Veronika Hagen

Die Bratschistin Veronika Hagen hat in Salzburg bei Helmut Zehetmair und in Wien bzw. Hannover bei Hatto Beyerle studiert und erspielte schon während ihrer Studienjahre zahlreiche Preise, u. a.1984 beim Internationalen Viola-Wettbewerb in Budapest. Sie ist Gründungsmitglied des Hagen-Quartetts, mit dem sie seit über 30 Jahren in der ganzen Welt konzertiert. Eine große Anzahl von CD-Einspielungen dokumentiert diesen außerordentlichen musikalischen Werdegang.

Nachhaltig geprägt wurde sie durch die regelmäßige Zusammenarbeit mit Gidon Kremer, Ivry Gitlis, Heinrich Schiff, G. Kurtag und N. Harnoncourt.

Auch als Solistin tritt Veronika Hagen seit etlichen Jahren international in Erscheinung. 1997 erschien u.a. ihre vielbeachtete Soloeinspielung mit den Bratschensonaten von Johannes Brahms, zusammen mit dem Pianisten Paul Gulda, danach, ebenso bei der Deutschen Grammophon, Mozarts Concertante Sinfonie mit Augustin Dumay und der Camerata Salzburg. Durch ihre langjährige große Erfahrung ist sie eine gefragte Kammermusikpartnerin in verschiedensten Besetzungen vom Streichtrio über Klavierquartett bis zu Septett und Oktett. Zudem ist sie auch Mitglied des von Claudio Abbado gegründeten Lucerne Festival Orchestras.

V. Hagen unterrichtet seit 1988 an der Universität Mozarteum Salzburg, seit 2003 ist sie ebenda Professorin für Viola und Kammermusik. Zudem gibt sie Meisterkurse u.a. in Paris, Luzern und Bern.

Veronika Hagen spielt eine Viola von A. Stradivari aus dem Jahr 1731, die sogenannte „Paganini“, die ihr großzügigerweise seit August 2013 von der Nippon Foundation zur Verfügung gestellt wird.

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