Archive for the ‘Künstlerübersicht’ Category

Künstler 2012

August 19th, 2011 Posted in Archiv, Künstler, Künstlerübersicht
Auryn Quartett
Benyounes Quartett
Georg Breinschmid
Johanna Doderer
Richard Galler
David Geringas
Sebastian Gürtler
Gottfried Holzer-Graf
Wolfgang Holzmair
Tommaso Huber
Nobuko Imai
Cecile Licad
Céline Moinet
Peter Orth
Gerald Pachinger
Christian Poltéra
Sasha Rozhdestvensky
Zora Slokar
Stefan Vladar
Ernst Weissensteiner
Änderungen vorbehalten

WIENER POSAUNENQUARTETT

Mai 20th, 2011 Posted in Archiv, Künstler, Künstlerübersicht

Wiener Posaunenquartett

DAS WIENER POSAUNENQUARTETT wurde 1992 von Musikern verschiedener österreichischer Spitzenorchester gegründet, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, die Posaune als Kammermusikinstrument einem breiteren Publikum näher zu bringen.
Dieser Idee folgend und nicht minder erfolgreich präsentiert sich das Wiener Posaunenquartett nach einer Umbesetzung im Jahr 2005 nun ausschließlich aus Mitgliedern eines Spitzenorchesters – nämlich der Wiener Symphoniker.
Die gemeinsame musikalische Denkweise und die daraus gewachsene Einheit begleitet die Musiker im Orchester genauso wie in der Kammermusik , entstammen  derselben
Gewichtung von Tradition & Moderne und wurden durch einen großteils einheitlichen Ausbildungsweg geformt.
Genau dieser Weg verleiht dem Wiener Posaunenquartett eine in diesem Ausmaß seltene Homogenität in Spielweise und Stilempfinden  und macht es damit zu etwas besonderem.

„WELCH REIZVOLLE VARIANTE DER HOHEN KUNST DES QUARTETTSPIELS!
EIN HOCHGENUSS FÜR DEN BLÄESER-und QUARTETTFREUND“
(Valentin Erben, Cellist des Alban Berg Quartetts)

DIE KLANGLICHE FARBENVIELFALT UND DIE BRILLIANZ
HAT MICH EHRLICH BEEINDRUCKT!
(Franz Welser Möst, Dirigent)

Die Werke von J. S. Bach, W.A.Mozart, J. G. Albrechtsberger, J. Haydn, J. Strauß, J. Brahms,
A. Bruckner, R. Strauss, D. Schostakowitsch, H.Tomasi, T. Monk gemeinsam mit  Komponisten der Österreichischen Avantgarde bilden unter vielen anderen das Kerrn-Repertoire des Wiener Posaunenquartetts

Bisher erschienene Tonträger_
„Das Wiener Posaunenquartett“ (Haydn, Mozart, Beethoven, Brahms, J. Strauß),
„Russians Melodies“ (Tschaikowsky, Shostakovich, Mussorgsky, Borodin),
„Vienna Masters“ (Beethoven, Schumann, Schubert, Brahms, F. O. Dessoff, F. Kreisler).
„Bach & Bruckner“ ( Originalwerke und Bearbeitungen)

Die Musiker des Wiener Posaunenquartetts:

Otmar Gaiswinkler

wurde 1971 in Schärding geboren und erhielt seinen ersten Posaunenunterricht im Alter von neun Jahren. 1985 kam er an das Musikgymnasium Linz und wurde im Brucknerkonservatorium Linz aufgenommen. 1990 wechselte er an die Musikhochschule Wien zu Prof. Horst Küblböck und trat 1993 sein erstes Engagement im Brucknerorchester Linz an. Seit 1996 ist Othmar Gaiswinkler Soloposaunist der Wiener Symphoniker und wirkt daneben bei verschiedenen Ensembles (Pro Brass, Austrian Brass Connection, Wiener Akademie, Concentus Musicus Wien, Ensemble TONUS) mit.
Als Dozent gestaltete er Meisterkurse in Japan, Taiwan, Polen, Deutschland, Schweden und den USA,  seit 2007 ist er Professor für Posaune an der Musikuniversität Wien.

