Archive for the ‘Künstler’ Category

QUIRINE VIERSEN

Mai 20th, 2011 Posted in Archiv, Künstler

Die niederländische Cellistin Quirine Viersen, geboren in Amsterdam, gehört international zu den herausgehenden musikalischen Persönlichkeiten der jüngeren Generation. Mit ihrem intensiven, kraftvollen und virtuosen Spiel ist es ihr gelungen, Kollegen, Fachpresse und große Zuhörerschaften von ihrer Musikalität und Meisterschaft zu überzeugen.
Oftmals ging sie bei internationalen Wettbewerben als Preisträgerin hervor, unter anderem beim Rostropovich Wettbewerb in Paris 1990, bei der „ International Paolo Cello Competition“ in Helsinki 1991 und 1994 war sie die erste Niederländerin in der Geschichte des Moskauer Tschaikowsky Wettbewerbs, die als Gewinnerin hervorging.
Als Krönung ihrer bisherigen Leistungen wurde Quirine Viersen mit dem „ Young Artist Award“ 2000 der Credit Suisse Group ausgezeichnet. Verbunden mit dieser Auszeichnung war ein Konzert mit den Wiener Philharmoniker unter der Leitung von Zubin Mehta, im Rahmen der Luzerne Festwochen 2000.
Ersten Unterricht bekam Quirine von ihrem Vater Yke Viersen, Cellist im Königlichen Concertgebouw Orchester Amsterdam. An der Hochschule in Amsterdam waren ihre Lehrmeister zunächst Jean Decroos und später Dmitri Ferschtman. Ihr Studium beendete sie 1997 als Schülerin von Heinrich Schiff am Mozarteum in Salzburg.
Die regelmäßige Konzerttätigkeiten mit allen wichtigen Orchestern der Niederlande wie auch mit großen internationalen Orchestern und Dirigenten bildet die Basis zur Entwicklung der musikalischen Persönlichkeit und eine Karriere, die Quirine Viersen zu einer vielgefragten Solistin macht.
Einige der wichtigsten Orchester und Dirigenten sind: Königliches Concertgebouw Orchester mit Herbert Blomstedt, Bernard Haitink und Ingo Metzmacher, Hessisches Rundfunkorchester Frankfurt mit Hugh Wolff, St. Petersburg Philharmonic mit Valery Georgiev und Tokyo Metropolitan Symphony Orchestra mit Jean Fournet.
Auch im Bereich der Kammermusik ist Quirine eine vielgefragte Musikerin. Zu den Festivals der vergangenen Jahre gehören u.a., Delft Chambermusic Festival, LuzernerFestwochen, Mondsee Tage in Österreich, Spannungen in Heimbach und Risoer Festival in Norwegen.
Seit 1996 hat sie sich mit der Pianistin Silke Avenhaus als international erfolgreiches Duo etabliert und sind bereits mehrere vielbeachtete CDs mit Werken bekannter und auch weniger bekannter Komponisten erschienen.
Der Kritiker des Magazins Fono Forum wählte Quirine als „ Nachwuchskünstler des Jahres 2002“ und erklaerte sich mit den Worten „ Ihr Ton rührt die Seel, ihre Gestaltungskunst erfreut den Kopf“.
Konzertprojekte in den kommenden Saisons sind u.a. mit: Ulster Orchestra, eine Tournee durch Spanien und Frankreich mit dem Jugend Orchester der Niederlande, Norrlands Oper Orchester, Niederländisches Philharmonisches Orchester, National Orchester Mannheim, Städtisches Orchester Bremerhaven, I Pomeriggi Musicali und Oregon Symphony Orchestra
mit Carlos Kalmar.
Im Bereich der Kammermusik wird sie mit u.a. Musiker wie Silke Avenhaus, Leonidas Kavakos, Antje Weithaas und Lars Anders Tomter auftreten wie aucham Festival Spannungen in Heimbach (Lars Vogt) und Murten Classics in der Schweiz mitwirken.
www.quirineviersen.com

