Zora Slokar

Zora Slokar Foto: A. Heitmann

Zora Slokar wurde in Bern geboren.

In ihrer noch jungen Karriere spielte sie als Solistin schon mit renommierten Orchestern wie dem „Tchaikowsky“ Rundfunkorchester Moskau, Radio/Tv Orchestra Ljubljana, Orchestre de Chambre de Genève, Istanbul Devlet Symphony Orchestra, Capella Istropolitana und dem Orchestra di Camera di Milano.

Sie ist eine passionierte Kammermusikerin und regelmässig zu Gast bei wichtigen Kammermusikfestivals wie dem „Lockenhaus Kammermusikfest“, „Verbier“ Festival, „December Nights“ Moskau, „Oleg Kagan Musikfest“ Kreuth, Progetto Martha Argerich Lugano und dem Festival „Chambermusic connects the World“ Kronberg als Partnerin von Gidon Kremer, Martha Argerich, Eduard Brunner, Sergio Azzolini und Maurice Bourgue.

Zora Slokar gewann viele Preise und Auszeichnungen wie 2002 den ersten Preis am „Anemos“ Wettbewerb in Rom und eine Finalteilnahme am „Paxman“ Wettbewerb „Young Horn Players“ in London. 2003 gewann sie den ersten Preis am „Ceccarossi“ Wettbewerb in Orsogna, Italien und 2007 den „Kiwanis“ Förderpreis in Zürich. Sie war auch Stipendiatin der „Migros/Kulturprozent“ und wurde als junge Solistin von der „Orpheum Stiftung“ Zürich gefördert.

Ihre musikalische Ausbildung begann als 5jährige mit Violine. Nach dem „Violin-Lehrdiplom“ konzentrierte sie sich ganz auf das Honrspiel, das sie im Alter von 16 Jahren mit ihrem Vater als Lehrer begann. Sie studierte danach mit Erich Penzel in Maastricht, wo sie 2003 den „Bachelor`s Degree erhielt. 2008 erhielt sie ihr Solistendiplom an der „Hochschule der Künste“ Zürich in der Klasse von Radovan Vlatkovic.

Als Solohornistin spielte sie in vielen namhaften Orchestern wie dem „Tonhalle-Orchester Zurich”, „Gustav Mahler Jugendorchester“, „Verbier Festival Orchestra“ und dem „Ensemble Modern“ Frankfurt.

Sie ist Solohornistin im „Orchestra della Svizzera Italiana“ in Lugano.

 

ariadita duo

Die Pianistinnen Ariane Haering und Ardita Statovci, haben ein Klavierduo der besonderen Art gegründet. Seit ihrem allerersten gemeinsamen Auftritt im Sommer 2015, hat das Duo erfolgreiche Konzerttourneen absolviert,  erhielt Lob nach der Sendung des Konzertmitschnittes von ORF/Ö1, wurde als „Klavierduo der Extraklasse“ bezeichnet  und zu den begeisterten internationalen Pressebesprechungen erhielt das Duo ein eigens für sie komponierte Uraufführungswerk  vom renommierten Komponisten Alexander Müllenbach, welches beim 40. Jubiläum der „Aspekte Salzburg“ in 2016 erfolgreich uraufgeführt wurde.

ariadita’s Repertoire umfangt nicht nur Standardliteratur der großen Klassiker, sondern  auch eines der anspruchsvollsten Werke der Duoliteratur des XX Jh., das grandiose „Le Sacre du Printemps“ von Igor Stravinsky,  wodurch sie für Aufsehen sorgten.

In 2017 wird ariadita ein bedeutendes, jedoch selten für Klavier zu vier Händen gespieltes  Werk, Ludwig van Beethoven’s 7. Symphonie, aufführen.