Reinhard Hofbauer

wurde 1975 in Mürzzuschlag geboren und begann im Alter von 10 Jahren an der Johannes Brahms Musikschule Posaune zu spielen. Danach setzte er sein Studium an der Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien bei Prof. Horst Küblböck fort und schloss es 2000 mit Diplom ab. Bereits während des Studiums trat er sehr häufig als Solist auf und räumte der Kammermusik einen gewichtigen Platz ein.. Von September 1999 bis Juni 2004 hatte er ein Engagement als Bassposaunist im Tiroler Symphonieorchester Innsbruck .
Seit Juli 2004 ist er als Tenor- und Baßposaunist bei den Wiener Symphonikern engagiert und wirkt zusätzlich bei Konzerten der Wiener Akademie, des Clemecic Consort , im Johann Strauß Festival Orchester, beim Vienna Symphony Jazz Project und in der Austria Brass Connection mit.

Wolfgang Pfistermüller

wurde 1975 in Wels geboren und erhielt seine musikalische Ausbildung am Brucknerkonservatorium Linz sowie an der Musikuniversität Wien bei Prof. Horst Küblböck.
1997-1999 war er im Tiroler Symphonieorchester Innsbruck engagiert, danach kurze Zeit beim Mozarteum Orchester Salzburg, ehe er 1999 zu den Wiener Symphonikern wechselte. Wolfgang Pfistermüller ist Mitglied der Austrian Brass Connection, im Ensemble Pro Brass, im Wiener Johann Strauss Orchester und beim Vienna Symphony Jazz Project.
2002-2005 war er Lehrbeauftragter für Posaune in der Musikuniversität Wien.

Walter Voglmayr

wurde 1973 in Ried im Innkreis geboren, begann sein Studium 1986 am Linzer Bruckner Konservatorium bei F. Loimayr und setzte es 1988 an der Wiener Musikhochschule bei Horst Küblböck sowie 1993 in Freiburg im Breisgau bei Branimir Slokar fort, wo er 1997 diplomierte. Er trat solistisch mit dem Wiener Kammerorchester, dem Ensemble de la Musique de Toulon und dem Klangforum Wien auf.
1996 hatte Walter Voglmayr einen Substitutenvertrag als Soloposaunist an der Bayerischen Staatsoper München, von 1997-2000 war er Soloposaunist im Rundfunksinfonieorchester Berlin. Seit Jänner 2000 ist er Soloposaunist der Wiener Symphoniker und spielt im Ensemble Pro Brass , in der Austrian Brass Connection und im  mund.ART Quintett Wien.

CHRISTINE SCHÄFER

Mai 20th, 2011 Posted in Archiv, Künstler

Christine Schäfer - Foto: Bodo Vitus

Die Auftritte der Sopranistin Christine Schäfer sind Höhepunkte des internationalen Musiklebens. Die Künstlerin gehört mit Opern- und Konzertauftritten in Salzburg, London, Wien, Paris, Amsterdam, Berlin, München und New York sowie den Rollen Lucia, Gilda, Sophie, Lulu, Konstanze, Traviata, Alcina, Partenope, Cherubino und Donna Anna, deren Interpretation in den letzten Jahren Maßstäbe setzte, sowie ihrem großen Konzertrepertoire zu den erfolgreichsten und besten Sängerinnen unserer Zeit.

Christine Schäfer studierte an der Berliner Hochschule für Musik bei Professor Ingrid Figur und vervollständigte ihre Ausbildung bei Arléen Auger, Aribert Reimann, Sena Jurinac und Dietrich Fischer-Dieskau. Die Teilnahme an bedeutenden Wettbewerben brachte ihr etliche Preise.

Christine Schäfer legte schon früh neben ihrer Opernkarriere einen Schwerpunkt auf den Konzert- und Liedgesang. Seither führten Lied-Tournéen Christine Schäfer in die Hochburgen der Musikkultur. Die Künstlerin arbeitete bereits mit den Dirigenten Claudio Abbado, Pierre Boulez, Andrew Davis, Leopold Hager, Nikolaus Harnoncourt, Sir Charles Mackerras, Seiji Ozawa, Sir Simon Rattle, Christian Thielemann und Helmut Rilling. Von den Orchestern, mit denen Christine Schäfer aufgetreten ist, seien beispielhaft die Berliner, Wiener und Münchner Philharmoniker sowie das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, das City of Birmingham Symphony Orchestra und die Boston und Chicago Symphony Orchestras genannt. Dabei liegt das besondere künstlerische Interesse der Künstlerin neben dem klassischen Repertoire bei Werken des Barocks und des 20. Jahrhunderts.