PETER ORTH

Mai 20th, 2011 Posted in Archiv, Künstler

Peter Orth

Peter Orth ist einer der faszinierendsten Pianisten seiner Generation.
Geboren in Philadelphia, USA, war er langjähriger Schüler von Rudolf Serkin. Peter Orth kann auf eine brilliante Karriere im US-amerikanischen Konzertleben zurückblicken, in Europa gilt er hingegen immer noch als Geheimtipp.
Von der phänomenalen Spielweise des Pianisten war auch der legendäre Musikkritiker der New York Times, Anthony Tommasini, höchst angetan. Anlässlich des Konzertes in der Zankel Hall/New York im Oktober 2007 schwärmte er von der Zartheit und Leidenschaft seines Klavierspiels. Und Fred Kirshnit von The New York Sun ergänzte: „sein Spiel ist kaum zu übertreffen“.
Nach Abschluss seines Studiums bei Adele Marcus an der Juilliard School, New York, wurde er von Rudolf Serkin zum berühmten „Marlboro Music Festival“ nach Vermont eingeladen. Serkin bot dem Nachwuchspianisten an, künftig privat mit ihm zu arbeiten. Der 1. Preis des Internationalen Klavierwettbewerbs von Naumburg, 1979, in Andenken an William Kapell, markierte den Beginn einer internationalen Karriere. Es folgten zahlreiche Auszeichnungen, u.a. der Shura-Cherkassky-Preis, von der ‚92 Street Y’-Gesellschaft in New York vergeben sowie der Fanny Peabody Mason Award in Boston.
Als Solist spielte Peter Orth mit dem Philadelphia Orchestra, dem New York Philharmonic Orchestra, dem Residentie Orkest Den Haag, dem Orchestre National de Lyon, dem Orquesta Nacional de Espana, der Norddeutschen Philharmonie und mit zahlreichen Symphonieorchestern: Chicago, Detroit, Montreal, Pittsburgh und Saint Louis.
Peter Orth arbeitete mit namhaften Dirigenten zusammen, u.a. mit Herbert Blomstedt, James Conlon, Charles Dutoit, Günther Herbig, Raymond Leppard, Zubin Mehta, Aldo Ceccato und Leonard Slatkin.
Peter Orth veröffentlichte vier CDs: die beiden Klavierquintette von Gabriel Fauré spielte er mit dem Auryn Streichquartet für cpo ein. Diese Einspielung wurde 1998 in Großbritannien mit dem CD Classic Award prämiert. Es folgte eine Aufnahme mit Werken von Brahms und Schumann sowie eine Einspielung der Händel-Variationen und des Klavierquintetts von Johannes Brahms, mit dem Auryn Quartett als Partner (Tacet 2003). Alfred Beaujean würdigte diese Einspielung in STEREOPLAY als „herausragend“ und stellte sie interpretatorisch aufgrund Peter Orths „anschlagstechnisch reicher Palette, die Brillanz mit Feinnervigkeit verbindet“ über jene von Daniel Barenboim. Die neueste Einspielung des Klavierquartetts und -quintetts von Robert Schumann, wurde von STEREOPLAY im März 2010 zur CD des Monats gewählt. Diese Aufnahme entstand in Zusammenarbeit mit dem prominenten Auryn Quartett.
Seit 1991 lebt Peter Orth in Deutschland. In Europa konzertierte er in Rom, der Wigmore Hall London, dem Concertgebouw Amsterdam. In Deutschland erlebte man ihn beim Klavierfestival Ruhr und der EXPO 2000 in Hannover, im Rahmen des Internationalen Oleg Kagan Musikfest Kreuth sowie mehrfach bei den Traunsteiner Sommerkonzerten. Erfolgreiche Gastspiele führten ihn außerdem nach Kempton, Sonthofen, Rostock, Leipzig, und München. In der vergangenen Saison spielte er im Rahmen des Mendelssohn-Zyklus der Tonhalle Düsseldorf mit Dietrich Fischer-Dieskau und dem Auryn Quartett Schönbergs ‚Ode an Napoleon’.
Peter Orth ist regelmäßiger Gast bei renommierten Festivals wie Marlboro, Ravinia, Caramoor, Aspen sowie Bad Kissingen und Kuhmo/ Finnland. 2010 wird er bereits zum dritten Mal im Rahmen des Incontri Internazionale Musica da Camera in Italien auftreten. Nach umjubelten Konzerten in der Carnegie Hall, Avery Fisher Hall, Kennedy Center, Orchestra Hall Chicago, Pasadena Ambassador Auditorium, sowie in der Alice Tully Hall im Lincoln Center, gastierte er im Februar 2010 als Solist im Metropolitan Museum, New York. Im Juli 2010 ist Peter Orth beim WDR Sommerfestival Köln, im Grossen Sendesaal, zu hören.
Peter Orth ist auch ein gefragter Pädagoge. Seit April 2010 unterrichtet er als Professor Klavier und Kammermusik an der Hochschule für Musik in Detmold.

