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Künstlerische Leitung AURYN QUARTETT

Auryn Quartett © Marion Koell

Tu, was du willst!“ Dieser Leitspruch ist in Michael Endes Roman „Die unendliche Geschichte“ auf der Rückseite eines magischen Amuletts zu lesen, das seinem Träger Inspiration verleiht und ihm hilft, den Weg seiner Wünsche zu gehen. Das Auryn – so der Name des Amuletts – wurde zum Taufpaten für das Streichquartett, dessen Musiker seit nunmehr über dreissig Jahren in der gleichen Besetzung musizieren.

Das Quartett ist seit Jahrzehnten mit den Musiktagen Mondsee verbunden.

Der ersten Einladung im Jahr 1999 folgten viele weitere, in denen das Auryn Quartett dem Publikum der Musiktage Mondsee ans Herz gewachsen ist. Seit 2011 sind die vier Musiker nach András Schiff, Julia Stemberger & Christian Altenburger sowie Heinrich Schiff als künstlerische Leiter für die Programmplanung verantwortlich.

So wie ihre Vorgänger laden die künstlerischen Leiter befreundete Musikerinnen und Musiker ein, nach Mondsee zu kommen und mit ihnen in einzigartigen Konstellationen zu proben und zu konzertieren.

Das seit seiner Gründung vor 30 Jahren in unveränderter Besetzung musizierende Ensemble zählt zu den weltweit führenden Streich-quartetten. Die Spielweise des Auryn Quartetts wurde weitgehend durch das Studium beim legendären Amadeus Quartett sowie beim Guarneri Quartett geprägt.
Einladungen zu zahlreichen renommierten Festivals wie Luzern, Edinburgh und Salzburg. Feste Partnerschaften mit großen Konzert- und Festspielpodien wie Carnegie Hall und dem Lincoln Center in New York, der Wigmore Hall in London und dem Concertgebouw in Amsterdam.
Das Quartett erweitert seine Formation immer wieder um bedeutende Musiker wie z.B. Christine Schäfer, Nobuko Imai, Jörg Widman, Sharon Kam oder Tabea Zimmermann erweitert.
Höhepunkte waren ein Festkonzert im Wiener Musikverein zum 25. Geburtstag des Ensembles sowie ein sechsteiliger Zyklus aller Streichquartette Beethovens in Köln.
2011 hat das Quartett nach langjähriger Mitwirkung bei den Musiktagen Mondsee die künstlerische Leitung des Festivals übernommen.
Seit 2003 geben die Mitglieder des Auryn Quartetts ihre Erfahrungen als Professoren der Detmolder Musikhochschule weiter.

Eröffnung Salzburger Festspiele 2008 durch das Auryn Quartett
(Übertragung ORF)

 

Matthias Lingenfelder spielt eine Stradivari von 1722 die Joseph Joachim gehörte, Jens Oppermann die Petrus Guarneri vom Amadeus Quartett, Stewart Eaton eine Amati von 1616 (Koeckert Quartett) und Andreas Arndt das Niccolo Amati Cello aus Hindemiths Amar Quartett.

www.auryn-quartett.de

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RICHARD GALLER

Richard Galler

Richard Galler

Geboren in Graz, studierte Richard Galler bei Johann Benesch und Milan Turkovic. Er war Preisträger bei nationalen und internationalen Wettbewerben, ist seit 1987 Solofagottist der Wiener Symphoniker und seit 2004 als Professor an der Universität für Musik kund darstellende Kunst Wien tätig. Rege Kammermusiktätigkeit mit Künstlern wie Christian Altenburger, Ernst Kovacic, Rainer Honeck, Franz Bartholomey, Patrick Demenga, Marie Luise Neunecker, Gerald Pachinger, Milan Turkovic oder Radovan Vlatkovic. Mitwirkung bei Kammermusikfestivals in Lockenhaus, St. Gallen, Pablo Casals Festival in Prades, Risör (Norwegen), Uusikaupunki (Finnland). Seit 2010 Nachfolger von Milan Turkovic beim Bläserquintett „Ensemble Wien-Berlin“. Als Solist trat er mit Dirigenten wie Rafael Frühbeck de Burgos, Georges Pretre, Wolfgang Sawallisch, Vladimir Fedosejev und Leopold Hager auf. Zahlreiche Rundfunkaufnahmen und Produktionen sowohl solistisch als auch kammermusikalisch. >>zurück – Künstler 2012