 

Presse:

„…mit  fulminantem Temperament und überwältigender Kraft“ (B. Sulzer, Kronenzeitung 2016)

„… Le Sacre: Ariane et Ardita ont mis en valeur la précision dansante et la structure savante de l’oeuvre.“ (D.de Ceuninck, L’Impartial 2016)

„Die technisch bravourösen und von vollendeter Musikalität geprägte Pianistinnen boten ein außergewöhnlich interessantes Programm..! (B. Sulzer, Kronenzeitung 2016)

„..zwei Pianistinnen vom Rang..“ (H. Bonatti 2016)

„Geradezu greifbare Konzentration im Publikum, atemlose Spannung während des gesamten Spiels“ (H. Bonatti 2016)

RAFAEL FINGERLOS

Rafael Fingerlos, wurde in Tamsweg in Salzburg geboren. Im November 2013 schloss er sein Masterstudium Sologesang bei Uta Schwabe an der Konservatorium Wien Privatuniversität mit Auszeichnung ab. Der Bariton ist Preisträger nationaler und internationaler Wettbewerbe.
Neben ersten Bühnenerfahrungen im Rahmen seiner Ausbildung u.a. Papageno, Melisso (Alcina), Marco (Gianni Schicci), Dr.Falke
(Fledermaus), Melchior (Amahl and the night visitors) war er bereits 2011 als Conte Almaviva in Mozarts „Le Nozze di Figaro“ in Wien zu
sehen. 2015 war er Teilnehmer des Young Singers Project bei den Salzburger Festspielen und 2016 hat er in Salzburg in der Uraufführung von Thomas Adès „The exterminating angel“ mitgewirkt.

Im Februar 2016 debütierte er an der Semperoper Dresden als Papageno und im Herbst 2016 tourte er als Harlekin in „Ariadne auf Naxos“ mit
der Nationale Reisopera durch die Niederlande. Ab 2016/17 ist er Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper: seine ersten Aufgaben waren
Harlekin im Oktober im Rahmen eines Japangastspiels in Tokyo und im November das Hausdebüt als Figaro in „Barbiere“, eine Rolle, in der
er 2017/18 an die Semperoper zurückkehrt. 2017 debütiert er bei den Bregenzer Festspielen als Morales in „Carmen“ und 2018 in den „Soldaten“ am Teatro Real in Madrid.

Das Lied und der Konzertbereich nehmen in seiner künstlerischen Tätigkeit eine zentrale Stelle ein. So durfte Rafael Fingerlos als Liedsänger bereits während seiner Ausbildung im Rahmen nationaler und internationaler Festivals gastieren, gab 2015 u.a. Liederabende in London und Mailand und war in Wien als Solist sowohl im Musikverein als auch im Konzerthaus zu hören. Bei den Herbstlichen Musiktagen Bad Urach 2015 gastierte er als Solist der Württembergische Philharmonie Reutlingen. Im Radiokulturhaus des ORF in Wien gab er im Dezember 2015 einen Abend mit Orgelbegleitung.

2016 gab er Liederabende an der Oper von Nizza, beim Musikfestival Znaim in Tschechien, beim Diabelli Musiksommer Mattsee bei Salzburg
und am Nationaltheater Zagreb. Zu Ostern 2017 singt er die Baßarien in Bachs „Matthäuspassion“ beim Kreuzchor Dresden.
Zu seinen Fachpartien im Konzert- und Kirchenmusikbereich zählen neben verschiedenen Messen und Kantaten unter anderem Orffs „Carmina
Burana“, Händels „Messias“, Mendelssohns „Elias“, Mahlers 8. Sinfonie oder die Requiem-Vertonungen von Fauré und Brahms.

STANISLAV ANISCHENKO

Stanislau Anischenko begann sein Kontrabassstudium in Minsk (Weißrussland) im Jahr 1999, nachdem er bereits sechs Jahre lang Cello studiert hatte. Bereits im ersten Studienjahr gewann er den nationalen Wettbewerb in Grodno und setzte nach fünf Jahren sein Studium an der Hochschule für Musik Nürnberg bei Prof. Dorin Marc fort. Während seiner Studienzeit gewann er mehrere Preise bei verschiedenen Wettbewerben, zum Beispiel den Sonderpreis des ARD-Wettbewerbs in München (2003), den ersten Preis beim Internationalen Wettbewerb in Brno (2008) sowie den zweiten Preis und den Sonderpreis erneut beim ARD-Wettbewerb in München (2009). Er lernte in Meisterklassen von renommierten Künstlern wie Vladimir Perlin, Gavriel Lipkind, Jerome Pernoo und Janne Saksala sowie von Kammermusikensembles wie dem Kuss-Quartett und dem St. Petersburger Streichquartett. Von 2007 bis 2009 war Stanislav Anischenko als Solobassist an der Stuttgarter Staatsoper tätig. Anschließend wechselte er in gleicher Position zum WDR Sinfonieorchester Köln.

