Davide Mariano, 1988 geboren, zählt zu den vielgefragten Organisten seiner Generation und verfügt über ein Repertoire, das sich von der frühen Orgelmusik des Mittelalters bis zu Werken der Gegenwart erstreckt. Bereits im Alter von 19 Jahren absolvierte er seine ersten Studien in den Fächern Orgel und Orgelkomposition am Konservatorium seiner Heimatstadt Campobasso (Italien) bei Francesco Di Lernia. Anschließend schloss er die Orgel- und Cembalo-Masterstudien bei Martin Haselböck und Gordon Murray an der Wiener Musikuniversität mit Auszeichnung und dem Würdigungspreis der Universität ab. Im Rahmen eines Post-Master-Studiums am Pariser Conservatoire bei Michel Bouvard, Olivier Latry und Louis Robilliard erwarb er schließlich als erster Organist überhaupt das Diplôme d‘artiste interprète.

Wichtige musikalische Impulse erhielt Davide Mariano u. a. auch von Wolfgang Zerer, Lorenzo Ghielmi, Hans Haselböck, Wolfgang Glüxam, Stefan Gottfried, Emilia Fadini und Goska Isphording. Der Künstler ging aus mehreren internationalen Wettbewerben als Preisträger hervor.

Engagements führten Davide Mariano u.a. in den Musikverein Wien, das Konzerthaus Berlin, die Philharmonie Essen, das Auditorio Nacional de Música Madrid, die Kathedrale Notre-Dame Paris, die Symphony Hall in Osaka, die Concert Hall in Kioto und das Cleveland Museum of Art sowie zu Festivals in Rom, Wien, Stuttgart, Paris, Toulouse, Amsterdam, Helsinki, Kopenhagen und Tel Aviv. Davide Mariano war 2017 Solist im Rahmen der Wiedereröffnung der Suntory Hall in Tokio und 2018 im Konzert „Christmas in Vienna”, das von mehreren Fernsehsendern ausgestrahlt wurde. Der Concert Hall in Sapporo und der Kathedrale St. Louis in New Orleans war der Künstler als Organist in Residence verbunden.

Als Solist an Orgel, Cembalo und Klavier wie auch als Kammermusiker arbeitete Davide Mariano mit vielen namhaften Orchestern zusammen, so mit dem ORF RSO Wien, dem Orchester Wiener Akademie, den Symphonieorchestern von Tokyo und Sapporo, dem Israel Chamber Orchestra, dem Louisiana Philharmonic Orchestra und dem Musica Angelica Baroque Orchestra. Am Pult standen dabei Dirigenten wie Martin Haselböck, Max Pommer, Carlos Miguel Prieto, Roberto Paternostro, Giuseppe Sabbatini, Tadaaki Otaka und Junichi Hirokami.

Zukünftige Projekte als Orgelsolist führen Davide Mariano unter anderem ins Konzerthaus Berlin, in die Kathedrale St. Marien in Tokio und ins Mariinsky Theater in St. Petersburg.

In jüngerer Zeit wendet sich Davide Mariano auch dem Dirigieren zu. Aktuell studiert er bei Georg Leopold an der Anton Bruckner Privatuniversität in Linz sowie am Conservatorio „Arrigo Pedrollo“ in Vicenza.

Davide Mariano gibt Orgel-Meisterklassen und hält Vorträge u. a. in Italien, Japan und für die American Guild of Organists in den USA. Seit 2019 ist er Professor für Orgel und Gregorianik am Conservatorio Pollini in Padua.

Die Diskographie des Organisten umfasst zwei solistische CDs: die Alben „TRIADE“ mit deutscher, französischer und italienischer Orgelmusik und „Concerto per la Solidarietà“. Davide Mariano wirkte außerdem beim CD-Projekt „Franz Liszt: The Sound of Weimar“ des Orchester Wiener Akademie mit. Auch mehrere Rundfunkaufnahmen dokumentieren seine künstlerische Tätigkeit.

 

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