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GERALD PACHINGER

Gerald Pachinger

Gerald Pachinger wurde 1967 in Ried im Innkreis (Oberösterreich) geboren. Er studierte bei Peter Schmidl an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien. Gerald Pachinger ist Gründungsmitglied des Gustav Mahler Jugendorchesters unter Claudio Abbado und seit Oktober 1987 Soloklarinettist der Wiener Symphoniker. 1988 debütierte er als Solist im Wiener Musikvereinssaal. Im Laufe seiner Karriere musizierte Gerald Pachinger als Solist unter namhaften Dirigenten wie Fabio Luisi, Yakov Kreizberg, Eliahu Inbal, Wolfgang Sawallisch, Vladimir Fedosejev oder Georges Prêtre und spielte mit Orchestern wie den Wiener Symphonikern, dem Wiener Kammerorchester, dem Mozarteum Orchester Salzburg sowie dem Tonkünstler-Orchester Niederösterreich. Gastengagements führen ihn unter anderem zu den Berliner Philharmonikern und zum Concentus Musicus Wien. Gerald Pachinger ist Mitglied des „Wiener Bläserensembles“ sowie des „Quintett Wien“ und des „Wiener Kammerensembles“. Darüber hinaus verbindet ihn eine rege Kammermusiktätigkeit mit Künstlern und Ensembles wie Christian Altenburger und Markus Schirmer sowie dem Eos-Quartett Wien, dem Haydntrio, dem Wiener Klaviertrio, dem Auryn-Quartett sowie dem Hugo Wolf-Quartett. Einladungen zu zahlreichen Festivals führten ihn unter anderem nach Salzburg, St. Gallen, Tokyo und Washington. Seit 2004 ist Gerald Pachinger Universitätsprofessor für Klarinette an der Kunstuniversität Graz.

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Benjamin Schmid

Der in Wien geborene Geiger Benjamin Schmid studierte in Salzburg und Wien, sowie am Curtis Institute in Philadelphia. Er hat mehrere internationale Wettbewerbe gewonnen, hierunter den Carl Flesch Wettbewerb in London 1992, wo er ausserdem den Mozart-, Beethoven-, und Publikumspreis für sich entschied. Engagements mit führenden Orchestern auf der ganzen Welt umfassen u.a. das Philharmonia Orchestra London, das Königliche Concertgebouw Orchester Amsterdam, das Leiziger Gewandhausorchester und die Wiener Philharmoniker, das National Symphony Orchestra Washington, St. Petersburger Philharmoniker oder auch das Australian Chamber Orchestra.

Benjamin Schmid hat sich in den letzten zwei Jahrzehnten ein ungewöhnlich großes solistisches Repertoire erarbeitet, zu dem auch Violinkonzerte von Szymanowski, Weill, Gulda und Ligeti zählen. Darüber hinaus machen ihn seine improvisatorischen Fähigkeiten im Jazz zu einem Geiger mit unvergleichlichem Profil.

Neben ausgewählter Kammermusik ist vor allem das Duo mit seiner Frau, der Pianistin Ariane Haering, eine Konstante des letzten Jahrzehnts; die gemeinsame Mozart-Einspielung wurde international ausgezeichnet. Gemeinsam geben die beiden seit 2012 verschiedene Violinsonaten von Mozart für den Henle-Verlag heraus.

Zu den Wiener Philharmonikern kehrte Benjamin Schmid im Juni 2011 zurück und spielte beim renommierten Schönbrunn Open Air unter Valery Gergiev Paganinis Violinkonzert in der Version von Fritz Kreisler. Dieses Konzert wurde in mehr als 60 Ländern im Fernsehen ausgestrahlt und auf CD und DVD (Deutsche Grammophon) veröffentlicht.