MINETTI QUARTETT

Mai 20th, 2011 Posted in Archiv, Künstler

Minetti Quartett

Spätestens seit das Minetti Quartett in der Saison 2008/09 im Rahmen des „rising stars“ Zyklus in den bedeutendsten europäischen Konzertsälen, darunter die Kölner Philharmonie, Concertgebouw Amsterdam, Palais des Beaux Arts Brüssel, Festspielhaus Baden-Baden, Mozarteum Salzburg und Wiener Musikverein, auftrat, begeistert es Publikum und Presse gleichermaßen.

2009 erschien die Debüt-CD des Quartetts bei Hänssler Classic mit Werken von Joseph Haydn, weitere Einspielungen sind geplant.

Neben Auftritten in europäischen Musikmetropolen Konzertreisen nach Nord- und Südamerika, Australien und Japan. Zahlreiche Gastspiele bei bedeutenden Kammermusikfestivals wie Aldeburgh, Schubertiade Schwarzenberg, Mecklenburg-Vorpommern, Aix-en-Provence und Kuhmo.

2007 1. Preis beim Int. Rimbotti Wettbewerb Florenz und den Haydn-Preis beim Int. J. Haydn Wettbewerb Wien. Gewinner des Int. Schubert Wettbewerbs 2006 Graz sowie des Gradus ad Parnassum Preises 2003.

Der Name „Minetti Quartett“ bezieht sich auf ein Schauspiel des Schriftstellers Thomas Bernhard, der lange Zeit in Ohlsdorf, dem Geburtsort der beiden Geigerinnen, wohnte.

Lehrer und Mentoren des Minetti Quartettes waren Johannes Meissl (Artis-Quartett Wien), Hatto Beyerle und die Mitglieder des Alban Berg Quartetts. Weiters Zusammenarbeit mit dem Amadeus Quartett, dem Quatuor Mosaïques und dem Hagen Quartett.

Das Minetti Quartett dankt den Firmen Asamer Holding AG aus Ohlsdorf und Thomastik Infeld aus Wien für deren Unterstützung.

Die Österreichische Nationalbank stellt dem Quartett Violinen von Giovanni Battista Guadagnini (1774) und Gaspare Lorenzini (1756) sowie ein Violoncello von Giovanni Tononi (1681) zur Verfügung.

TATJANA MASURENKO

Mai 20th, 2011 Posted in Archiv, Künstler

Tatjana Masurenko

Tatjana Masurenko stammt aus einer russischen Jazz-Musikerfamilie und erhielt bereits mit sechs Jahren ersten Violinunterricht. Mit elf Jahren begann sie Viola zu spielen; sie studierte in St. Petersburg zuerst an der Spezialschule für hochbegabte Kinder und später am staatlichen Konservatorium.

1991 kam sie nach Deutschland. Zu ihren Lehrern gehörten Nobuko Imai, bei der sie an der Musikhochschule Detmold ihr Studium beendete, Kim Kashkashian und Alexej Ludewig. Ihre Begegnungen mit Boris Pergamenschikow, Paul Badura-Skoda und György Kurtag hatten einen wichtigen Einfluss auf ihre künstlerische Entwicklung. Tatjana Masurenko erhielt zahlreiche internationale Preise und Auszeichnungen, z.B. beim internationalen Violawettbewerb in Markneukirchen, beim Wettbewerb Lionel Tertis in England oder dem Yuri Bashmet-Wettbewerb in Moskau.

Sie ist regelmäßige Gastsolistin bei Orchestern in Europa, Russland und Asien, wie der NDR Radio-Philharmonie, dem Gewandhausorchester Leipzig, dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, den St. Petersburger Philharmonikern, dem Hongkong Symphony Orchestra oder dem Thomanerchor Leipzig unter Dirigenten wie Marek Janowski, Eiji Oue, Herbert Blomstedt, Georg Christoph Biller oder Peter Oundjan. Darüber hinaus widmet sie sich mit besonderem Engagement der Kammermusik mit Partnern wie Lars Vogt, Christian Tetzlaff, Antje Weithaas, Jörg Widmann oder dem Vogler Quartett.

