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Künstlerische Leitung AURYN QUARTETT

Auryn Quartett © Marion Koell

Tu, was du willst!“ Dieser Leitspruch ist in Michael Endes Roman „Die unendliche Geschichte“ auf der Rückseite eines magischen Amuletts zu lesen, das seinem Träger Inspiration verleiht und ihm hilft, den Weg seiner Wünsche zu gehen. Das Auryn – so der Name des Amuletts – wurde zum Taufpaten für das Streichquartett, dessen Musiker seit nunmehr über dreissig Jahren in der gleichen Besetzung musizieren.

Das Quartett ist seit Jahrzehnten mit den Musiktagen Mondsee verbunden.

Der ersten Einladung im Jahr 1999 folgten viele weitere, in denen das Auryn Quartett dem Publikum der Musiktage Mondsee ans Herz gewachsen ist. Seit 2011 sind die vier Musiker nach András Schiff, Julia Stemberger & Christian Altenburger sowie Heinrich Schiff als künstlerische Leiter für die Programmplanung verantwortlich.

So wie ihre Vorgänger laden die künstlerischen Leiter befreundete Musikerinnen und Musiker ein, nach Mondsee zu kommen und mit ihnen in einzigartigen Konstellationen zu proben und zu konzertieren.

Das seit seiner Gründung vor 30 Jahren in unveränderter Besetzung musizierende Ensemble zählt zu den weltweit führenden Streich-quartetten. Die Spielweise des Auryn Quartetts wurde weitgehend durch das Studium beim legendären Amadeus Quartett sowie beim Guarneri Quartett geprägt.
Einladungen zu zahlreichen renommierten Festivals wie Luzern, Edinburgh und Salzburg. Feste Partnerschaften mit großen Konzert- und Festspielpodien wie Carnegie Hall und dem Lincoln Center in New York, der Wigmore Hall in London und dem Concertgebouw in Amsterdam.
Das Quartett erweitert seine Formation immer wieder um bedeutende Musiker wie z.B. Christine Schäfer, Nobuko Imai, Jörg Widman, Sharon Kam oder Tabea Zimmermann erweitert.
Höhepunkte waren ein Festkonzert im Wiener Musikverein zum 25. Geburtstag des Ensembles sowie ein sechsteiliger Zyklus aller Streichquartette Beethovens in Köln.
2011 hat das Quartett nach langjähriger Mitwirkung bei den Musiktagen Mondsee die künstlerische Leitung des Festivals übernommen.
Seit 2003 geben die Mitglieder des Auryn Quartetts ihre Erfahrungen als Professoren der Detmolder Musikhochschule weiter.

Eröffnung Salzburger Festspiele 2008 durch das Auryn Quartett
(Übertragung ORF)

 

Matthias Lingenfelder spielt eine Stradivari von 1722 die Joseph Joachim gehörte, Jens Oppermann die Petrus Guarneri vom Amadeus Quartett, Stewart Eaton eine Amati von 1616 (Koeckert Quartett) und Andreas Arndt das Niccolo Amati Cello aus Hindemiths Amar Quartett.

www.auryn-quartett.de

MINGUET QUARTETT

Das Minguet Quartett – gegründet 1988 – zählt heute zu den international gefragtesten Streichquartetten und gastiert in allen großen Konzertsälen der Welt, wobei seine so leidenschaftlichen wie intelligenten Interpretationen für begeisternde Hörerfahrungen sorgen – „denn die Klang- und Ausdrucksfreude, mit der das Ensemble die Werke zur Sprache bringt, belebt noch das kleinste Detail“ (Frankfurter Allgemeine Zeitung).

Namenspatron ist Pablo Minguet, ein spanischer Philosoph des 18. Jahrhunderts, der sich in seinen Schriften darum bemühte, dem breiten Volk Zugang zu den Schönen Künsten zu verschaffen – für das Minguet Quartett ist dieser Gedanke künstlerisches Programm.