Neben dieser Tätigkeit ist er Kontrabassist des Astor Trios und spielt viel Kammermusik mit diversen Ensembles und Formationen. Seit 2011 hat er einen Lehrauftrag an der Hochschule für Musik Detmold. Mit Beginn des Wintersemesters 2014/15 erhielt er den Ruf als Professor dorthin.

MINGUET QUARTETT

Das Minguet Quartett – gegründet 1988 – zählt heute zu den international gefragtesten Streichquartetten und gastiert in allen großen Konzertsälen der Welt, wobei seine so leidenschaftlichen wie intelligenten Interpretationen für begeisternde Hörerfahrungen sorgen – „denn die Klang- und Ausdrucksfreude, mit der das Ensemble die Werke zur Sprache bringt, belebt noch das kleinste Detail“ (Frankfurter Allgemeine Zeitung).

Namenspatron ist Pablo Minguet, ein spanischer Philosoph des 18. Jahrhunderts, der sich in seinen Schriften darum bemühte, dem breiten Volk Zugang zu den Schönen Künsten zu verschaffen – für das Minguet Quartett ist dieser Gedanke künstlerisches Programm.

2016/17 stehen Einladungen zum Festival d’Automne Paris, Tongyeong International Music Festival Korea, Mozartfest Schwetzingen, Festival JetztMusik Stuttgart des SWR, Usedomer Musikfestival und zu den Festspielen Herrenchiemsee, in die neu eröffnete Elbphilharmonie Hamburg, die Staatsoper Berlin, das Konzerthaus Berlin, Muziekgebouw Amsterdam, Beethovenhaus Bonn und Richard Wagner Museum Bayreuth sowie Konzerte in Österreich, Italien, Polen, den Niederlanden, der Schweiz und Tourneen nach China und in die USA auf dem Programm. In Zusammenarbeit mit
der Europäischen Akademie für Musik und Darstellende Kunst Montepulciano und der Kunststiftung NRW wird das Ensemble ferner ein großes Projekt realisieren, das italienische und deutsche Musik der Moderne einander gegenüberstellt.

Vorangegangene Spielzeiten führten das Minguet Quartett in die Kölner und Berliner Philharmonie, die Tonhalle Düsseldorf, Alte Oper Frankfurt, das Brucknerhaus Linz, zum Musikfest Stuttgart, Mozartfest Würzburg, Festival Ultraschall Berlin, zu den Musikfestspielen Potsdam Sanssouci sowie in weitere große Konzerthäuser innerhalb Europas, in Japan, Mittel- und Südamerika, Kanada und den USA.

Das Ensemble konzentriert sich auf die klassisch-romantische Literatur und die Musik der Moderne gleichermaßen und engagiert sich durch zahlreiche Uraufführungen für Kompositionen des 21. Jahrhunderts. Begegnungen mit bedeutenden Komponisten unserer Zeit inspirieren die vier Musiker zu immer neuen Programmideen. Die erstmalige Gesamtaufnahme der Streichquartette von Wolfgang Rihm, Peter Ruzicka und Jörg Widmann zählen zu den bedeutendsten Projekten. Letztere wurde im Mai 2015 von FONO FORUM mit fünf Sternen ausgezeichnet.

Ein Höhepunkt der letzten Jahre war die Aufführung von Karlheinz Stockhausens Helikopter-Streichquartett auf Einladung der AUDI-Sommerkonzerte 2015 im Rahmen eines Konzeptes des Dirigenten Kent Nagano.

Partner des Minguet Quartetts sind u.a. die Sopranistin Mojca Erdmann, der Bariton Christian Gerhaher, die Klarinettisten Sharon Kam und Jörg Widmann, der Pianist Andrea Lucchesini, der Bratschist Gérard Caussé, der Schauspieler Michael Degen, das Brucknerorchester Linz, das hr- und WDR-Sinfonieorchester unter den Dirigenten Jukka-Pekka Saraste, Markus Stenz und Peter Ruzicka.