Tatjana Masurenko wurde bei internationalen Festivals engagiert, etwa beim Marlboro Music Festival (USA), dem Heimbach Kammermusik Festival „Spannungen“ (Deutschland), dem Schloss Moritzburg Festival (Deutschland), dem Delft Chamber Music Festival (Niederlande) und dem West Cork Chamber Music Festival (Irland). Im Bereich der zeitgenössischen Musik hat sie zahlreiche Werke zur Uraufführung gebracht.

Sie produzierte Aufnahmen mit vielen deutschen Rundfunkanstalten (WDR, NDR, MDR, Deutschlandradio Kultur und Deutschlandfunk). Zu den Labels, mit denen sie zusammen arbeitet, gehören außer Coviello Classics auch EMI und Wergo.

Neben ihrer Konzerttätigkeit hat sie eine Professur für Viola an der Hochschule für Musik „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig, der ältesten deutschen Musikhochschule, und leitet Meisterkurs in Deutschland, Russland, den USA, der Türkei und England.
Tatjana Masurenko spielt eine Bratsche von P.A. Testore von 1750.

JEREMY JOSEPH

Mai 20th, 2011 Posted in Archiv, Künstler

Joseph Jeremy

Jeremy Joseph wurde 1978 in Durban, Südafrika, geboren. Er erhielt zuerst Klavierunterricht, begann im Alter von 9 Jahren das Orgelspiel zu erlernen und wurde mit 14 Jahren Organist an der Kathedrale von Durban.
Nach Privatunterricht bei Hans Fagius in Kopenhagen studierte er von 1998 bis 2003 bei Martin Haselböck an der Musikhochschule Lübeck und seit 2003 bei Jürgen Essl an der Musikhochschule Stuttgart.

Im September 1999 gewann Jeremy Joseph den internationalen Silbermann-Wettbewerb und erreichte den zweiten Preis im internationalen Orgelwettbewerb von Dublin. Konzerte beim Schleswig-Holstein-Musikfestival, Nürnberg Orgel Woche, Musikhalle Hamburg, Leipziger Gewandhaus, Wiener Musikverein und Konzerthaus, Hofkirche Dresden, Ottobeuren, Madrid, Rom, Salamanca, Monaco, Hong-Kong, Dallas, Los Angeles, New York, Mexiko, Rio de Janeiro, Sao Paolo, Buenos Aires, Johannesburg, im NDR, SWR (Deutscher Rundfunk), ORF (Österreich) und MR (Ungarn).
Jeremy Joseph lebt und arbeitet in Wien als Organist und Cembalist der Wiener Akademie und hat mit den Wiener Hofmusikkapelle (Wiener Sängerknaben und Mitglieder der Wiener Philharmoniker), den Wiener Symphonikern, Hamburg Philharmonikern, Musica Angelica Baroque Orchestra (Los Angeles), Austrian Baroque Company, Aura Musicale Budapest, Il Suonar Parlante und dem Spanischen Nationalorchester aufgeführt.

Als Lehrer hat Jeremy Joseph Meisterkurse an der Austria-Barock-Akademie gehalten und ist von dem Tschaikowskij-Konservatorium und Gnessin Akademie in Moskau eingeladen worden, Meisterkurse in Basso Continuo zu halten.
Seit April 2008 unterrichtet er an der Universität für Musik in Wien. Jeremy ist als Organist tätig an der Wiener Hofburgkapelle. Seine erste Solo-CD „Orgelmusik am Wiener Hof“ wurde an der historischen Orgel im Stift Klosterneuburg
aufgenommen.

JULIA HABENSCHUSS

Mai 20th, 2011 Posted in Archiv, Künstler

Julia Habenschuss

Julia Habenschuss, geboren am 5. Oktober 1990 in Wels, erhielt ihren ersten Querflötenunterricht im Alter von 8 Jahren bei Susanne Reifeneder an den Landesmusikschulen Wels und Thalheim.
2001-2004 Studium an der Musikhochschule Wien bei Gisela Mashayekhi-Beer.
2005- 2007 studierte sie an der Universität Mozarteum Salzburg bei Janne Thomsen und Prof. Bernhard Krabatsch.
Seit 2008 studiert sie am Mozarteum Salzburg in der Konzertfachklasse bei Prof. Michael Martin Kofler
2010 Abitur am Christian Doppler Gymnasium für Berufstätige, Salzburg
Meisterkurse: 2005 und 2006 „Summer Akademie London“ bei William Bennett, Flöte
2007 „Summer Akademie Mozarteum Salzburg“ bei Peter-Lukas Graf, Flöte
2009 und 2010 Meisterkurs bei Michael Martin Kofler, Stift Viktring, Kärnten