2016/17 stehen Einladungen zum Festival d’Automne Paris, Tongyeong International Music Festival Korea, Mozartfest Schwetzingen, Festival JetztMusik Stuttgart des SWR, Usedomer Musikfestival und zu den Festspielen Herrenchiemsee, in die neu eröffnete Elbphilharmonie Hamburg, die Staatsoper Berlin, das Konzerthaus Berlin, Muziekgebouw Amsterdam, Beethovenhaus Bonn und Richard Wagner Museum Bayreuth sowie Konzerte in Österreich, Italien, Polen, den Niederlanden, der Schweiz und Tourneen nach China und in die USA auf dem Programm. In Zusammenarbeit mit
der Europäischen Akademie für Musik und Darstellende Kunst Montepulciano und der Kunststiftung NRW wird das Ensemble ferner ein großes Projekt realisieren, das italienische und deutsche Musik der Moderne einander gegenüberstellt.

Vorangegangene Spielzeiten führten das Minguet Quartett in die Kölner und Berliner Philharmonie, die Tonhalle Düsseldorf, Alte Oper Frankfurt, das Brucknerhaus Linz, zum Musikfest Stuttgart, Mozartfest Würzburg, Festival Ultraschall Berlin, zu den Musikfestspielen Potsdam Sanssouci sowie in weitere große Konzerthäuser innerhalb Europas, in Japan, Mittel- und Südamerika, Kanada und den USA.

Das Ensemble konzentriert sich auf die klassisch-romantische Literatur und die Musik der Moderne gleichermaßen und engagiert sich durch zahlreiche Uraufführungen für Kompositionen des 21. Jahrhunderts. Begegnungen mit bedeutenden Komponisten unserer Zeit inspirieren die vier Musiker zu immer neuen Programmideen. Die erstmalige Gesamtaufnahme der Streichquartette von Wolfgang Rihm, Peter Ruzicka und Jörg Widmann zählen zu den bedeutendsten Projekten. Letztere wurde im Mai 2015 von FONO FORUM mit fünf Sternen ausgezeichnet.

Ein Höhepunkt der letzten Jahre war die Aufführung von Karlheinz Stockhausens Helikopter-Streichquartett auf Einladung der AUDI-Sommerkonzerte 2015 im Rahmen eines Konzeptes des Dirigenten Kent Nagano.

Partner des Minguet Quartetts sind u.a. die Sopranistin Mojca Erdmann, der Bariton Christian Gerhaher, die Klarinettisten Sharon Kam und Jörg Widmann, der Pianist Andrea Lucchesini, der Bratschist Gérard Caussé, der Schauspieler Michael Degen, das Brucknerorchester Linz, das hr- und WDR-Sinfonieorchester unter den Dirigenten Jukka-Pekka Saraste, Markus Stenz und Peter Ruzicka.

Seit Oktober 2015 sind die Mitglieder des Minguet Quartetts darüber hinaus als Gastdozenten für Kammermusik an der Hochschule für Musik und Tanz Köln Standort Wuppertal verpflichtet.

Mit der aktuellen CD-Gesamteinspielung der Streichquartettliteratur von Felix Mendelssohn Bartholdy, Josef Suk und Heinrich von Herzogenberg (Label cpo) präsentiert das Minguet Quartett seine große Klangkultur und eröffnet dem Publikum die Entdeckung eindrucksvoller Musik der Romantik. In den kommenden Jahren wird das Ensemble die vollständige Kammermusik von Emil Nikolaus von Reznicek, Heinrich Kaminski und Walter Braunfels sowie das einzigartige Streichquartett von Glenn Gould auf CD vorlegen.

2010 wurde das Minguet Quartett mit dem begehrten ECHO Klassik sowie 2015 mit dem renommierten französischen Diapason d’Or des Jahres ausgezeichnet.

ariadita duo

Die Pianistinnen Ariane Haering und Ardita Statovci, haben ein Klavierduo der besonderen Art gegründet. Seit ihrem allerersten gemeinsamen Auftritt im Sommer 2015, hat das Duo erfolgreiche Konzerttourneen absolviert,  erhielt Lob nach der Sendung des Konzertmitschnittes von ORF/Ö1, wurde als „Klavierduo der Extraklasse“ bezeichnet  und zu den begeisterten internationalen Pressebesprechungen erhielt das Duo ein eigens für sie komponierte Uraufführungswerk  vom renommierten Komponisten Alexander Müllenbach, welches beim 40. Jubiläum der „Aspekte Salzburg“ in 2016 erfolgreich uraufgeführt wurde.

ariadita’s Repertoire umfangt nicht nur Standardliteratur der großen Klassiker, sondern  auch eines der anspruchsvollsten Werke der Duoliteratur des XX Jh., das grandiose „Le Sacre du Printemps“ von Igor Stravinsky,  wodurch sie für Aufsehen sorgten.