In dieser Saison hat Benjamin Schmid eine Wiederbegegnung mit Valery Gergiev u.a. im Concertgebouw Amsterdam mit dem Violinkonzert von Henri Dutilleux. Weiters stehen Gastspiele mit der Camerata Salzburg, dem Detroit Symphony Orchestra, dem Curtis Symphony Orchestra in Philadelphia mit einer amerikanischen Erstaufführung von Kryzstof Pendereckis Doppelkonzert, dem Auckland Philharmonic New Zealand, mehrere Gastspiele in Musikverein und Konzerthaus Wien mit dem Tonkünstler Orchester sowie der Wiener Akademie, bei den Dresdner Musikfestspielen, mit dem Quatar Philharmonic Orchestra, beim Festival Mecklenburg Vorpommern, dem Orchestra Sinfonico Barcelona, eine Music from Lockenhaus Tournee, ein einwöchiges Gastspiel in Hongkong, Konzerte mit dem Minneapolis Symphony Orchestra, dem Marinskji Orchester, Capetown Philharmonic, u.a auf dem Programm.

In einer speziellen Serie widmet sich Benjamin Schmid in der Saison 2014/15 einem Soloprogramm, das aus 2 Bachsonaten (BWV 1003 und 1005) und 12 Paganini Capricen aus op.1 besteht.

Benjamin Schmids rund 50 CDs wurden z.T. mehrmals mit dem Deutschen Schallplattenpreis (zuletzt 2013 für Ermanno Wolf Ferraris Violinkonzert), Echo Klassik, Grammophone Editor’s Choice, Record of the Month (zum dritten Male im Februar 2014 für Gyorgy Ligetis Violinkonzert), der Strad Selection, oder dem Editors Choice von Soundscapes ausgezeichnet. Besondere Erwähnung verdient hier seine Live Einspielung des Korngoldkonzerts mit den Wiener Philharmonikern unter Seiji Ozawa.

Benjamin Schmid hält eine Professur am Mozarteum in seiner Heimatstadt Salzburg, in der er mit seiner Frau und den gemeinsamen vier Kindern lebt, und gibt regelmässig Meisterkurse im Rahmen seiner Gastprofessur in Bern, CH.

Im September 2014 erscheint im Buchet/Chastel – Verlag das Buch “Great Violinists of the 20th century. Tome 2. 1948-1985”, in dem Benjamin Schmid als einer von 35 weltberühmten Geigern porträtiert wird.

Benjamin Schmid spielt auf der „ex- Guyot“ Stradivari des Jahres 1705.

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Niklas Schmidt

Der Cellist Niklas Schmidt studierte zunächst in Hamburg und später in Köln und war regelmäßiger Gast in der Menuhin-Akademie in Gstaad. 1980 gründete er gemeinsam mit dem Geiger Michael Mücke und dem Pianisten Wolf Harden das Trio Fontenay. Für die Schallplattenfirmen Teldec, EMI und Philips hat er mit dem Trio fast die gesamte Literatur für dieses Genre auf CD eingespielt; die meisten der Aufnahmen erhielten nationale und internationale Auszeichnungen, u.a. Deutscher Schallplattenpreis 1994 für die Gesamteinspielung der Beethoven-Trios und den Diapason d’Or.

Das Trio Fontenay gastierte in den bedeutendsten Sälen der Welt u.a. in der Carnegie Hall in New York, Salle Gaveau, Paris, Wigmore Hall, Queen Elisabeth Hall, Royal Festival Hall, London, und im Herkulessaal in München, es konzertierte bei internationalen Festivals wie den Salzburger Festspielen, dem Festival de Montpellier, Schleswig-Holstein Musik Festival oder dem Festival de Montréal sowie beim Kissinger Sommer und der Schubertiade in Österreich. Seit seinem Amerika-Debüt 1986 unternahm das Ensemble außerdem jährlich ein bis zwei große USA-Tourneen. Eine besondere Auszeichnung für die drei Musiker war auch die Ernennung des Ensembles zum Trio en Résidence au Châtelet in Paris. Ende 1997 schied Niklas Schmidt als Cellist aus dem Ensemble aus.

Vermehrt tritt er seitdem solistisch aber auch in unterschiedlichen Kammermusik-Formationen auf. Mit Menahem Pressler spielte er die Arpeggione-Sonate in Washington D.C. und in Hamburg die Beethoven-Sonaten. Mit Mitgliedern der Quartette Alban Berg, Cleveland, Guarneri und Juilliard spielte er das Schubert-Streichquintett. Mit Orchester spielte er zuletzt häufiger die beiden Haydn-Konzerte, 2013 gastierte er in China mit Don Quijote von Richard Strauss. Weitere Partner sind Nobuko Imai, Michel Lethiec, Ralf Gothóni, das Auryn Quartett und das Fine Arts Quartett und viele andere. Regelmässig wird Niklas Schmidt zu renommierten Musikfestivals eingeladen, wie das Casals-Festival in Prades, das Musikfestival im finnischen Naantali oder die Musikfestspiele Mecklenburg-Vorpommern. Im August 2012 erschien die CD The Singing Cello mit Schuberts Arpeggione und Beethovens sämtlichen Variationen für Violoncello und Klavier mit seinem Klavierpartner John Chen, 2014 wird die nächste CD mit Werken von Richard Strauss und Sergej Rachmaninow erscheinen.