Wettbewerbe: 2001 – 2007 1. Preise bei dem Wettbewerb „Prima la Musica“, Flöte
2007 3. Preis „Gradus ad Parnassum“ (bei Nichtnominierung des 1. Preises).
Oktober 2009 Finalistin beim 13. Friedrich-Kuhlau-Wettbewerb in Uelzen/Deutschland. 2010- Teilnehmerin beim ARD-Wettbewerb München
Konzerte beim „Internationalen Musikfestival Kuhmo“ 2008 in Finnland mit Janne Thomsen und Andras Adorjan.
Solokonzerte: Juni 2005 Saverio Mercadante – Flötenkonzert mit dem Innviertler Kammerorchester und September 2005 mit dem Städtischen Symphonieorchester Wels.
Dezember 2005 Soloabend in Schloss Puchberg bei Wels.
September 2007 Ibert – Flötenkonzert in den schwedischen Städten Örebrö, Jönköping und Vänersborg.
Oktober 2007 Ibert – Flötenkonzert im Brucknerhaus Linz mit dem Oberösterreichischen Jugendsinfonieorchester unter Ola Rudner.
Mai 2008 Substitut bei der Camerata Salzburg und seit 2010 Substitut beim Mozarteum Orchester Salzburg.
Juli 2009: Salzburger Festspiele unter der Leitung von Wolfgang Götz.
Konzertreisen nach Deutschland, Tschechien, Italien, Malta, Schweden und Finnland.

OTHMAR GAISWINKLER

April 20th, 2011 Posted in Archiv, Künstler

wurde 1971 in Schärding geboren und erhielt seinen ersten Posaunenunterricht im Alter von neun Jahren. 1985 kam er an das Musikgymnasium Linz und wurde im Brucknerkonservatorium Linz aufgenommen. 1990 wechselte er an die Musikhochschule Wien zu Prof. Horst Küblböck und trat 1993 sein erstes Engagement im Brucknerorchester Linz an. Seit 1996 ist Othmar Gaiswinkler Soloposaunist der Wiener Symphoniker und wirkt daneben bei verschiedenen Ensembles (Pro Brass, Austrian Brass Connection, Wiener Akademie, Concentus Musicus Wien, Ensemble TONUS) mit.
Als Dozent gestaltete er Meisterkurse in Japan, Taiwan, Polen, Deutschland, Schweden und den USA. Seit 2007 ist Otmar Gaiswinkler Professor für Posaune an der Musikuniversität Wien.

REINHARD SÜSS

April 20th, 2011 Posted in Archiv, Künstler

Reinhard Süss

Reinhard Süss, geb.1961 in Wien, studierte Komposition bei Kurt Schwertsik am Konservatorium Wien, Klavier bei Ursula Kneihs und Tonsatz nach Heinrich Schenker bei Peter Barcaba an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien.

Durch intensive Auseinandersetzung mit der prähistorischen Kultstätte der „Klumperplatte” entstanden Kompositionen für Klavier, Chor und auch Kammermusik unter Einbeziehung der Klumperplatte.

Seit 1990 unterrichtet Reinhard Süss Klavier und Komposition an der Musikschule Staatz.

Im Mai 1995 erfolgte die Uraufführung des Singspiels „Sphinx und Strohmann“ nach einem Text von Oskar Kokoschka am Wiener Jugendstiltheater in einer Produktion der „Neuen Oper Wien“. Es folgte der Liederzyklus „Notiz an Freunde“ nach Texten von Bertolt Diel für Sopran und Kammerensemble und ein überdimensionales Buch in bildnerischer Ausgestaltung von Gerlinde Thuma.

Ab 1998 wirkte Reinhard Süss regelmäßig bei den KAZ – Konzerten der Bregenzer Festspiele mit.

In dieser Zeit entstanden zahlreiche kammermusikalische Werke u.a. das Duo für Posaune und Kontrabass, das Trio für Posaune, Kontrabass und Klavier, das Blechbläserquintett für  „mund – Art – Blechbläser“, das Trio für zwei Kontrabässe und Klavier, das Posaunenquartett sowie die Sonate für Kontrabass und  Klavier.

