado gegründeten Lucerne Festival Orchestras.

V. Hagen unterrichtet seit 1988 an der Universität Mozarteum Salzburg, seit 2003 ist sie ebenda Professorin für Viola und Kammermusik. Zudem gibt sie Meisterkurse u.a. in Paris, Luzern und Bern.

Veronika Hagen spielt eine Viola von A. Stradivari aus dem Jahr 1731, die sogenannte „Paganini“, die ihr großzügigerweise seit August 2013 von der Nippon Foundation zur Verfügung gestellt wird.

Das Javus Quartett ist ein Streichquartett aus Salzburg, bestehend aus Marie-Therese Schwöllinger, Alexandra Moser, Anuschka Cidlinsky und Oscar Hagen. Die vier jungen Musiker spielen schon seit vielen Jahren in verschiedensten Besetzungen miteinander und gründeten 2013 das Javus Quartett. Das Quartett wurde maßgeblich in ihrer Entwicklung durch Lukas Hagen und Rainer Schmidt beeinflusst. Mit den beiden Mitgliedern des Hagen Quartetts studieren sie an der Universität Mozarteum Salzburg Kammermusik. Weiters sind Alexandra und Marie-Therese beide langjährige Studenten von Lukas Hagen. Das Javus Quartett arbeitet mit den renommiertesten Kammermusikprofessoren der Welt. Besonders hervorzuheben sind Eberhard Feltz, Valentin Erben, Michael Vogler, und Christoph Poppen. Neben ihrer regen Konzerttätigkeit im In-und Ausland  wurde das Quartett 2017 beim Kammermusikwettbewerb C.R.D.M in Udine mit dem 2. Preis ausgezeichnet.

Marie-Therese Schwöllinger

1996 in Österreich geboren, studierte Marie-Therese mit Lukas Hagen am Mozarteum Salzburg und bei Stephan Picard an der Hochschule für Musik „Hanns-Eisler“ in Berlin.  Im Rahmen des Wettbewerbes „Prima la musica“ erhielt sie zahlreiche 1. Preise auf Landes- und Bundesebene und gewann 2012 den internationalen Wettbewerb “Ars nova competition” in Triest. 2011 wurde sie ausgewählt an der „Angelika-Prokopp-Sommerakademie“ der Wiener Philharmoniker teilzunehmen. Sie wirkte als Konzertmeisterin des Salzburger Landesjugenorchesters. Weitere musikalische Impulse erhielt sie von Ulf Wallin, David Frühwirth, Barbara Doll, Leonidas Kavakos und Rainer Schmidt. Marie-Therese ist seit 2015 Mitglied des Gustav Mahler Jugendorchesters und spielte unter der Leitung von Kent Nagano, David Afkham, Christoph Eschenbach, Philippe Jordan und Daniel Harding in den wichtigsten Konzertsälen Europas mit Solisten wie Gautier Capucon, Frank Peter Zimmermann und Christian Gerharer. Seit 2017 ist sie Mitglied des Orchesters „European Philharmonic of Switzerland“. Sie war bereits Gast auf vielen Festivals, wie dem Diabelli Sommer Mattsee, dem Monte Castelli Music Festival, dem Projekt der Kronberg Academy Mit Musik Miteinander, dem Verbier Festival, dem Aurora Festival, Eggenfelden Klassisch und der Akademie Hohenstaufen. Dabei spielte sie unter anderem mit Lukas Hagen, Clemens Hagen, Iris Juda Hagen, Herbert Schuch, Timothy Ridout, Thomas Reif, Alena Baeva, Ryszard Groblewski und Kian Soltani zusammen.

 