In 2017 wird ariadita ein bedeutendes, jedoch selten für Klavier zu vier Händen gespieltes  Werk, Ludwig van Beethoven’s 7. Symphonie, aufführen.

 

Presse:

„…mit  fulminantem Temperament und überwältigender Kraft“ (B. Sulzer, Kronenzeitung 2016)

„… Le Sacre: Ariane et Ardita ont mis en valeur la précision dansante et la structure savante de l’oeuvre.“ (D.de Ceuninck, L’Impartial 2016)

„Die technisch bravourösen und von vollendeter Musikalität geprägte Pianistinnen boten ein außergewöhnlich interessantes Programm..! (B. Sulzer, Kronenzeitung 2016)

„..zwei Pianistinnen vom Rang..“ (H. Bonatti 2016)

„Geradezu greifbare Konzentration im Publikum, atemlose Spannung während des gesamten Spiels“ (H. Bonatti 2016)

ANCORA TRIO


Das Ancora Trio ist ein junges Klaviertrio, dass durch die Liebe und Freude zur Musik geeint wird. Sie wollen die Musik sprechen lassen, miteinander fühlen, aufeinander reagieren, ein gegenseitiges Vertrauen in den Vordergrund stellen und dies als Grundlage jedes Musizierens sehen. Drei absolut verschiedene Charaktere finden sich in diesem Trio, die sich gegenseitig inspirieren, bereichern, schätzen und anspornen und durch ihre Persönlichkeiten drei Energien zu einer verschmelzen lassen, um die größte Leidenschaft in die Musik zu legen.

Helge Aurich, Klavier
1985 in Stuttgart geboren, erhielt er mit vier Jahren seinen ersten Unterricht am Klavier. In Freiburg absolvierte er ein Vorstudium für musikalisch Hochbegabte und begann sein Studium später in Rostock bei Matthias Kirschnereit sowie Karl -Heinz Will. In dieser Zeit erspielte er Preise bei nationalen und internationalen Wettbewerben und erhielt Stipendien von verschiedenen Stiftungen. Helge Aurich konzertierte als Solist bereits mit namhaften Orchestern wie der Norddeutschen Philharmonie Rostock, der Neuen Philharmonie Westfalen, dem Theater Vorpommern und mit der Polnischen Kammerphilharmonie. Seit Ende seines Studiums 2013, welches er mit Bestnote abschloss, arbeitet er als Korrepetitor an der Hochschule für Musik Stuttgart sowie als freier Künstler.

Maria Holzer-Graf, Violine
Geboren 1992 in Salzburg, erhielt sie den ersten Violinunterricht bei Erntraud Passin. Mit 14 Jahren begann sie am Mozarteum Salzburg ihr Jungstudium bei Lukas Hagen und setzt ihr ordentliches Studium nun bei Andreas Seidel an der HMT Leipzig fort. Von klein auf hegt sie eine große Liebe zur Kammermusik und dem Orchesterspiel und wirkt regelmäßig in Orchestern und Ensembles mit, unter anderem im Orchester der jungen Tonkünstler Köln, im Mozarteumorchester Salzburg sowie als Konzertmeisterin des Consortium Lunaelacense, Landesjugendorchester Salzburg und des Wiener Jeunesse Orchesters. In der Spielzeit 2015/16 war sie Akademistin an der Robert – Schumann – Philharmonie in Chemnitz, seit 2016 besetzt sie die Vorspielerstelle an der Operette Dresden. Maria Holzer-Graf spielt eine Geige von Hans Pluhar.