Im Mai 2001 fand die Uraufführung von „Fortuna Desperata“ ( Konzert für Klavier und Kammerensemble ) mit dem Wiener Concert – Verein und dem Komponisten am Klavier in der Kunsthalle Krems, sowie eine weitere Aufführung im Wiener Musikverein statt.

Es folgte die Uraufführung von „Dodeka Imaginationes del Fortuna“ ( Konzert für Klavier und Kammerorchester ) beim NÖ – Donaufestival im Klangraum Krems ebenfalls mit dem Wiener Concert – Verein und Reinhard Süss am Klavier.

Zu beiden Klavierkonzerten hat Gerlinde Thuma, die Frau des Komponisten große Bühnenbilder geschaffen, sowie überhaupt die Zusammenarbeit des Künstlerpaares in beider Werke einen grossen Stellenwert einnimmt.

2003 erhielt Reinhard Süss einen Kompositionsauftrag der Wiener Symphoniker für ein Konzert für Posaune, Kontrabass und Orchester, welches 2005 bei den Bregenzer Festspielen durch den Wiener Concert – Verein unter Ulf Schirmer und den Solisten Otmar Gaiswinkler und Ernst Weissensteiner uraufgeführt wurde.

Mit diesem Konzert und seiner ersten Symphonie, welche ebenfalls vom Wiener Concert – Verein unter Ulf Schirmer aus der Taufe gehoben wurde, war Reinhard Süss „Composer in Residenz“ im Wiener Musikverein im gleichnamigen Zyklus des Wiener Concert – Verein.

Es folgten Aufträge vom Wiener Posaunenensemble, vom mund – Art. Quintett und vom Wiener Euphonia Duo sowie von der Gruppe Ambitus für einen Liederzyklus nach Texten von Walter Studener.

2008 beauftragte der Wiener Concert-Verein den Komponisten mit einem Doppelkonzert für Violine, Klavier und Kammerorchester.

2009 erhielt Reinhard Süss von der Österreichischen Nationalbank anlässlich des 20-jährigen Bestehens der Sammlung wertvoller Streichinstrumente einen Kompositionsauftrag für ein Streichquartett, welches durch das Wiener Symphoniker Quartett in der ÖNB uraufgeführt wurde. Ein Folgekonzert fand im Rahmen des Ö1 Musiksalons im Festspielhaus St. Pölten statt.

Im Juli 2009 fand beim Ludwig Streicher Festival in Santiago de Compostella ein Portrait Konzert mit Kontrabasswerken in kammermusikalischer Besetzung statt

. Im August des selben Jahres wurde beim Pablo Casals Festival in Prades das Trio für Klarinette, Fagott und Klavier aufgeführt mit Michel Lethiec Klarinette, Richard Galler Fagott und Cyril Huvé Klavier

Im März 2010 fand im Brahmssaal des Wiener Musikvereins die Uraufführung des Doppelkonzerts für Violine und Klavier mit dem Wiener Conzert-Verein unter der Leitung von Martin Sieghart statt. Die Soloparts spielten Franz M. Fischer auf der Violine und der Komponist am Klavier.

Viele Werke von Reinhard Süss wurden im ORF gesendet, er wurde mit Preisen des Landes Niederösterreich ausgezeichnet!

MATTHIAS SCHULZ

April 20th, 2011 Posted in Archiv, Künstler

Matthias Schulz

Matthias Schulz ist seit März 2005 als Flötist im Bühnenorchester der Wiener Staatsoper engagiert und wirkt regelmäßig bei den Wiener Philharmonikern, beim Radio Symphonie Orchester Wien, sowie im Orchester der Wiener Volksoper mit.

Im Juli und August 2002 wurde er auf Einladung Maestro Neschlings als Soloflötist ins “Orquestra Sinfonica do Estado de Sao Paulo” engagiert. Als Solist weist Matthias Schulz bereits Engagements beim Tonkünstler Orchester Niederösterreich, dem Wiener Kammerorchester, dem Brucknerorchester Linz, dem Mozarteumorchester Salzburg, dem Wiener Mozartorchester, dem Symphonieorchester der Wiener Universität für Musik und dem Sinfonieorchester des Mitteldeutschen Rundfunks Leipzig auf.

Die solistische Begleitung der Liederabende von Jessye Norman im Großen Saal des Wiener Musikvereins 1997 und bei den Salzburger Festspielen 2000 stellen einen mehrerer Höhepunkte im künstlerischen Werdegang Matthias Schulz´ dar. Als Kammermusiker hat er Engagements bei den Salzburger Festspielen, den Musiktagen Mondsee, den Neuberger Kulturtagen, der Salzburger Mozartwoche, beim Internationalen Beethovenfest Bonn und beim Festival Allegro Vivo aufzuweisen.