Alexandra Moser

Alexandra Moser, geboren am 30.11.1995 in Salzburg,  bekam ihren ersten Violinunterricht auf eigenem Wunsch im Alter von vier Jahren. Seit 2002 hat sie regelmäßig mit großem Erfolg an Wettbewerben teilgenommen. Ihr Solo Debüt gab sie 2008 als Zwölfjährige mit Joseph Haydns Violinkonzert G-Dur. Im selben Jahr wurde sie Schülerin am Mozarteum Salzburg in der Vorbereitungs-Klasse von Herrn Prof. Lukas Hagen und Christine M. Höller. Nationale und internationale solistische Auftritte, unter anderem mit der Philharmonie Salzburg und dem Chamber Youth Orchestra Salzburg folgten. Sie pflegt großes Interesse an Kammermusik. Seit 2012 ist sie Mitglied der Musikagentur „LiveMusicNow“ und  durfte kammermusikalisch an der Kronberg Academy im Rahmes des internationalen Projektes „Mit-Musik-Miteinander“ musizieren.   Seit Herbst 2014 studiert sie am Mozarteum Salzburg Konzertfach Violine bei Prof. Lukas Hagen. Des Weiteren belegte sie Meisterkurse bei Nora Chastain, Rainer Schmidt, Pierre Amoyal, Friedemann Eichhorn, Kurt Sassmannshaus, Vadim Gluzman und David Frühwirth.  Zur Zeit arbeitet sie beim Mozarteumorchester Salzburg für die Saison 2017/2018.

Anuschka Cidlinsky

1996 in Deutschland geboren, studierte Anuschka mit Thomas Riebl am Mozarteum Salzburg und mit Jean Sulem am Conservatoire de Paris. 2016 gewann sie den Internationalen Streichwerk Wettbewerb in Berlin. Bei Jugend Musiziert gewann sie auf Bundesebene Preise in der Kategorie Viola solo. Weitere musikalische Impulse erhielt sie von Tabea Zimmermann, Nobuko Imai, Tatjana Masurenko, Barbara Westphal, Hartmut Rhode, Igor Ozim und Thomas Brandis. Anuschka spielt viel Kammermusik, u.a. mit Timothy Ridout, Thomas Reif, Kian Soltani, Alena Baeva,  Maciek Kulakowski und Ziyu He. Sie trat bei weltbekannten Festivals wie „Mit Musik Miteinander“ der Kronberg Academy, Rheingau Festival, Salzburger Festspiele, Menuhin Festival in Gstaad, Hong Kong Arts Festival, Eggenfelden Klassisch, Kammermusikakademie Nitzow und dem Verbier Festival mit  Künstlern wie Vilde Frang, Antoine Tamestit, Kiril Gerstein, Daniel Harding, Frans Helmerson und Semyon Bychkov auf. Anuschka arbeitet als Substitut für die Münchner Philharmoniker und die Camerata Salzburg. Sie spielt auf einem Instrument von Bernd Hiller.

Oscar Hagen

Oscar Hagen wurde 1996 in Salzburg geboren. Er lernte an der Universität Mozarteum Salzburg bei Giovanni Gnocchi und studiert zurzeit an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien bei Stefan Kropfitsch. Im Sommer 2015 gewann er beim internationalen Wettbewerb Premio Crescendo in Florenz den 1. Preis. Oscar war 2015 und 2016 Mitglied des Gustav Mahler Jugendorchesters. 2017 war er Akademist des Mahler Chamber Orchestras. Seit 2018 ist Oscar Mitglied und Gast-Solocellist des Alma Mahler Kammerorchesters. Er spielte schon in den wichtigsten Konzertsälen Europas, u.a. bei den Salzburger Festspielen, im Concertgebouw Amsterdam, im KKL Luzern, im Wiener Musikverein, in Lissabon, Madrid, Athen und vielen mehr. Oscar arbeitete und konzertierte schon mit weltberühmten Musikern und Dirigenten wie Herbert Blomstedt, Christoph Eschenbach, David Afkham, Wolfgang Böttcher, Claudio Bohorquez, Lukas Hagen, Clemens Hagen, Herbert Schuch, Frank Peter Zimmermann, Gautier Capucon und Daniel Harding.

Dag Jensen wurde in Horten, Norwegen geboren. Seinen ersten Fagottunterricht bekam er von Robert Rønnes mit elf Jahren. Danach studierte er bei Torleiv Nedberg an der Norwegischen Musikhochschule in Oslo.

Bereits mit 16 Jahren bekam er seine erste Anstellung als Kontrafagottist beim Bergen Philharmonischen Orchester. Dort übernahm er nach kurzer Zeit die stellvertretende Solofagott-Position. Neben seiner Orchestertätigkeit studierte er weiter bei Prof. Klaus Thunemann in Hannover.