Auf Tonträger sind zahlreiche Aufnahmen erschienen – die Schöpfung mit Helmut Rilling; von Aribert Reimann „Nachtträume“ und „Kinderlieder“; die Johannes-Passion mit den Stuttgarter Hymnus-Chorknaben; Canzonettas von Mozart mit dem Bläserensemble der Berliner Philharmoniker unter Dietrich Fischer-Dieskau; die Konstanze aus „Entführung aus dem Serail“ unter William Christie mit Les Arts Florissants sowie Lieder von Schubert und Schumann mit Graham Johnson. Ein Exklusivvertrag band die Künstlerin einige Jahre an die Deutschen Grammophon dort erschienen sind unter anderem eine Mozart/Strauss-CD mit Claudio Abbado und den Berliner Philharmonikern sowie „Pierrot Lunaire“ mit Pierre Boulez. Zuletzt erschienen im Herbst 2006 bei Onyx die von der Kritik begeistert aufgenommene CD mit „Winterreise“ sowie 2007 mit dem Petersen Quartett „…Oder Soll Es Tod Bedeuten?“, Lieder von Mendelssohn und Schumann in Bearbeitungen von Aribert Reimann, erschienen bei Capriccio; sowie „Apparition“, Lieder von Purcell und George Crumb, am Flügel Eric Schneider, erschienen wiederum bei Onyx.

Ihren außergewöhnlichen Rang als Liedsängerin belegen die Partner Christine Schäfers am Flügel: Liedspezialisten wie Irvin Gage, Graham Johnson oder Eric Schneider aber auch Pianisten wie Helène Grimaud, Pierre-Laurent Aimard, Christoph Eschenbach, Ingo Metzmacher oder Daniel Barenboim. Beispielhaft spricht der Februar 2008 für sich, in dem Christine Schäfer Liederabende in Atlanta mit Martin Katz (Strauss), München mit Eric Schneider (Winterreise), Berlin mit Daniel Barenboim (Schubert, Debussy und Wolf) sowie London mit Graham Johnson (Schumann, Brahms und Wolf) sang.

Bei den Salzburger Festspielen ist Christine regelmäßig zu Gast, 2009 eröffnete sie dort die Opernfestspiele in der Titelrolle aus Händels Oratorium Theodora. 2006 erkoren die Kritiker die Künstlerin zum „Star der Festspiele“ für ihre Interpretation des  Cherubino und der Donna Anna. In 2009 und 2010 finden bzw. fanden Auftritte an den Opernhäusern in Wien (Partenope), London (Asteria; Tamerlano), Frankfurt (Lucia), Berlin (Konstanze) und New York (Sophie) statt – in Planung sind u. a. München, Berlin, Wien und New York.

Im Oktober 2007 wurde Christine Schäfer von der Zeitschrift „Opernwelt“ zur „Sängerin des Jahres 2006“ gekürt. Im gleichen Monat erhielt die Künstlerin den „Echo Klassik 2007“ für die beste Liedeinspielung des Jahres. Bundespräsident Horst Köhler ehrte Christine Schäfer im Oktober 2008 mit der Verleihung des Bundesverdienstkreuzes. Im Herbst 2009 erfolgte die Berufung zum Mitglied der Akademie der Künste Berlin.

www.christineschaefer.de

GERALD PACHINGER

Mai 20th, 2011 Posted in Archiv, Künstler

Gerald Pachinger

Gerald Pachinger wurde 1967 in Ried im Innkreis (Oberösterreich) geboren. Von 1983 bis 1984 besuchte er als Schüler von Ernst Quirtmaier die Landesmusikschule in Vöcklabruck und errang bereits zu dieser Zeit erste Preise bei Landes- und Bundeswettbewerben.

In den Jahren 1984 bis 1987 folgte das Musikstudium bei Peter Schmidl an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien. Gerald Pachinger ist Gründungsmitglied des Gustav Mahler Jugendorchesters unter Claudio Abbado und seit Oktober 1987 Soloklarinettist der Wiener Symphoniker. 1988 debütierte er als Solist im Wiener Musikvereinssaal mit dem Klarinettenkonzert von Wolfgang Amadeus Mozart.