Beatrice Holzer-Graf, Violoncello
1990 in Salzburg geboren, erhielt sie mit 10 Jahren, ihren ersten Unterricht am Violoncello. Wegen ihres unstillbaren Verlangens nach neuen Inspirationen durfte sie auf ihrem bisherigen Weg von vielen sehr unterschiedlichen Lehrern profitieren. Dazu zählten R. Ginzel, E. Bronzi , H. Litschauer, J. Steckel, A. Emanuilova sowie C. Brotbek. Um ihre Liebe zur Alten Musik mehr zu pflegen, begann sie 2015 auch ein Studium am Barockcello. Seit dem Beatrice Holzer-Graf 2017 ihr Studium mit Auszeichnung abschloss arbeitet sie als freischaffende Künstlerin. Sie spielt ein Cello von Paolo Vettori.

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Magda Amara

Als Solistin und als eine der gefragtesten Kammermusikpartner, ist die Pianistin Magda Amara Gast renommierter Konzerthäuser wie dem Musikverein und Konzerthaus Wien, dem Theater an der Wien, dem Mozarteum Salzburg, dem Concertgebouw Amsterdam, der Laeiszhalle Hamburg, dem Festspielhaus Baden-Baden oder der Tonhalle Zürich. Ihre Engagements führten sie an die wichtigsten europäischen Bühnen und darüber hinaus nach Russland und in die USA.

Magda Amara gastierte bei internationalen Festivals wie Dvořákova Praha, Le Sion Festival, Festival de Radio France in Montpellier, Best of NRW, den Neuberger Kulturtagen oder dem Attergauer Kultursommer und arbeitete erfolgreich mit dem Wiener Kammerorchester, dem Nord-Niederländischen Orchester, dem Symphonieorchester Kairo sowie der Tschechischen Philharmonie Brno zusammen.

Ihre Leidenschaft für die Kammermusik teilt sie mit herausragenden Partnern wie Julian Rachlin, Dora Schwarzberg und Stefan Vladar, sowie mit Mitgliedern der Wiener und Berliner Philharmoniker. Mit der niederländischen Cellistin Harriet Krijgh verbindet sie eine besonders enge musikalische Zusammenarbeit, aus welcher unter anderem die Einspielung von zwei CDs beim österreichischen Label Capriccio hervorging. Projekte für die kommende Saison 2016/17 führen die Pianistin unter anderem zum Luzern Festival, Concertgebouw Amsterdam, Musikverein Wien und viele mehr.

Magda Amara wurde in Moskau geboren und absolvierte dort am Staatlichen P.-I.-Tschaikowski-Konservatorium in der Klasse von Sergej Dorensky. Sie vervollständigte ihre Studien in Wien mit Stefan Vladar an der Universität für Musik und darstellende Kunst und ist Preisträgerin vieler nationaler und internationaler Wettbewerbe, wie des ersten Preises der Klavierwettbewerbe Jeunesses Musicales und Ennio Porriono, sowie des dritten Preises des Internationalen Klavierwettbewerbs Vladimir Horowitz.

http://magdaamara.com/

STANISLAV ANISCHENKO

Stanislau Anischenko begann sein Kontrabassstudium in Minsk (Weißrussland) im Jahr 1999, nachdem er bereits sechs Jahre lang Cello studiert hatte. Bereits im ersten Studienjahr gewann er den nationalen Wettbewerb in Grodno und setzte nach fünf Jahren sein Studium an der Hochschule für Musik Nürnberg bei Prof. Dorin Marc fort. Während seiner Studienzeit gewann er mehrere Preise bei verschiedenen Wettbewerben, zum Beispiel den Sonderpreis des ARD-Wettbewerbs in München (2003), den ersten Preis beim Internationalen Wettbewerb in Brno (2008) sowie den zweiten Preis und den Sonderpreis erneut beim ARD-Wettbewerb in München (2009). Er lernte in Meisterklassen von renommierten Künstlern wie Vladimir Perlin, Gavriel Lipkind, Jerome Pernoo und Janne Saksala sowie von Kammermusikensembles wie dem Kuss-Quartett und dem St. Petersburger Streichquartett. Von 2007 bis 2009 war Stanislav Anischenko als Solobassist an der Stuttgarter Staatsoper tätig. Anschließend wechselte er in gleicher Position zum WDR Sinfonieorchester Köln.