Er war von 1985 bis 1988 Solofagottist der Bamberger Symphoniker und von 1988 bis 1997 in der gleichen Position beim Kölner Rundfunk-Sinfonieorchester. Seit seiner Gründung im Jahre 2003 war Dag Jensen bis 2005 Solofagottist im Luzern Festival Orchestra unter Claudio Abbado. Auch Seiji Ozawa holte ihn als Solofagottist im Saito Kinen Festival Orchestra.

Dag Jensen ist 1. Preisträger beim Musik-Wettbewerb der Jugend-Sinfoniker, Norwegen, und wurde zweimal Gewinner beim ARD-Wettbewerb in München, 1984 und 1990.

In Deutschland musizierte er als Solist mit den Rundfunksinfonieorchestern in München, Stuttgart und Köln, sowie mit dem Würtembergischen Kammerorchester, Heilbronn. Auch im Ausland ist er ein gefragter Solist und ist u.a. mit der BBC Symphony Orchestra Birmingham, Prague Symphony Orchestra, Oslo Philharmonic Orchestra, Camerata Academica, Salzburg unter Sandor Vegh, mit dem Mito Chamber Orchestra unter Seiji Ozawa und mit dem Norwegischen Kammerorchester unter Iona Brown, aufgetreten.

Einen wichtigen Platz in seinem künstlerischen Wirken nimmt die Kammermusik ein. Er ist Mitglied im Bläserensemble Sabine Meyer und im Ensemble Villa Musica. Bei zahlreichen Festivals im In- und Ausland, u.a. Schubertiade In Feldkirch, Österreich, „Spannungen – Musik im Kraftwerk“ in Heimbach und „Glasbeni September“ in Maribor, Slowenien ist er regelmäßig zu Gast.

Zahlreiche Werke auf CD, sowohl mit Klavier als auch Kammermusik und Fagottkonzerte, dokumentieren sein künstlerisches Schaffen.

Von 1997-2011 war er Professor an der Hochschule für Musik und Theater, Hannover, und seit 2011 hat er eine Professur an der Hochschule für Musik und Theater München inne. Zudem ist er seit 2009 Professor für Fagott an der Norwegian Academy of Music Oslo, Norwegen.

 

Jeremy Joseph ist nebst seiner Lehrtätigkeit an der Musikuniversität Wien als Organist der Wiener Hofburgkapelle und international als Orgelsolist und Cembalist tätig. Nach Privatunterricht bei Hans Fagius in Kopenhagen studierte er bei Martin Haselböck an der Musikhochschule Lübeck und bei Jürgen Essl an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart.

Zahlreiche Auftritte führten Jeremy Joseph als Solist durch ganz Europa zu Festivals und Veranstaltungsorten wie z.B. dem Schleswig-Holstein Musik-Festival, der Internationalen Orgelwoche Nürnberg, dem Tallinn International Organ Festival, in die Laeiszhalle Hamburg, das Gewandhaus Leipzig, den Wiener Musikverein und ins Wiener Konzerthaus, Auditorio Nacional de Música Madrid, in den Tchaikovsky Concert Hall Moskau sowie nach Hong-Kong, Seoul, Mexiko, Brasilien, Argentinien und in die USA.

1999 gewann er den Internationalen Gottfried-Silbermann-Orgelwettbewerb in Freiberg.

Als Continuo-Spieler tritt er mit Ensembles wie dem Orchester Wiener Akademie, dem Freiburger Barockorchester, dem Kammerorchester Basel und dem Balthasar-Neumann-Ensemble auf.

Juliana Koch ist Solo-Oboistin des London Symphony Orchestra (Chefdirigent Sir Simon Rattle) und Preisträgerin des ARD Wettbewerbs 2017. 

Seit September 2018 unterrichtet sie außerdem als Professor of Oboe am Royal College of Music in London.

Juliana ist als Solo-Oboistin zu Gast in den renommiertesten Orchestern Europas, wie dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Chamber Orchestra of Europe oder dem Bayerischen Staatsorchester an der Bayerischen Staatsoper in München.

Nach Ihrem Studium war Juliana zunächst als Solo-Oboistin beim Royal Danish Orchestra an der Königlichen Oper in Kopenhagen und in der Filarmonica della Scala am Teatro alla Scala in Mailand engagiert, bevor sie 2018 Mitglied des London Symphony Orchestra wurde.