Im Laufe seiner Karriere musizierte Gerald Pachinger als Solist unter namhaften Dirigenten wie Fabio Luisi, Yakov Kreizberg, Eliahu Inbal, Wolfgang Sawallisch, Vladimir Fedosejev, Georges Prêtre, Rafael Frühbeck de Burgos sowie Ulf Schirmer und spielte mit Orchestern wie den Wiener Symphonikern, dem Wiener Kammerorchester, der Wiener Kammerphiharmonie, dem Mozarteum Orchester Salzburg, den Grazer Symphonikern sowie dem Tonkünstler-Orchester Niederösterreich. Gastengagements führen ihn unter anderem zu den Berliner Philharmonikern und zum Concentus Musicus Wien.

Gerald Pachinger ist Mitglied des „Wiener Bläserensembles“ sowie des „Quintett Wien“ und des „Wiener Kammerensembles“. Darüber hinaus verbindet ihn eine rege Kammermusiktätigkeit mit Künstlern und Ensembles wie Christian Altenburger und Markus Schirmer sowie dem Eos-Quartett Wien, dem Haydntrio, dem Wiener Klaviertrio, dem Auryn-Quartett sowie dem Hugo Wolf-Quartett. Die Einladungen zu zahlreichen Festivals führten ihn unter anderem nach Eisenstadt, Salzburg, St. Gallen, Tokyo und Washington, wo unter anderem Werke der Komponisten Helmut Schmidinger, G.v.Einem, Ivan Eröd zu Uraufführung gelangten.

Seine Lehrtätigkeit umfasste Stellen für Konzertfach am Konservatorium in Eisenstadt (1994-1997) sowie an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien (1997-2003). Seit 2004 ist Gerald Pachinger Universitätsprofessor für Klarinette an der Kunstuniversität Graz. Darüber hinaus hält er regelmäßig Meisterkurse ab, wie bei der Sommerakademie in Salzburg, bei der Gustav Mahler Akademie in Bozen, bei der „Villa Musica“ in Mainz sowie beim „Bläserurlaub“ Bad Goisern. Zudem ist er ein gefragter Juror bei zahlreichen Wettbewerben.

MARIE LUISE NEUNECKER

Mai 20th, 2011 Posted in Archiv, Künstler

Marie Luise Neunecker - Photo: Andreas Knapp

Marie Luise Neunecker, wegen ihrer außergewöhnlichen Virtuosität am Horn hochgelobt, kann auf eine weltweit erfolgreiche Karriere verweisen. Als Solistin und Kammermusikerin ist sie äußerst gefragt und gilt als eine der profiliertesten Instrumentalistinnen der Gegenwart. So schrieb die Berliner Morgenpost: “die wahrhaft königliche Marie Luise Neunecker spielt Horn mit einer melodischen Grazie und mühelosen, beweglichen Bögen, von denen andere Hornisten nur träumen können.”

Während ihrer Tätigkeit als Solohornistin der Bamberger Symphoniker und des RSO Frankfurt von 1979 bis 1989 machte sie als Preisträgerin mehrerer renommierter internationaler Wettbewerbe auf sich aufmerksam. 1982 gewann sie den Deutschen Musik Wettbewerb in Bonn, im Jahr darauf den Internationalen ARD Wettbewerb in München und 1986 den ersten Preis beim “Concert Artists Guild” Wettbewerb in New York. Heute führt sie ihre Konzerttätigkeit neben Tourneen durch alle europäischen Länder auch in die großen Konzertsäle der USA und Japans.

Neben ihren Erfolgen als Solistin, die sie mit Orchestern wie z. B. dem NDR Sinfonieorchester Hamburg, Gewandhausorchester Leipzig, Konzerthaus-Orchester Berlin sowie mit den Bamberger Symphonikern und dem Cincinnati Symphony Orchestra zusammenführen, gilt ihre Aufmerksamkeit ebenso der Kammermusik. Mit Partnern wie Frank Peter Zimmermann, Christian Tetzlaff, Lars Vogt, Saschko Gawriloff, Enrico Pace, dem Zehetmair Quartett und dem Petersen Quartett ist sie regelmäßig zu hören.

György Ligeti schrieb für Marie Luise Neunecker sein Hornkonzert “Hamburgisches Konzert”, das sie im Januar 2001 zur Uraufführung brachte. Seitdem hat Marie Luise Neunecker das ihr zugeeignete Konzert in mehreren Ländern aufgeführt. Für die Ligeti Edition bei Warner Classics spielte sie das Werk mit dem Asko Ensemble und Reinberg de Leeuv ein.