Neben dieser Tätigkeit ist er Kontrabassist des Astor Trios und spielt viel Kammermusik mit diversen Ensembles und Formationen. Seit 2011 hat er einen Lehrauftrag an der Hochschule für Musik Detmold. Mit Beginn des Wintersemesters 2014/15 erhielt er den Ruf als Professor dorthin.

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Julian Bliss

Julian Bliss ist einer der besten Klarinettisten der Welt und mit Solokonzerten genauso erfolgreich wie als Kammermusiker, im Jazz oder als Leiter von Meisterkursen. Unermüdlich erweitert er sein musikalisches Spektrum und gewinnt neue Zuhörerkreise für sein Instrument. Als Gastdozent begeistert er Generationen von Klarinettenschülern. Er war maßgeblich an der Entwicklung der sogenannten Leblanc Bliss Klarinetten, bezahlbarer guter Instrumente für Fortgeschrittene, beteiligt.

Der in Großbritannien geborene Julian Bliss begann bereits im Alter von vier Jahren Klarinette zu spielen. Er studierte in den USA an der University of Indiana und in Deutschland bei Sabine Meyer.

Die stilistische Vielfalt und Qualität seiner Musik sind Ausdruck seiner breitgefächerten künstlerischen Fähigkeiten. Rezitale und Kammermusikprojekte führten ihn zu den führenden Festivals und Konzertsälen der Welt, u. a. zum Menuhin Festival Gstaad, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, nach Verbier, in die Wigmore Hall London und das Lincoln Center New York.

Als Solist spielt er Konzerte mit Sao Paolo Symphony, dem Royal Philharmonic Orchestra, Chamber Orchestra of Paris, BBC Philharmonic Orchestra, Auckland Philharmonia und London Philharmonic Orchestra.

2012 gründete er das Julian Bliss Septett. Die Programme dieser Formation sind inspiriert vom King of Swing, Benny Goodman, sowie von kubanischer und brasilianischer Musik und sorgen für ausverkaufte Häuser in den USA, im Ronnie Scott’s London und im Concertgebouw Amsterdam.

Seine kürzlich erschienenen Einspielungen fanden weltweite Beachtung und wurden von der Fachpresse enthusiastisch gefeiert. Besonders hoch gelobt wurde seine Aufnahme von Mozart und Nielsen Klarinettenkonzerten mit der Royal Northern Sinfonia. Auf seiner zuletzt erschienenen Kammermusik CD spielt er Schubert und Schumann zusammen mit der Sopranistin Ailish Tynan und dem Pianisten Christopher Glynn. Mit dem amerikanischen Pianisten Bradley Moore veröffentlichte er eine Rezital CD mit Werken

RAFAEL FINGERLOS

Rafael Fingerlos, wurde in Tamsweg in Salzburg geboren. Im November 2013 schloss er sein Masterstudium Sologesang bei Uta Schwabe an der Konservatorium Wien Privatuniversität mit Auszeichnung ab. Der Bariton ist Preisträger nationaler und internationaler Wettbewerbe.
Neben ersten Bühnenerfahrungen im Rahmen seiner Ausbildung u.a. Papageno, Melisso (Alcina), Marco (Gianni Schicci), Dr.Falke
(Fledermaus), Melchior (Amahl and the night visitors) war er bereits 2011 als Conte Almaviva in Mozarts „Le Nozze di Figaro“ in Wien zu
sehen. 2015 war er Teilnehmer des Young Singers Project bei den Salzburger Festspielen und 2016 hat er in Salzburg in der Uraufführung von Thomas Adès „The exterminating angel“ mitgewirkt.