Juliana studierte bei François Leleux in München und bei Fabian Menzel in Frankfurt. Zusätzlich arbeitete sie mit Jacques Tys in Paris.
In ihrer Zeit in München, studierte sie darüber hinaus Barockoboe bei Saskia Fikentscher.

Bei Nichtvergabe des ersten Preises gewann Juliana beim ARD Wettbewerb 2017 den zweiten Preis, sowie den Publikumspreis und wurde darüber hinaus mit dem Osnabrücker Musikpreis ausgezeichnet. Der Deutsche Musikwettbewerb zeichnete sie mit einem Stipendium aus und nahm Sie in die Bundesauswahl Junger Künstler auf.

Als Konzert-Solistin ist Juliana u.a. mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Münchener Kammerorchester, dem Estonian National Orchestra unter Neeme Järvi und dem Osnabrücker Symphonieorchester aufgetreten.

Juliana spielt eine Marigaux M2 Oboe.

 

Andrea Lieberknecht war 13 Jahre lang Soloflötistin, zunächst im Rundfunkorchester des Bayerischen Rundfunks, dann im Sinfonieorchester des Westdeutschen Rundfunks. Sie unterrichtete nebenbei an den Musikhochschulen Köln und Hannover, bevor sie 2002 als ordentliche Professorin an die Hochschule für Musik und Theater in Hannover berufen wurde. 2011 wechselte sie an die Hochschule für Musik und Theater in München.

Während Ihres Studiums bei Paul Meisen an der Musikhochschule in München gewann sie die internationalen Flötenwettbewerbe „Prager Frühling“ (1991) und Kobe/Japan (1993). Als Mitglied des Arcis Quintetts und im Duo mit ihrem Klavierpartner Jan Philip Schulze erhielt sie Preise beim ARD-Wettbewerb, dem Deutschen Musikwettbewerb, sowie bei den internationalen Kammermusikwettbewerben Colmar, Tokio, Belgrad und Trapani.

Seitdem führt sie ein reiches Konzertleben mit Recitals, Solokonzerten und Kammermusik. Sie war zu Gast bei bedeutenden deutschen Musikfestivals wie den Ansbacher Bachwochen, dem Rheingaufestival, Schleswig-Holstein-Festival und Würzburger Mozartfest und spielt bei den Kammermusikfestivals der Pianisten Lars Vogt („Spannungen: Musik im Kraftwerk Heimbach“) und Leif Uve Andsnes in Risør/Norwegen. Drei Jahre lang war sie Soloflötistin der Bayreuther Festspiele. In Deutschland führte sie Flötenkonzerte auf mit dem Rundfunksinfonieorchester Saarbrücken, dem Kölner Rundfunksinfonieorchester, den Münchner Symphonikern, der Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, den philharmonischen Orchestern Augsburg, Kiel, Bochum, Oldenburg, Hagen, Osnabrück, Bremerhaven und zahlreichen Kammerorchestern. Uraufführungen der Doppelkonzerte von Bernd Franke (mit Oboe/Christian Wetzel) und Olav Berg (mit Fagott/Dag Jensen) fanden 2004 mit dem philharmonischen Orchester Darmstadt und 2008 mit der NDR Radiophilharmonie statt. Vom Ensemble Sabine Meyer wurde sie für Konzerte in Deutschland, beim Luzern Festival, der Schubertiade Schwarzenberg, den niedersächsischen Musiktagen und dem International Georges Enescu Festival in Bukarest eingeladen.

Ihre Orchestertätigkeit als Soloflötistin setzte sie nach Verlassen ihrer Festanstellung am WDR fort in der KlangVerwaltung München, sowie in Aushilfstätigkeit bei den Berliner Philharmonikern, dem Sinfonieorchester des BR, der Bayerischen Staatsoper, dem Chamber Orchestra of Europe und den Osloer Philharmonikern.

Sie gibt Meisterkurse in Europa, Asien und Australien und ist Dozentin der „Villa Musica“. 2009 bis 2010 hatte sie eine Gastprofessur an der Norwegischen Musikhochschule Oslo inne. Sie machte Aufnahmen bei nahezu allen Rundfunkanstalten Deutschlands. Zahlreiche CD-Aufnahmen mit Solo- und Kammermusik und eine internationale Jurytätigkeit runden das Bild ihrer musikalischen Aktivitäten ab.