Seit Oktober 2015 sind die Mitglieder des Minguet Quartetts darüber hinaus als Gastdozenten für Kammermusik an der Hochschule für Musik und Tanz Köln Standort Wuppertal verpflichtet.

Mit der aktuellen CD-Gesamteinspielung der Streichquartettliteratur von Felix Mendelssohn Bartholdy, Josef Suk und Heinrich von Herzogenberg (Label cpo) präsentiert das Minguet Quartett seine große Klangkultur und eröffnet dem Publikum die Entdeckung eindrucksvoller Musik der Romantik. In den kommenden Jahren wird das Ensemble die vollständige Kammermusik von Emil Nikolaus von Reznicek, Heinrich Kaminski und Walter Braunfels sowie das einzigartige Streichquartett von Glenn Gould auf CD vorlegen.

2010 wurde das Minguet Quartett mit dem begehrten ECHO Klassik sowie 2015 mit dem renommierten französischen Diapason d’Or des Jahres ausgezeichnet.

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Joseph Lorenz

Joseph Lorenz wurde 1960 in Wien geboren und besuchte die Hochschule für Musik und darstellende Kunst „Mozarteum“ in Salzburg.

Sein erstes Engagement führte ihn ans Hessische Staatstheater in Kassel; doch schon eineinhalb Jahre später ging er nach Berlin. Der Generalintendant der Staatliche Schauspielbühnen Prof. Boy Gobert war auf Lorenz aufmerksam geworden und engagierte ihn ans Schillertheater. Dort blieb Joseph Lorenz insgesamt sieben Jahre, auch unter der Intendanz von Heribert Sasse. Von der Spree wechselte Lorenz im Jahr 1989 an den Rhein ans Schauspielhaus Düsseldorf, welches ihn mit herausragenden Rollen für zwei Jahre binden konnte.

Ab 1991 finden wir Lorenz in der Schweiz wieder. Zunächst am Schauspielhaus Zürich (Direktion Achim Benning), dann auf der Schweizer Seite des Rheins am Theater Basel (Dir. Frank Baumbauer) und später wieder in Zürich, diesmal am Neumarkttheater.

In den Jahren 1993 bis 95 pendelt Lorenz zwischen den Kammerspielen in Hamburg, dem Staatstheater in Stuttgart und dem Neumarkttheater in Zürich.

1995 gelang es Claus Peymann Joseph Lorenz ans Burgtheater nach Wien zu holen. Insgesamt neun Jahre war Lorenz fest im Ensemble des Burgtheaters, welches er im Jahre 2004 verließ.

Seitdem arbeitet Lorenz als freiberuflicher Schauspieler, z.B. am Theater in der Josefstadt, im Niederösterreichischen Landestheater St. Pölten oder auch am Stadttheater Klagenfurt.

Seit 1998 ist Joseph Lorenz auch regelmäßig bei den Festspielen in Reichenau zu sehen – etwa als Dr. Bertram in der „Schachnovelle“ nach Stefan Zweig, als Oberst Stjerbinski in „Jakobowsky und der Oberst“ als Graf Wronsky in „Anna Karenina“; zuletzt sah man Lorenz in der Rolle des Friedrich Hofreiter in der denkwürdigen Aufführung „Das weite Land“ von Arthur Schnitzler, dem in diesem Jahr (2015) die Titelpartie in „Professor Bernhardi“ folgte.

Neben seiner Bühnentätigkeit ist Joseph Lorenz auch immer wieder als Sprecher zu sehen und zu hören. Sei es in seinen Lesungen, bei Hörspielen des ORF, oder bei diversen Sendern in Deutschland; auch einige Hörbücher liegen auf.

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Niklas Schmidt

Der Cellist Niklas Schmidt studierte zunächst in Hamburg und später in Köln und war regelmäßiger Gast in der Menuhin-Akademie in Gstaad. 1980 gründete er gemeinsam mit dem Geiger Michael Mücke und dem Pianisten Wolf Harden das Trio Fontenay. Für die Schallplattenfirmen Teldec, EMI und Philips hat er mit dem Trio fast die gesamte Literatur für dieses Genre auf CD eingespielt; die meisten der Aufnahmen erhielten nationale und internationale Auszeichnungen, u.a. Deutscher Schallplattenpreis 1994 für die Gesamteinspielung der Beethoven-Trios und den Diapason d’Or.

