QUIRINE VIERSEN
Die niederländische Cellistin Quirine Viersen, geboren in Amsterdam, gehört international zu den herausgehenden musikalischen Persönlichkeiten der jüngeren Generation. Mit ihrem intensiven, kraftvollen und virtuosen Spiel ist es ihr gelungen, Kollegen, Fachpresse und große Zuhörerschaften von ihrer Musikalität und Meisterschaft zu überzeugen.
Oftmals ging sie bei internationalen Wettbewerben als Preisträgerin hervor, unter anderem beim Rostropovich Wettbewerb in Paris 1990, bei der „ International Paolo Cello Competition“ in Helsinki 1991 und 1994 war sie die erste Niederländerin in der Geschichte des Moskauer Tschaikowsky Wettbewerbs, die als Gewinnerin hervorging.
Als Krönung ihrer bisherigen Leistungen wurde Quirine Viersen mit dem „ Young Artist Award“ 2000 der Credit Suisse Group ausgezeichnet. Verbunden mit dieser Auszeichnung war ein Konzert mit den Wiener Philharmoniker unter der Leitung von Zubin Mehta, im Rahmen der Luzerne Festwochen 2000.
Ersten Unterricht bekam Quirine von ihrem Vater Yke Viersen, Cellist im Königlichen Concertgebouw Orchester Amsterdam. An der Hochschule in Amsterdam waren ihre Lehrmeister zunächst Jean Decroos und später Dmitri Ferschtman. Ihr Studium beendete sie 1997 als Schülerin von Heinrich Schiff am Mozarteum in Salzburg.
Die regelmäßige Konzerttätigkeiten mit allen wichtigen Orchestern der Niederlande wie auch mit großen internationalen Orchestern und Dirigenten bildet die Basis zur Entwicklung der musikalischen Persönlichkeit und eine Karriere, die Quirine Viersen zu einer vielgefragten Solistin macht.
Einige der wichtigsten Orchester und Dirigenten sind: Königliches Concertgebouw Orchester mit Herbert Blomstedt, Bernard Haitink und Ingo Metzmacher, Hessisches Rundfunkorchester Frankfurt mit Hugh Wolff, St. Petersburg Philharmonic mit Valery Georgiev und Tokyo Metropolitan Symphony Orchestra mit Jean Fournet.
Auch im Bereich der Kammermusik ist Quirine eine vielgefragte Musikerin. Zu den Festivals der vergangenen Jahre gehören u.a., Delft Chambermusic Festival, LuzernerFestwochen, Mondsee Tage in Österreich, Spannungen in Heimbach und Risoer Festival in Norwegen.
Seit 1996 hat sie sich mit der Pianistin Silke Avenhaus als international erfolgreiches Duo etabliert und sind bereits mehrere vielbeachtete CDs mit Werken bekannter und auch weniger bekannter Komponisten erschienen.
Der Kritiker des Magazins Fono Forum wählte Quirine als „ Nachwuchskünstler des Jahres 2002“ und erklaerte sich mit den Worten „ Ihr Ton rührt die Seel, ihre Gestaltungskunst erfreut den Kopf“.
Konzertprojekte in den kommenden Saisons sind u.a. mit: Ulster Orchestra, eine Tournee durch Spanien und Frankreich mit dem Jugend Orchester der Niederlande, Norrlands Oper Orchester, Niederländisches Philharmonisches Orchester, National Orchester Mannheim, Städtisches Orchester Bremerhaven, I Pomeriggi Musicali und Oregon Symphony Orchestra
mit Carlos Kalmar.
Im Bereich der Kammermusik wird sie mit u.a. Musiker wie Silke Avenhaus, Leonidas Kavakos, Antje Weithaas und Lars Anders Tomter auftreten wie aucham Festival Spannungen in Heimbach (Lars Vogt) und Murten Classics in der Schweiz mitwirken.
www.quirineviersen.com