Seit 1987 lehrt Prof. Schmidt Kammermusik und Violoncello an der Hochschule für Musik in Hamburg. Außerdem wird er regelmäßig zu Kursen in aller Welt eingeladen, u.a. in Paris, Helsinki, Nizza, Montréal, New York, Hongkong und Shanghai.

Niklas Schmidt leitet seit 1999 die renommierte Hamburger Kammermusikreihe Fontenay Classics (früher Kammerkonzerte im Mozartsaal), in der weltweit führende Ensembles und Solisten auftreten. Im Rahmen dieser Reihe findet – nach einer Schubertiade 2011, einer Brahmsiade 2013 – 2014 die zweite Schubertiade Hamburg statt. Er ist außerdem Direktor des International Mendelssohn Summer School Festivals in Hamburg und des Internationalen Kammermusikwettbewerbs Hamburg ICMC. 2010 gründete er sein eigenes Label mit dem Namen Fontenay Classics International FCI, bei dem bereits acht CDs erschienen sind.

Niklas Schmidt spielt auf einem Rogeri-Cello (Brescia) aus dem Jahre 1700.

Daniela Fuchs

Fuchs Daniela_sDaniela Fuchs wurde 1985 in Kufstein geboren. Ihren ersten Klarinettenunterricht erhielt sie im Alter von neun Jahren. Zwischen 1999 und 2004 besuchte sie das Musikgymnasium in Innsbruck und erhielt ihren Unterricht bei Mag. Maximilian Bauer. Von 2004 bis 2007 studierte sie am Tiroler Landeskonservatorium bei Walther Seebacher und wechselte 2008 ans Mozarteum Salzburg zu Prof. Alois Brandhofer, wo sie auch ihr Diplom in IGP mit Auszeichnung absolvierte. Seit 2011 studiert sie Konzertfach an der Kunstuniversität Graz bei Prof. Gerald Pachinger. Des weiteren besuchte sie Meisterkurse bei Howard Klug, Karl Leister und Wenzel Fuchs.
Orchestererfahrung sammelte sie bisher bei den Salzburger Festspielen, am Mainfrankentheater Würzburg, beim Tiroler Landestheater und Symphonieorchester, Kammerorchester Innstrumenti, Ambassade Orchester Wien, beim Festival „Oper im Berg“ in Salzburg und der Philharmonie Salzburg.

Raphaela Gromes

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1991 in München geboren begann sie als Vierjährige mit dem Cellospiel.
Mit ihren Eltern, beide Cellisten, konnte sie bereits im Alter von 7 Jahren erste Bühnenerfahrung sammeln.

Ihr Debut als Solistin erfolgte mit dem Cellokonzert von Friedrich Gulda im Herbst 2005, worauf sie von Publikum und Presse überschwänglich gefeiert wurde. Hierauf folgten zahlreiche Auftritte mit dem großen Cellorepertoire. Dabei spielte sie u. a. wiederholt mit den Bad-Reichenhaller-Philharmonikern, dem West-Sächsischen Symphonieorchester, der Tschechischen Philharmonie  und 2013 mit den Münchner Symphonikern. 2012 spielte sie die Uraufführung eines für sie komponierten Cellokonzertes von Dominik Giesriegl und 2013 die Uraufführung des Cellokonzertes von Valentin Bachmann mit dem Philharmonischen Orchester Budweis unter der Leitung von David Svec. 2014 folgte die Weltpremiere des für sie und Cécile Grüebler geschriebenen Doppelkonzertes „Chroma“ von Mario Bürki mit dem Schweizer Militärorchester sowie das moderne Cellokonzert „Up close“ von Michel von der Aa unter der Leitung von Kent Nagano. Dabei trat sie auf Festivals wie dem Jungfrau Music Festival Interlaken, dem Vorsprung Festival der Audi Sommerkonzerte in Ingolstadt und dem Edinburgh International Festival auf.