Das Trio Fontenay gastierte in den bedeutendsten Sälen der Welt u.a. in der Carnegie Hall in New York, Salle Gaveau, Paris, Wigmore Hall, Queen Elisabeth Hall, Royal Festival Hall, London, und im Herkulessaal in München, es konzertierte bei internationalen Festivals wie den Salzburger Festspielen, dem Festival de Montpellier, Schleswig-Holstein Musik Festival oder dem Festival de Montréal sowie beim Kissinger Sommer und der Schubertiade in Österreich. Seit seinem Amerika-Debüt 1986 unternahm das Ensemble außerdem jährlich ein bis zwei große USA-Tourneen. Eine besondere Auszeichnung für die drei Musiker war auch die Ernennung des Ensembles zum Trio en Résidence au Châtelet in Paris. Ende 1997 schied Niklas Schmidt als Cellist aus dem Ensemble aus.

Vermehrt tritt er seitdem solistisch aber auch in unterschiedlichen Kammermusik-Formationen auf. Mit Menahem Pressler spielte er die Arpeggione-Sonate in Washington D.C. und in Hamburg die Beethoven-Sonaten. Mit Mitgliedern der Quartette Alban Berg, Cleveland, Guarneri und Juilliard spielte er das Schubert-Streichquintett. Mit Orchester spielte er zuletzt häufiger die beiden Haydn-Konzerte, 2013 gastierte er in China mit Don Quijote von Richard Strauss. Weitere Partner sind Nobuko Imai, Michel Lethiec, Ralf Gothóni, das Auryn Quartett und das Fine Arts Quartett und viele andere. Regelmässig wird Niklas Schmidt zu renommierten Musikfestivals eingeladen, wie das Casals-Festival in Prades, das Musikfestival im finnischen Naantali oder die Musikfestspiele Mecklenburg-Vorpommern. Im August 2012 erschien die CD The Singing Cello mit Schuberts Arpeggione und Beethovens sämtlichen Variationen für Violoncello und Klavier mit seinem Klavierpartner John Chen, 2014 wird die nächste CD mit Werken von Richard Strauss und Sergej Rachmaninow erscheinen.

Seit 1987 lehrt Prof. Schmidt Kammermusik und Violoncello an der Hochschule für Musik in Hamburg. Außerdem wird er regelmäßig zu Kursen in aller Welt eingeladen, u.a. in Paris, Helsinki, Nizza, Montréal, New York, Hongkong und Shanghai.

Niklas Schmidt leitet seit 1999 die renommierte Hamburger Kammermusikreihe Fontenay Classics (früher Kammerkonzerte im Mozartsaal), in der weltweit führende Ensembles und Solisten auftreten. Im Rahmen dieser Reihe findet – nach einer Schubertiade 2011, einer Brahmsiade 2013 – 2014 die zweite Schubertiade Hamburg statt. Er ist außerdem Direktor des International Mendelssohn Summer School Festivals in Hamburg und des Internationalen Kammermusikwettbewerbs Hamburg ICMC. 2010 gründete er sein eigenes Label mit dem Namen Fontenay Classics International FCI, bei dem bereits acht CDs erschienen sind.

Niklas Schmidt spielt auf einem Rogeri-Cello (Brescia) aus dem Jahre 1700.

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Benjamin Schmid

Der in Wien geborene Geiger Benjamin Schmid studierte in Salzburg und Wien, sowie am Curtis Institute in Philadelphia. Er hat mehrere internationale Wettbewerbe gewonnen, hierunter den Carl Flesch Wettbewerb in London 1992, wo er ausserdem den Mozart-, Beethoven-, und Publikumspreis für sich entschied. Engagements mit führenden Orchestern auf der ganzen Welt umfassen u.a. das Philharmonia Orchestra London, das Königliche Concertgebouw Orchester Amsterdam, das Leiziger Gewandhausorchester und die Wiener Philharmoniker, das National Symphony Orchestra Washington, St. Petersburger Philharmoniker oder auch das Australian Chamber Orchestra.