Als Solistin und Kammermusikerin erhält Marie Luise Neunecker regelmäßig Einladungen zu den großen, bedeutenden Festivals. Sie gastiert bei den Salzburger Festspielen, beim Schleswig Holstein Musik Festival, dem Marlboro Music Festival, dem Risör Festival sowie bei den Wiener Festwochen.

Mit zahlreichen Schallplattenaufnahmen hat die Hornistin nicht nur ihren außergewöhnlichen Rang und ihre Vielfältigkeit dokumentiert, sondern auch erheblich zur größeren Bekanntheit der Hornliteratur verschiedenster Epochen beigetragen. Die Strauss Hornkonzerte spielte sie mit den Bamberger Symphonikern unter Ingo Metzmacher, die Britten Hornserenade mit dem Tenor Ian Bostridge ein. Außerdem veröffentlichte sie eine Einspielung des Hindemith Konzerts sowie eine CD mit Hornkonzerten russischer Komponisten wie Reinhold Glière, Alexander Glazunov und Vissarion Shebalin. Als Kammermusikerin legte sie unter anderem eine Aufnahme der Brahms Horn Trios mit Frank Peter Zimmermann und Wolfgang Sawallisch vor, eine CD mit Werken von Othmar Schoeck, Charles und Ethel Smyth und zuletzt, mit Lars Vogt am Klavier, eine Aufnahme mit Werken von Hindemith, Kirchner, Brahms Beethoven und Schumann.

Marie Luise Neunecker ist Professorin für Horn an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin.

ALEX LADSTÄTTER

Mai 20th, 2011 Posted in Archiv, Künstler

Alex Ladstätter

Alex Ladstätter, geboren 1983, erhielt seinen ersten Klarinettenunterricht im Alter von 9 Jahren an der Musikschule in Bregenz. Er begann sein Studium Konzertfach Klarinette an der Universität für Musik in Wien bei Prof. Peter Schmidl und studiert seit 2004 bei Prof. Gerald Pachinger an der Musikuniversität Graz. Er hat sowohl im Konzertfach als auch im Instrumentalpädagogischen Studium den Baccalaureatsabschluss.
Alex Ladstätter war Mitglied des Schleswig Holstein Festival und des Gustav Mahler Orchesters und spielt derzeit beim Mozarteumorchester Salzburg. Außerdem führten ihn Gastengagements zu Orchestern wie dem RSO Wien, den Wiener Symphonikern, dem Deutschen Symphonieorchester Berlin sowie zu den Wiener Philharmonikern unter Sir Simon Rattle und Pierre Boulez.
Diverse Reisen mit Kammermusikensembles führten ihn nach Japan, China, Lettland, Italien und nach Russland.

BATIK TRIO – TRIO BRIDGES

Mai 20th, 2011 Posted in Archiv, Künstler

Trio BRIDGES

Roland Batik Klavier Woody Schabata Vibes+Marimba Heinrich Werkl Bass

Text zur Präsentation der CD “STILL BRIDGES“:

Roland Batik´s Trio „Bridges“, hat wieder neue Brücken geschlagen.

Die kammermusikalische Form des Zusammenspiels ohne Schlagzeug ist ein wichtiger Baustein im Gefüge der Jazzmusik.

Die Möglichkeit, harmonische und melodische Klangfarben auszuarbeiten, ist in dieser Besetzung eine ganz spezielle Herausforderung für die Künstler.

In Verbindung mit europäischen Einflüssen, die aus dem modernen Jazz nicht mehr wegzudenken sind, bietet sich diese Besetzungsform in besonderer Weise an.

Roland Batik (Piano), Woody Schabata  (Vibes&Marimba) und Heinrich Werkl (Bass) setzen sensibel und dynamisch diesen Gedanken um.

Das neue Programm beinhaltet durchkomponierte Stücke, eigene Werke in moderner Jazzstilistik sowie Bearbeitungen von Standards.