Im Februar 2016 debütierte er an der Semperoper Dresden als Papageno und im Herbst 2016 tourte er als Harlekin in „Ariadne auf Naxos“ mit
der Nationale Reisopera durch die Niederlande. Ab 2016/17 ist er Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper: seine ersten Aufgaben waren
Harlekin im Oktober im Rahmen eines Japangastspiels in Tokyo und im November das Hausdebüt als Figaro in „Barbiere“, eine Rolle, in der
er 2017/18 an die Semperoper zurückkehrt. 2017 debütiert er bei den Bregenzer Festspielen als Morales in „Carmen“ und 2018 in den „Soldaten“ am Teatro Real in Madrid.

Das Lied und der Konzertbereich nehmen in seiner künstlerischen Tätigkeit eine zentrale Stelle ein. So durfte Rafael Fingerlos als Liedsänger bereits während seiner Ausbildung im Rahmen nationaler und internationaler Festivals gastieren, gab 2015 u.a. Liederabende in London und Mailand und war in Wien als Solist sowohl im Musikverein als auch im Konzerthaus zu hören. Bei den Herbstlichen Musiktagen Bad Urach 2015 gastierte er als Solist der Württembergische Philharmonie Reutlingen. Im Radiokulturhaus des ORF in Wien gab er im Dezember 2015 einen Abend mit Orgelbegleitung.

2016 gab er Liederabende an der Oper von Nizza, beim Musikfestival Znaim in Tschechien, beim Diabelli Musiksommer Mattsee bei Salzburg
und am Nationaltheater Zagreb. Zu Ostern 2017 singt er die Baßarien in Bachs „Matthäuspassion“ beim Kreuzchor Dresden.
Zu seinen Fachpartien im Konzert- und Kirchenmusikbereich zählen neben verschiedenen Messen und Kantaten unter anderem Orffs „Carmina
Burana“, Händels „Messias“, Mendelssohns „Elias“, Mahlers 8. Sinfonie oder die Requiem-Vertonungen von Fauré und Brahms.

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RICHARD GALLER

Richard Galler

Richard Galler

Geboren in Graz, studierte Richard Galler bei Johann Benesch und Milan Turkovic. Er war Preisträger bei nationalen und internationalen Wettbewerben, ist seit 1987 Solofagottist der Wiener Symphoniker und seit 2004 als Professor an der Universität für Musik kund darstellende Kunst Wien tätig. Rege Kammermusiktätigkeit mit Künstlern wie Christian Altenburger, Ernst Kovacic, Rainer Honeck, Franz Bartholomey, Patrick Demenga, Marie Luise Neunecker, Gerald Pachinger, Milan Turkovic oder Radovan Vlatkovic. Mitwirkung bei Kammermusikfestivals in Lockenhaus, St. Gallen, Pablo Casals Festival in Prades, Risör (Norwegen), Uusikaupunki (Finnland). Seit 2010 Nachfolger von Milan Turkovic beim Bläserquintett „Ensemble Wien-Berlin“. Als Solist trat er mit Dirigenten wie Rafael Frühbeck de Burgos, Georges Pretre, Wolfgang Sawallisch, Vladimir Fedosejev und Leopold Hager auf. Zahlreiche Rundfunkaufnahmen und Produktionen sowohl solistisch als auch kammermusikalisch. >>zurück – Künstler 2012

ARIANE HAERING

Ariane Haering Foto: Willi Pleschberger

Die schweizerische Pianistin ARIANE HAERING entdeckt sehr früh ihre Leidenschaft für die Musik und das Klavier.

Zuerst vom Unterricht bei Cécile Pantillon in der Musikschule ihrer Heimatstadt profitierend,

setzt sie ihre Studien am Conservatoire von La Chaux-de-Fonds bei Catherine Courvoisier, in den USA bei Clifton Matthews und schließlich in der Klasse von Brigitte Meyer in Lausanne, wo sie 1996 ihren „Premier Prix de Virtuosité avec les Félicitations du Jury“ erhält, fort.

In der Folge einer Serie von 1. Preisen (Concours Suisse de Musique pour la Jeunesse, Eurovision, Jeune Soliste de la Communauté des Radios Publiques de Langue Francaise, Prix Miéville, Prix L’Express, Concours Rotary, Concerto Competition of the University of North Carolina) und parallel zu ihren Auftritten als Solistin mit Orchester und in Solo-Recitals intensiviert sie ihre Kammermusik-Aktivitäten, die ständig einen sehr wichtigen Platz in ihrem Musikleben einnehmen.