Benjamin Schmid hat sich in den letzten zwei Jahrzehnten ein ungewöhnlich großes solistisches Repertoire erarbeitet, zu dem auch Violinkonzerte von Szymanowski, Weill, Gulda und Ligeti zählen. Darüber hinaus machen ihn seine improvisatorischen Fähigkeiten im Jazz zu einem Geiger mit unvergleichlichem Profil.

Neben ausgewählter Kammermusik ist vor allem das Duo mit seiner Frau, der Pianistin Ariane Haering, eine Konstante des letzten Jahrzehnts; die gemeinsame Mozart-Einspielung wurde international ausgezeichnet. Gemeinsam geben die beiden seit 2012 verschiedene Violinsonaten von Mozart für den Henle-Verlag heraus.

Zu den Wiener Philharmonikern kehrte Benjamin Schmid im Juni 2011 zurück und spielte beim renommierten Schönbrunn Open Air unter Valery Gergiev Paganinis Violinkonzert in der Version von Fritz Kreisler. Dieses Konzert wurde in mehr als 60 Ländern im Fernsehen ausgestrahlt und auf CD und DVD (Deutsche Grammophon) veröffentlicht.

In dieser Saison hat Benjamin Schmid eine Wiederbegegnung mit Valery Gergiev u.a. im Concertgebouw Amsterdam mit dem Violinkonzert von Henri Dutilleux. Weiters stehen Gastspiele mit der Camerata Salzburg, dem Detroit Symphony Orchestra, dem Curtis Symphony Orchestra in Philadelphia mit einer amerikanischen Erstaufführung von Kryzstof Pendereckis Doppelkonzert, dem Auckland Philharmonic New Zealand, mehrere Gastspiele in Musikverein und Konzerthaus Wien mit dem Tonkünstler Orchester sowie der Wiener Akademie, bei den Dresdner Musikfestspielen, mit dem Quatar Philharmonic Orchestra, beim Festival Mecklenburg Vorpommern, dem Orchestra Sinfonico Barcelona, eine Music from Lockenhaus Tournee, ein einwöchiges Gastspiel in Hongkong, Konzerte mit dem Minneapolis Symphony Orchestra, dem Marinskji Orchester, Capetown Philharmonic, u.a auf dem Programm.

In einer speziellen Serie widmet sich Benjamin Schmid in der Saison 2014/15 einem Soloprogramm, das aus 2 Bachsonaten (BWV 1003 und 1005) und 12 Paganini Capricen aus op.1 besteht.

Benjamin Schmids rund 50 CDs wurden z.T. mehrmals mit dem Deutschen Schallplattenpreis (zuletzt 2013 für Ermanno Wolf Ferraris Violinkonzert), Echo Klassik, Grammophone Editor’s Choice, Record of the Month (zum dritten Male im Februar 2014 für Gyorgy Ligetis Violinkonzert), der Strad Selection, oder dem Editors Choice von Soundscapes ausgezeichnet. Besondere Erwähnung verdient hier seine Live Einspielung des Korngoldkonzerts mit den Wiener Philharmonikern unter Seiji Ozawa.

Benjamin Schmid hält eine Professur am Mozarteum in seiner Heimatstadt Salzburg, in der er mit seiner Frau und den gemeinsamen vier Kindern lebt, und gibt regelmässig Meisterkurse im Rahmen seiner Gastprofessur in Bern, CH.

Im September 2014 erscheint im Buchet/Chastel – Verlag das Buch “Great Violinists of the 20th century. Tome 2. 1948-1985”, in dem Benjamin Schmid als einer von 35 weltberühmten Geigern porträtiert wird.

Benjamin Schmid spielt auf der „ex- Guyot“ Stradivari des Jahres 1705.

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Magda Amara

Als Solistin und als eine der gefragtesten Kammermusikpartner, ist die Pianistin Magda Amara Gast renommierter Konzerthäuser wie dem Musikverein und Konzerthaus Wien, dem Theater an der Wien, dem Mozarteum Salzburg, dem Concertgebouw Amsterdam, der Laeiszhalle Hamburg, dem Festspielhaus Baden-Baden oder der Tonhalle Zürich. Ihre Engagements führten sie an die wichtigsten europäischen Bühnen und darüber hinaus nach Russland und in die USA.