„Wir definieren das Projekt, die Gruppe und die neue musikalische Einstellung „Bridges“ als Aufbruch und neue Chance zu neuen Erkenntnissen im Rahmen freudvollen Musizierens, bei allem Respekt seinen Einflüssen, musikalischen Freunden und Wegbegleitern gegenüber.“ (Bridges)

 

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Eine Rezension der CD:

Man sagt zuweilen, in den Kompositionen spiegle sich der Charakter von Komponist und Interpret wider. Eine These, die Roland Batik, Woody Schabata und Heinrich Werkl seit jeher untermauern. „Bridges“ ist nicht nur ein simpler Name für ein Trio, das sich im herkömmlichen Schema der Musiklandschaft nicht einordnen lässt. Vielmehr ist „Bridges“ ein Projekt, das seit seiner Gründung vor … Jahren ausschließlich einem Ziel gefolgt ist: Musik in ihrer Bandbreite zu erfahren und vor allem erfahrbar zu machen. Das Resultat ist eine gegenseitige Beeinflussung der unterschiedlichsten Stile und wenn das Trio im weitesten Sinne dem Jazz zugeordnet wird, so bleibt diese Zuordnung doch nur eine behelfsmäßige. Von Standards über Balladen bis hin zu Latin spannt sich der Bogen und endet in den „Vier Intermezzi“, die man schon fast der „Zeitgenössischen Musik“ zurechnen darf. All das ist hier keine wahllose Aneinanderreihung sondern eine harmonische, organische und stellenweise höchst elegante Verschränkung. Es sind Stimmungsbilder, die schlüssig und nachvollziehbar jeglichen Kommentar obsolet erscheinen lassen. Der Hörer wird nicht geführt, er wird entführt. Mit „Bridges Still“ demonstrieren Roland Batik, Woody Schabata und Heinrich Werkl, wie leicht es doch sein kann, aus dem Trend auszusteigen und dennoch zeitgemäß zu sein. Musik als Ausdruck der Zufriedenheit und der Balance; als Symbol des Selbstbewusstseins und als Zeichen ewiger Erneuerung; all das ist auf diesem CD-Album umgesetzt. Nur eine Frage lässt das Trio unbeantwortet: Welche Rolle spielt hier der Jazz? – Ist er Ausgangspunkt, Leitfaden, Resultat; oder weit mehr als das?

© Arwid J. Holtenau

DIETER SEILER

Mai 20th, 2011 Posted in Archiv, Künstler

Dieter Seiler - Foto: Bubu Dujmic

Der gebürtige Steirer studierte Schlagwerk an den Musikuniversitäten Wien und Graz und hatte schon während seiner Studienzeit Gelegenheit mit einigen der interessantesten und wichtigsten Musikern und Dirigenten dieser Zeit zusammenzuarbeiten, wobei vor allem die beiden Dirigenten Nikolaus Harnoncourt und Sandor Végh den jungen Musiker besonders prägten.
Der Concentus Musicus Wien (N. Harnoncourt) ist nach wie vor ein zentrales Betätigungsfeld Dieter K F Seilers, mittlerweile schon seit mehr als 20 Jahren.
Mit 23 Jahren erhielt Dieter K F Seiler sein erstes Engagement als Schlagzeuger im Brucknerorchester Linz. Neben der Tätigkeit als Orchestermusiker ist Dieter K F Seiler ein gefragter Paukist in diversen Kammerorchestern. Inzwischen sind es beinahe alle europäischen Spitzenensembles mit denen Dieter K F Seiler regelmäßig zusammenarbeitet, darunter der Concentus Musicus Wien (N. Harononcourt), das Chamber Orchestra of Europe, das Mahler Chamber Orchestra, Il Giardino Armonico, das Freiburger Barockorchester und andere.
Seit 2006 ist Dieter K F Seiler Solopauker der Wiener Symphoniker.