Kontinuierlich baut sie ihr Repertoire auf, das bald fünf Jahrhunderte Musik umfasst und teilt in der Folge das Podium mit Künstlern wie Benjamin Schmid, Clemens Hagen, Dimitri Ashkenazy,  Ramon Jaffé, Veronika Hagen, Ib Hausmann, Sebastian Hess, Patricia Kopatchinskaya, Sylvia-Elisabeth Viertel sowie dem Casal-,Brodsky-,St.-Petersburg-,Amar-,Stadler-,Petersen- und Mozarteum-Quartett und den Ensembles Swiss Chamber Brass,  Österreichisches Ensemble für Neue Musik und den Salzburger Orchester Solisten (SAOS) zu teilen.

Zusammen mit der Pianistin Ardita Statovci geht sie 2015-16 mit der vierhändige Version des „Sacre du Printemps“ von Stravinsky und eines für sie arrangierten Werkes Georg Breinschmids auf Tournee in Österreich und die Schweiz. Für das duo „Ariadita“ komponiert Alexander Müllenbach ein Auftragswerk des Aspekte Festival Salzburg. Das Duo setzt die Zusammenarbeit in den nächsten Saisons fort, mit Einladungen der Tiroler Festspiele Erl, der Diabelli Sommer Mattsee und der Musiktage Mondsee.

Mit Anna Maria Pammer wurde der grosse Lieder Zyklus Harawi von Messiaen beim Aspekte Festival 2016 aufgeführt.

Seit Herbst 2016 ist sie Mitglied des „ Alban Berg Ensemble Wien“.

Diese neu gegründete Formation spielt ein eigenes Zyklus im Brahms Saal des Musikvereins.

Im Sommer 2017 fängt eine Kollaboration mit dem Tenor Bernard Richter für Konzerte in Österreich und in der Schweiz an.

Zu Festivals in Europa, Asien, Nord&Süd Amerika und Afrika eingeladen, gastiert Ariane Haering in Mecklenburg-Vorpommern (D), Capri (I) und Monte-Carlo (F), in Risor (N), in Middleburg (NL), in Mattsee und Mondsee (A),in Miami (USA), in Bogota (CO), in Havana (CU), in Stellenbosch und Cape Town (SA), in Kaoshiung (Taiwan), in Seoul (KR) sowie in Tokyo und Osaka (J) .

Ihre Auftritte bei den Salzburger Festspiele,  in der Salzburger Mozartwoche, bei der Stiftung Mozarteum, im Wiener Musikverein und im Klavier-Festival Ruhr festigen ihren Ruf als internationale Künstlerin.

Solistische Höhepunkte waren darüber hinaus Konzerte in der Tonhalle Zürich mit Rachmaninovs 2. Klavierkonzert, im Großen Festspielhaus Salzburg mit Beethovens Tripelkonzert, in La Chaux-de-Fonds und Neuchâtel mit Poulencs Concerto und Honeggers Concertino sowie Kammermusik bei den Salzburger Festspielen und in der Musikhalle Hamburg.

Im Frühjar 2013 debütiert Ariane Haering als Solistin mit dem Houston Symphony Orchestra unter der Leitung von Hans Graf.

Ihre jüngste CD-Einspielung gemeinsam mit Benjamin Schmid,  „ Romantic Duos“,   umfasst romantisch-virtuose Werke für Violine und Klavier von Franz Liszt, Frank Bridge und Edward Grieg. Der vorigen viel beachteten Mozart-Sonaten CD folgt seit 2011 die Herausgabe von Sonaten und Fragmenten von W.A. Mozart für den Henle Verlag .

Verheiratet mit dem österreichischen Geiger Benjamin Schmid und Mutter ihrer gemeinsamen vier Kinder, lebt Ariane Haering in Salzburg und investiert gleich hohe Energien in das Wohlbefinden ihrer Familie sowie in die Verwirklichung ihrer musikalischen Träume.