Magda Amara gastierte bei internationalen Festivals wie Dvořákova Praha, Le Sion Festival, Festival de Radio France in Montpellier, Best of NRW, den Neuberger Kulturtagen oder dem Attergauer Kultursommer und arbeitete erfolgreich mit dem Wiener Kammerorchester, dem Nord-Niederländischen Orchester, dem Symphonieorchester Kairo sowie der Tschechischen Philharmonie Brno zusammen.

Ihre Leidenschaft für die Kammermusik teilt sie mit herausragenden Partnern wie Julian Rachlin, Dora Schwarzberg und Stefan Vladar, sowie mit Mitgliedern der Wiener und Berliner Philharmoniker. Mit der niederländischen Cellistin Harriet Krijgh verbindet sie eine besonders enge musikalische Zusammenarbeit, aus welcher unter anderem die Einspielung von zwei CDs beim österreichischen Label Capriccio hervorging. Projekte für die kommende Saison 2016/17 führen die Pianistin unter anderem zum Luzern Festival, Concertgebouw Amsterdam, Musikverein Wien und viele mehr.

Magda Amara wurde in Moskau geboren und absolvierte dort am Staatlichen P.-I.-Tschaikowski-Konservatorium in der Klasse von Sergej Dorensky. Sie vervollständigte ihre Studien in Wien mit Stefan Vladar an der Universität für Musik und darstellende Kunst und ist Preisträgerin vieler nationaler und internationaler Wettbewerbe, wie des ersten Preises der Klavierwettbewerbe Jeunesses Musicales und Ennio Porriono, sowie des dritten Preises des Internationalen Klavierwettbewerbs Vladimir Horowitz.

http://magdaamara.com/

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Julian Bliss

Julian Bliss ist einer der besten Klarinettisten der Welt und mit Solokonzerten genauso erfolgreich wie als Kammermusiker, im Jazz oder als Leiter von Meisterkursen. Unermüdlich erweitert er sein musikalisches Spektrum und gewinnt neue Zuhörerkreise für sein Instrument. Als Gastdozent begeistert er Generationen von Klarinettenschülern. Er war maßgeblich an der Entwicklung der sogenannten Leblanc Bliss Klarinetten, bezahlbarer guter Instrumente für Fortgeschrittene, beteiligt.

Der in Großbritannien geborene Julian Bliss begann bereits im Alter von vier Jahren Klarinette zu spielen. Er studierte in den USA an der University of Indiana und in Deutschland bei Sabine Meyer.

Die stilistische Vielfalt und Qualität seiner Musik sind Ausdruck seiner breitgefächerten künstlerischen Fähigkeiten. Rezitale und Kammermusikprojekte führten ihn zu den führenden Festivals und Konzertsälen der Welt, u. a. zum Menuhin Festival Gstaad, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, nach Verbier, in die Wigmore Hall London und das Lincoln Center New York.

Als Solist spielt er Konzerte mit Sao Paolo Symphony, dem Royal Philharmonic Orchestra, Chamber Orchestra of Paris, BBC Philharmonic Orchestra, Auckland Philharmonia und London Philharmonic Orchestra.

2012 gründete er das Julian Bliss Septett. Die Programme dieser Formation sind inspiriert vom King of Swing, Benny Goodman, sowie von kubanischer und brasilianischer Musik und sorgen für ausverkaufte Häuser in den USA, im Ronnie Scott’s London und im Concertgebouw Amsterdam.

Seine kürzlich erschienenen Einspielungen fanden weltweite Beachtung und wurden von der Fachpresse enthusiastisch gefeiert. Besonders hoch gelobt wurde seine Aufnahme von Mozart und Nielsen Klarinettenkonzerten mit der Royal Northern Sinfonia. Auf seiner zuletzt erschienenen Kammermusik CD spielt er Schubert und Schumann zusammen mit der Sopranistin Ailish Tynan und dem Pianisten Christopher Glynn. Mit dem amerikanischen Pianisten Bradley Moore veröffentlichte er eine Rezital CD mit Werken