Sie besuchte Meisterkurse bei namhaften Cellisten wie David Geringas, Natalia Gutman, László Fenyö, Daniel Müller Schott, Kristin von der Goltz, Wolfgang Boettcher, Anner Bylsma, Wolfgang Emanuel Schmid und Prof. Peter Bruns, bei dem sie von 2006 bis 2010 als Jungstudentin an der Mendelssohn-Bartholdy-Hochschule in Leipzig studierte.

2010 begann sie mit dem Cellostudium an der Musikhochschule in München bei Prof. Wen-Sinn Yang. Zur Zeit studiert sie im Rahmen des ERASMUS – Programmes bei Prof. Reinhard Latzko an der Universtiät für Musik und darstellende Kunst in Wien.

Neben ihren Auftritten als Solistin widmet sie sich vor allem der Kammermusik. So musizierte sie beispielsweise mit Stars wie Christian Altenburger, Thomas Selditz, Wen-Sinn Yang oder Mischa Maisky. Zu ihren Kammermusikpartnern gehört ebenfalls der Pianist Julian Riem, mit dem sie regelmäßig im In – und Ausland konzertiert. Von ihrem gemeinsamen Konzert auf dem Richard-Strauss-Festival 2012 gibt es einen Live-Mitschnitt, der im Mai 2014 bei Farao veröffentlicht wurde. Gemeinsam mit ihm, Christoph Poppen und dem Novus Quartett spielte sie 2014 auf der Ms Europa von Dubai nach Zypern.

Unter den Wettbewerbserfolgen findet sich der 1. Preis des Kulturkreis-Gasteig- Wettbewerbes  sowie der 1. Preis des internationalen Concorso Fiorindo Turin in der Duowertung. Im November 2011 gewann sie den Musikförderpreis des Konzertvereins Ingolstadt und im März 2012 den 1.Preis des internationalen Strauss-Wettbewerbes. Seit 2012 ist sie Stipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes und wird von Yehudi Menuhin Live Music Now gefördert.

Außerdem erhielt sie 2012 das Stipendium der Hans und Eugenia Jütting Stiftung Stendal und 2014 den Förderpreis der Theodor-Rogler-Stiftung Bad Reichenhall, gemeinsam mit ihrer Celloduopartnerin Cécile Grüebler.

Derzeit spielt sie auf einem Vuillaume – Cello, das ihr von privater Hand zur Verfügung gestellt wurde.

http://raphaelagromes.de/

Künstler 2014Artists 2014

Clara Andrada, Flöte
Adelheid Arndt, Lesung
Auryn Quartett
Silke Avenhaus, Klavier
Lara Boschkor, Violine
Matthias Buchholz, Viola
Christiane Dimigen, Oboe
eXtracello
Daniela Fuchs, Klarinette
Richard Galler, Fagott
Gottfried Holzer-Graf, Orgel
Raphaela Gromes, Chello
Hervé Joulain, Horn
Erik Košak, Horn
Rainer Küblböck, Trompete
Gerald Pachinger, Klarinette
Gerard Poulet, Violine
Benjamin Schmid, Violine
Niklas Schmidt, Violonchello

August Schmölzer, Lesung
Henri Sigfridsson, Klavier
Sarah-Luise Traubel, Sopran
Ernst Weissensteiner, Kontrabass
Wen-Sinn Yang, Violoncello

Hervé JoulainHervé Joulain

Hervé Joulain2Mit 43 Jahren hat Hervé Joulain bereits mit mehr als 100 verschiedenen Orchestern die Konzerte von Haydn, Mozart, Schumann, Weber, Saint-Saëns, Strauss, Britten… gespielt. Im Jahre 2000 hat er sein Debüt mit Strauss und Mozart in Amerika und Kanada gegeben.

Hervé Joulain hat, dank des Orchestre Philharmonique de Radio France (1987-1997), Orchestre National de France (1997-2004) und Orchestre de Paris unter der Leitung von bedeutenden Dirigenten wie Leonard Bernstein, Zubin Mehta, Daniel Baremboim, Pierre Boulez, Lorin Maazel, Seiji Ozawa, Eliahu Inbal, Kurt Mazur, Charles Dutoit, Riccardo Muti, Bernard Haitink gespielt. Seit Dezember 2002, ist er auf Einladung von Lorin Maazel auch Solo-Hornist im Symphonica Toscanini (Italien). Kürzlich hat er mit dem New York Philharmonic Orchestra gespielt.

