BARBARA HÖLZL, Mezzosopran

Barbara-Hölzl Foto:©Veronika-Braun

Barbara-Hölzl Foto:©Veronika-Braun

„Bei Mahlers „Fünf Liedern nach Gedichten von Friedrich Rückert“ hat sich der klangvolle  Mezzosopran von Barbara Hölzl mit dem oft feinsten orchestralen Gespinst vereinigt.“ (OÖ Nachrichten, 30. April 2011)

Barbara Hölzl, in Bad Tölz geboren, studierte am Richard Strauss-Konservatorium bei Helmut Banzhaf in München und an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Wien. Sie nahm an Meisterkursen von Hans Hotter, James King und Joseph Metternich teil. Die Sängerin war Finalistin beim Internationalen Gesangswettbewerb in s’Hertogenbosch, ist Preisträgerin des Internationalen Robert Schumann Liedwettbewerbs in Zwickau und erhielt den Würdigungspreis der Republik Österreich.

 

Neben zahlreichen Opernproduktionen hat sich Barbara Hölzl vornehmlich im Konzertbereich als ausdrucksstarke und stilsichere Interpretin profiliert, deren Repertoire von der Renaissance bis zur Gegenwart reicht. Ihre Gesangskultur, Vielseitigkeit und künstlerische Persönlichkeit machen Barbara Hölzl zu einer gefragten Partnerin namhafter Dirigenten wie Rudolf Barshai, René Clemencic, Vladimir Fedosejev, Rafael Frühbeck de Burgos, Nikolaus Harnoncourt, Martin Haselböck, Sigiswald Kuijken, Sir Neville Marriner, Michel Plasson, Helmuth Rilling, Matthias Bamert, Pascal Mayer, Heinrich Schiff, Dennis Russell Davies, Wolfgang Sawallisch, Peter Schreier, Bruno Weil und Christophe Coin.

 

Dabei hat sie in einer Reihe der bedeutendsten Musikmetropolen Europas gastiert und mit namhaften Orchestern wie den Wiener Philharmonikern, Wiener Symphonikern, der Camerata Salzburg, dem Klangforum Wien, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Concentus Musicus, der Academy of St. Martin in the Fields, dem Tschaikowsky Symphonieorchester, dem Oslo Philharmonic Orchestra, dem Orquesta Sinfónica de RTVE in Madrid, dem Prager Philharmonic Orchestra, den Bamberger Symphonikern und vielen anderen zusammengearbeitet.

 

Zu den jüngsten und bevorstehenden Konzerten zählen u.a. eine Uraufführung von Christian Favres REQUIEM in der Kathedrale von Lausanne mit dem Orchestre de la Suisse Romande unter der Leitung von Pascal Mayer, ELIAS im Teatro Filarmonico di Verona mit dem Chor und Orchester der Arena di Verona unter der Leitung von Michael Güttler; ELIAS unter Helmuth Rilling im Dom von Brixen und in Bruneck, Mendelssohns SOMMERNACHTSTRAUM in Kufstein und Schuberts ES-DUR MESSE in Innsbruck mit der Pannonischen Philharmonie unter Bernhard Sieberer, Wagners WESENDONCKLIEDER unter der Leitung von Rudolf Leopold im Leopoldmuseum und im Wiener Konzerthaus, Bachs WEIHNACHTSORATORIUM mit der Wiener Singakademie unter Heinz Ferlesch im Wiener Konzerthaus. Beethovens IX. SYMPHONIE in Lausanne unter der Leitung von Pascal Mayer, Bachs JOHANNES PASSION in Amberg mit den Amberger Symphonikern unter der Leitung von Thomas Appel, IN TERRA PAX von Frank Martin in der Stadtpfarrkirche Bad Tölz,das Requiem von W.A.Mozart unter der Leitung von HELMUTH RILLING in Mailand, gleichfalls Mozarts REQUIEM mit dem Salzburger Bachchor und der CAMERATA SALZBURG in Sterzing, das URLICHT in der 2.Symphonie von GUSTAV MAHLER in Dortmund und Esslingen mit der jungen Süddeutschen Philharmonie unter der Leitung von Wolfgang Seeliger und Andreas Kraft, STABAT MATER VON ANTONIN DVORAK im Dom zu Brixen und Bruneck Ltg. Domkapellmeister Walder Heinrich sowie Anton Bruckners f-,moll Messe im Wiener Musikverein und im Stephansdom mit den Wiener Symphonikern unter der Leitung von INGO METZMACHER.

 

 

 

 

 

Auf der Liedbühne ist Barbara Hölzl gemeinsam mit dem Pianisten Ralf Heiber innerhalb des Zyklus‘ “Classic Muerz“ im Kunsthaus Mürzzuschlag unter dem Titel Steifzug von Johann Wolfgang von Goethe zu Federico García Lorca zu erleben. Auf dem Programm stehen Lieder von Schubert, Berg, Schumann, Brahms, Lorca und de Falla. Auf Schloss Schaubeck ist Sie ebenfalls mit Ralf Heiber zu einem gemischten unterhaltsamen Programm eingeladen. Es beinhaltet neben Brahms‘ ZIGEUNERLIEDERN spanisches Liedgut von García Lorca, Granados, Obradors und Schumann sowie Arien aus Carmen, Giuditta und Porgy and Bess.

 

Bei der Schubertiade Dürnstein war sie gemeinsam mit Robert Holl in Ensembles sowie mit einer Liedauswahl von Goethevertonungen Franz Schuberts zu hören. 2013 wird sie nach Dürnstein zurückkehren und unter der Leitung von Robert Holl Frauenlieder, Quartette, Terzette und Duette von Schubert, Sonnleitner und Lachner interpretieren. Weitere Liederabende  und Ensembleabende singt sie 2013 beim Kammermusikfestival Mondsee, im Musikvervein Wien in Zusammenarbeit mit Robert Holl und Otto Biba sowie beim Carinthischen Sommer, wo sie gemeinsam mit Daniel Johansson ein Programm mit Liedern und Duetten von Franz Schubert und Georg Lukeschitsch, begleitet von Klavier und Kammerensemble, aufführt. In kleinerem Rahmen wird sie mit dem Gitarristen Josef Kloiber bei Adventkonzerten mit besinnlichen Liedern aus der bei Gramola erschienenen Weihnachts-CD mitwirken.

 

Unter den zahlreichen CD-Einspielungen sind Mozarts REQUIEM und Haydns SCHÖPFUNGSMESSE mit der Tafelmusik Toronto, dem Tölzer Knabenchor und unter der Leitung von Bruno Weil (erschienen bei Sony) sowie URLICHT mit Orchesterliedern von Gustav Mahler und Richard Wagner mit der Württembergischen Philharmonie unter der Leitung von Adriano Martinolli D`Arcy (erschienen bei Gramola/Wien). Die im Januar 2008 erschienene CD mit spanischen Liedern von Federico García Lorca und Enrique Granados, begleitet von Ralf Heiber am Flügel (Gramola 98823 Wien), erhielt hervorragende Kritiken und wird regelmäßig von internationalen Rundfunkanstalten vorgestellt. Eine CD mit deutschen und alpenländischen Weihnachtsliedern, begleitet vom Gitarristen Josef Kloiber, ist Ende 2010 bei Gramola in Wien erschienen.

0 Kommentare

Dein Kommentar

Want to join the discussion?
Feel free to contribute!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

90 − = 85