Nach zahlreichen Auftritten im In- und Ausland mit Kammermusik-Ensembles, wie dem Ensemble Wien-Berlin, den Wiener Virtuosen, dem Schulz-Ensemble, u.a.m., ging Matthias Schulz im September 2002 auf eine zweiwöchige Japan-Tournee, bei der er Solo-Rezitals zusammen mit Wolfgang Schulz gab. Seine weitreichenden musikalischen Erfahrungen gibt er seit Februar 2004 an der Musikschule Tulln weiter. Jedoch ist er auch im pädagogischen Bereich international tätig. So leitete er im Dezember 2003 & 2004 eine Masterclass beim Mozart-Fest in Kawaminami (Japan), wo er auch als Solist die Mozartschen Flötenkonzerte interpretierte. Mehrere CD-Aufnahmen bei Camerata Tokyo dokumentieren Matthias Schulz´ musikalische Entwicklung.

ERNST JOSEF WAGENEDER

April 20th, 2011 Posted in Archiv, Künstler

Ernst Wageneder

Ernst Josef Wageneder, geboren am 20. Dezember 1969 in Gampern, Oberösterreich, studierte an der päpstlichen Privatuniversität Linz und absolvierte seine Studien (Theologie, Literaturwissenschaft und Germanistik) an der Leopold-Franzens-Universität in Innsbruck. In dieser Zeit lebte er im internationalen Priesterkolleg der Jesuiten, dem Canisianum. Mit dem Magisterium in Theologie und Religionspädagogik beendete er die Studien und wurde am 29. Juni 1998 durch seine Exzellenz Diözesanbischof Dr. Maximilian Aichern OSB zum Priester geweiht. Seine seelsorglichen Erfahrungen sammelte er in den Pfarren Schwanenstadt, Bach, Gallneukirchen, Treffling, Pram und Wendling. Neben der Ausbildung (2002-2004) bei Dr. Johannes Pausch OSB in geistlicher Begleitung wurde er zum Dissertationsstudium nach Innsbruck freigestellt. Das Doktoratsstudium der Theologie, das Studium der Christlichen Philosophie an der kath. Fakultät, die Mitarbeit an wissenschaftlichen Forschungsprojekten der Universität am Institut für christl. Philosophie (Schwerpunkt: Theologie als Wissenschaft im 13. Jahrhundert bei o. Univ.-Prof. DDr. Gerhard Leipold; Spezielle Anthropologie bei Univ.-Prof. Dr. Hans Goller SJ) und Teilstudium der Arabistik vertieften die Grundlage des intellektuellen Anspruchs. Mit dem Dissertationsthema Franz Kafkas literarischer Umgang mit der Schuldfrage bei Univ.-Prof. Dr. Siegfried Battisti (Institut christliche Philosophie) und Univ.-Prof. Dr. Josef Niewiadomski (Institut für systematische Theologie, Dogmatik) beschloss Ernst Wageneder die Studien an der Universität. Die Promotion zum Doktor der Theologie erfolgte im Jahr 2005.
Am 19. März 2005 erfolgte die Ernennung zum Pfarrer in der Pfarre St. Michael Mondsee durch Diözesanbischof Maximilian. Damit wurde er mit der Renovierung und Konservierung der einstigen Benediktinerabtei beauftragt. Im Februar 2006 gründete Wageneder den Verein Freunde und Förderer der Basilika St. Michael und im Mai 2006 erfolgte die Geschäftseröffnung des Klosterladens St. Michael. Seit 2007 ist er Mitarbeiter der Österreichischen Tourismuspastoral. 2007 und 2008 publizierte Ernst Wageneder zwei Kirchenführer (Filialkirche Maria Hilf, Mondsee und Basilica Minor St. Michael, Mondsee) mit der Firma Peda. Ernst Wageneder erhielt den Förderpreis für Kultur des Landes Oberösterreich durch LH Dr. Josef Pühringer 2009. Seit 2009 ist er Mitglied des Ordo Equestris Sancti Sepulcri Hierosolymitani. Die Publikation Mächtige Fürsprecher vor Gott. Die vierzehn Nothelfer mit Koautorin Dr. Leopoldine Swoboda erfolgte im Jahr 2010.