Von 1994 bis 1998 war er Professor für Horn am Conservatoire National Supérieur in Paris und hat über 40 Meisterkurse in Frankreich, Portugal, der tschechischen Republik, in Kanada, in Brasilien, in Irland, Spanien, England, Finnland, Italien, Luxemburg, Holland… gegeben.

Neben seiner solistischen Tätigkeit hat Hervé Joulain eine Vorliebe für Kammermusik, die er mit Partnern wie Pinchas Zukerman, Boris Berezowski, Boris Belkin, Vadim Repin, Schlomo Mintz, Yuri Bashmet, Natalia Gutmann, Paul Tortelier, Pierre Amoyal, Gidon Kremer u.v.m. regelmäßig sowohl in Frankreich als auch in ganz Europa, in Kanada, in Amerika und in Israel pflegt.

Sein großes Interesse an zeitgenössischer Musik (23 Erstaufführung) hat ihm die Möglichkeit zur engen Zusammenarbeit mit Nicolas Bacri, Philippe Hersant, Giya Kancheli, Krzysztof Penderecki, Fabio Vacchi, Gérard Grisey, Michael Levinas, Ivan Fedele, Alessandro Solbiati, Tristan Murail gegeben. Außerdem wurde Hervé Joulain durch György Ligeti als der beste Interpret seines Trios beglückwünscht. Seine Diskographie umfasst mehr als 20 Aufnahmen für verschiedene Firmen.

 

eXtracelloeXtracello

extracello_NHorowitz sepia KopieEdda Breit · Melissa Coleman · Margarethe Deppe · Gudula Urban Violoncello

4 Frauen – 4 Celli, ein hochexplosiver musikalischer Cocktail. Das Wiener Celloquartett spielt eigene Kompositionen und Bearbeitungen von Bach bis hin zu frei improvisiertem Jazz mit Gesang – ein Feuerwerk!

Mit dieser Bandbreite an Musikalität sind Melissa Coleman, Margarete Deppe, Gudula Urban und Edda Breit so ziemlich einzigartig…

phantastisch, charmant.

 

Seit der Gründung 2004 jonglieren die vier Musikerinnen mit Möglichem und Unmöglichem auf ihrem Instrument. Begeistert vom orchestralen Sound der Besetzung und den vielen verschiedenen Möglichkeiten eines Cellos arrangieren und komponieren die Musikerinnen was Spaß macht und gefällt. Spielerisch kreuzen sie durch die Musikgeschichte, wobei der breite Bogen des Repertoires Werke von der Renaissance über klassische Moderne bis hin zu Jazz, Pop und Rock umspannt. Eigenkompositionen und Improvisationen inklusive, trägt alles die unverwechselbare Handschrift des Ensembles. Da wird das Cello schon mal als Schlagzeug eingesetzt oder kurzerhand in eine Möwe verwandelt, ein grummelnder Magen vertont oder Jimmy Hendrix gecovert. Last but not least: eXtra-Extra Gudula Urban als Sängerin, die mit dem warmen Timbre ihrer Stimme für einmalige Highlights im Programm sorgt.

Neben der reinen Quartettarbeit ist es auch ein spezielles Interesse des Ensembles, genreübergreifend zu arbeiten, so zum Beispiel in der Zusammenarbeit mit dem Countertenor Bernhard Landauer („Von Dowland bis Dylan“), Willi Resetarits („Ich bin der Herr …“), dem Kontrabassisten Peter Herbert und der Schauspielerin und Autorin Linde Prelog („Schüttelsprach mit Saitenhieb“).

Das Ensemble konzertiert überwiegend in Deutschland und Österreich und war Gast bei renommierten Festivals wie den Salzburger Festspielen, dem Schleswig Holstein Festival, dem Diabelli Sommer Mattsee, den Festwochen Hallein, dem Internationalen Akkordeon-Festival Wien, Imago Dei (Krems) u.a.

2011 debütierte es im ausverkauften großen Sendesaal des Radio-Kulturhauses Wien, 2012 ging es auf Tournee mit Österreichs größtem Konzertveranstalter, der Jeunesse Musicale.

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www.extracello.at