STEFAN STROISSNIG

Mai 20th, 2011 Posted in Archiv, Künstler

Stefan Stroissnig

1985 in Wien geboren, erhielt STEFAN STROISSNIG seinen ersten Klavierunterricht im Alter von sieben Jahren.
Später setzte er seine Ausbildung bei Oleg Maisenberg in Wien fort und erhielt weitere künstlerische Impulse von namhaften Pianisten wie Rudolf Kehrer, Dmitri Bashkirov und Vadim Suchanow.
Seit seinem 11. Lebensjahr tritt Stefan Stroissnig regelmäßig als Solist, Kammermusiker und mit Orchester (u.a. Brucknerorchester, Wiener Kammerorchester, Orchestre de Chambre de Lausanne, Tokyo Ensemble) in den renommierten Konzerthäusern Europas wie dem Wiener Musikverein, dem Wiener Konzerthaus oder der Berliner Philharmonie sowie in Japan und Amerika auf.
Des weiteren kann er auf zahlreiche Erfolge bei internationalen Wettbewerben zurückblicken. So gewann er u.a. den ersten Preis und den EMCY Award beim Internationalen Greta Erikson’s Klavierwettbewerb in Karlstad/Schweden und ging als Preisträger des Klavierwettbewerbs für junge Pianisten in Ettlingen/Deutschland hervor. 2002 wurde er zur Finalrunde der Young Concert Artists Auditions nach New York eingeladen und im folgenden Jahr erreichte er bei dem renommierten Clara Haskil-Klavierwettbewerb in Vevey-Montreux/Schweiz das Finale, welches live von Radio und Fernsehen übertragen wurde.
Im Jahr 2003 gründete der Künstler mit Dalibor Karvay (Violine) und Milan Karanovic (Violoncello) ein Klaviertrio, welchem noch im selben Jahr das Karajan-Stipendium verliehen wurde. Ein Jahr später erschien die Debut-CD des Trios, das bei Konzerten in europäischen Metropolen wie Rom, Berlin, London und Wien bereits große Erfolge feiern konnte.
Seine kammermusikalische Tätigkeit führte zudem zu wiederholter Zusammenarbeit mit Heinrich Schiff, Patricia Kopatchinskaja, Gábor Boldoczki und Sharon Kam.
Weitere Festivaleinladungen führten den Künstler u.a. zu den Salzburger Festspielen, zum Carinthischen Sommer, dem Klavierfestival Ruhr, dem Rheingau Festival, den Musiktagen Mondsee, den Neuberger Kulturtagen, den Eggenberger Schlosskonzerten, dem Musikfestival Kyoto, der New Artists Series London, dem Festival in Divonne-les-Bains sowie dem Klavierfestival des dänischen Rundfunks.
Zahlreiche Radio- und Fernsehaufnahmen dokumentieren seinen künstlerischen Werdegang.

Zu den Highlights des vergangenen Jahres 2009 gehörten die acht Konzerte im Wiener Konzerthaus, in denen Stroissnig drei Mal als Solist mit dem Wiener Kammerorchester mit Klavierkonzerten von Mozart und Schostakowitsch (Dirigent: Stefan Vladar), als Interpret zeitgenössischer Klaviermusik im Zyklus „Nouvelles Aventures“ sowie in der Reihe „Musik und Dichtung“, in der er nun schon mehrere Jahre mit Schauspielern wie Ulrike Beimpold, Petra Morzé, Joachim Bissmeier oder Dorothee Hartinger auftritt, zu hören war. Des weiteren sprang Stroissnig kurzfristig bei den Neuberger Kulturtagen für einen Klavierabend von Stefan Vladar ein und bei den Musiktagen Mondsee musizierte er an sechs Abenden mit Künstlern wie Heinrich Schiff, Sharon Kam, Isabelle van Keulen, Gábor Boldoczki, Tatjana Masurenko, Gisela Mashayekhi und Alois Posch. Der Auftritt als Solist mit dem Tokyo Ensemble in der Tokyo Opera City Concert Hall rundete dieses äußerst erfolgreiche Jahr ab.

DIETER K F SEILER

Mai 20th, 2011 Posted in Archiv, Künstler

Der gebürtige Steirer studierte Schlagwerk an den Musikuniversitäten Wien und Graz und hatte schon während seiner Studienzeit Gelegenheit mit einigen der interessantesten und wichtigsten Musikern und Dirigenten dieser Zeit zusammenzuarbeiten, wobei vor allem die beiden Dirigenten Nikolaus Harnoncourt und Sandor Végh den jungen Musiker besonders prägten.
Der Concentus Musicus Wien (N. Harnoncourt) ist nach wie vor ein zentrales Betätigungsfeld Dieter K F Seilers, mittlerweile schon seit mehr als 20 Jahren.
Mit 23 Jahren erhielt Dieter K F Seiler sein erstes Engagement als Schlagzeuger im Brucknerorchester Linz. Neben der Tätigkeit als Orchestermusiker ist Dieter K F Seiler ein gefragter Paukist in diversen Kammerorchestern. Inzwischen sind es beinahe alle europäischen Spitzenensembles mit denen Dieter K F Seiler regelmäßig zusammenarbeitet, darunter der Concentus Musicus Wien (N. Harononcourt), das Chamber Orchestra of Europe, das Mahler Chamber Orchestra, Il Giardino Armonico, das Freiburger Barockorchester und andere.
Seit 2006 ist Dieter K F Seiler Solopauker der Wiener Symphoniker.