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Joseph Lorenz

Joseph Lorenz wurde 1960 in Wien geboren und besuchte die Hochschule für Musik und darstellende Kunst „Mozarteum“ in Salzburg.

Sein erstes Engagement führte ihn ans Hessische Staatstheater in Kassel; doch schon eineinhalb Jahre später ging er nach Berlin. Der Generalintendant der Staatliche Schauspielbühnen Prof. Boy Gobert war auf Lorenz aufmerksam geworden und engagierte ihn ans Schillertheater. Dort blieb Joseph Lorenz insgesamt sieben Jahre, auch unter der Intendanz von Heribert Sasse. Von der Spree wechselte Lorenz im Jahr 1989 an den Rhein ans Schauspielhaus Düsseldorf, welches ihn mit herausragenden Rollen für zwei Jahre binden konnte.

Ab 1991 finden wir Lorenz in der Schweiz wieder. Zunächst am Schauspielhaus Zürich (Direktion Achim Benning), dann auf der Schweizer Seite des Rheins am Theater Basel (Dir. Frank Baumbauer) und später wieder in Zürich, diesmal am Neumarkttheater.

In den Jahren 1993 bis 95 pendelt Lorenz zwischen den Kammerspielen in Hamburg, dem Staatstheater in Stuttgart und dem Neumarkttheater in Zürich.

1995 gelang es Claus Peymann Joseph Lorenz ans Burgtheater nach Wien zu holen. Insgesamt neun Jahre war Lorenz fest im Ensemble des Burgtheaters, welches er im Jahre 2004 verließ.

Seitdem arbeitet Lorenz als freiberuflicher Schauspieler, z.B. am Theater in der Josefstadt, im Niederösterreichischen Landestheater St. Pölten oder auch am Stadttheater Klagenfurt.

Seit 1998 ist Joseph Lorenz auch regelmäßig bei den Festspielen in Reichenau zu sehen – etwa als Dr. Bertram in der „Schachnovelle“ nach Stefan Zweig, als Oberst Stjerbinski in „Jakobowsky und der Oberst“ als Graf Wronsky in „Anna Karenina“; zuletzt sah man Lorenz in der Rolle des Friedrich Hofreiter in der denkwürdigen Aufführung „Das weite Land“ von Arthur Schnitzler, dem in diesem Jahr (2015) die Titelpartie in „Professor Bernhardi“ folgte.

Neben seiner Bühnentätigkeit ist Joseph Lorenz auch immer wieder als Sprecher zu sehen und zu hören. Sei es in seinen Lesungen, bei Hörspielen des ORF, oder bei diversen Sendern in Deutschland; auch einige Hörbücher liegen auf.

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Clemens Zeilinger, Klavier

 
Zeilinger Clemens ©Reinhard Winkler

Zeilinger Clemens ©Reinhard Winkler

Geboren in Wien, Studium am Brucknerkonservatorium Linz und an der Universität für Musik Wien. Preisträger mehrerer Wettbewerbe: Sieger beim Europäischen Jugend-Musikwettbewerb in Antwerpen, Preisträger beim Beethoven- Wettbewerb in Wien, Sieger bei „Jugend musiziert“, mehrfacher Bösendorfer- Stipendiat.
Konzerte führten ihn durch ganz Europa, in die USA, nach Japan, Korea, Marocco, in den Iran  und in den Oman. Als Solist konnte er mit vielen renommierten Orchestern zusammenarbeiten (Mozarteum Orchester Salzburg, NÖ. Tonkünstler, Brucknerorches
ter Linz, Südböhmische Philharmonie,..).
Rundfunk und Fernsehproduktionen (ARD, Arte, ORF…) dokumentieren seine rege Konzerttätigkeit. Zeilinger unterrichtet an der Universität für Musikin Wien und an der Anton-Bruckner-Universität Linz.

Julia Hagen, Violoncello

Julia Hagen

Julia Hagen – Foto Shirley Suarez

Julia Hagen, geb.  1995 in Salzburg, begann mit 5 Jahren mit dem Cellounterricht bei Detlef Mielke am Musikum Salzburg. Von 2007-2011 studierte sie an der Universität Mozarteum
bei  Enrico Bronzi, anschließend  an der Universität Wien bei Reinhard Latzko. Seit Herbst 2013 ist sie in der Klasse von Heinrich Schiff.

2015 war sie auch eine von 6 Studierenden, die in Gautier Capucon’s „Classe d’Excellence de Violoncelle“ teilnehmen durften, ermöglicht durch die Fondation Louis Vuitton.
Julia war mehrfache erste  Bundes- und Sonderpreisträgerin bei  „Prima La Musica“ (Solo und Kammermusik),  und Gewinnerin des internationalen Cellowettbewerbs  2010 in Liezen.

Im Sommer 2014 erhielt sie beim Internationalen Brahms-Wettbewerb den ESTA-Sonderpreis.
Kürzlich hat sie das Auswahlspiel für „Musica juventutis“ gewonnen und wird in der Saison 015/2016 im Konzerthaus auftreten.

Julia war im Sommer 2015 Teilnehmerin der internationalen Ozawa-Academy in der
Schweiz.

Sie war auf Einladung der Kronberg  Academy Teilnehmerin beim Kammermusikprojekt  „MMM“ und Teilnehmerin  des Kammermusikprojekts der Wiener Philharmoniker in Salzburg.

Solistische Auftritte hatte sie mit dem Wiener Jeunesse Orchester und dem Orchestra della Valle d’Aosta.

Sie hat Kammermusikerfahrung mit Musikern wie Ib Hausmann, Matthias Schorn und Lukas
Hagen gesammelt und spielte bei Festivals wie dem Beethoven Fest, Allegro Vivo Festival, Diabelli Sommer, dem Festival Massimo Amfiteatrof Levanto und dem Piatti Festival.

Meisterkurse belegte sie  bei J.P.Maintz und C.Bohorquez.

Sie spielt ein Violoncello von Francesco Ruggieri, das ihr privat zur Verfügung gestellt wird.

Chiara Opalio, Klavier

Chiara Opalio, Foto: Francesco Fratto

Chiara Opalio, Foto: Francesco Fratto

Chiara Opalio wurde 1990 in Vittorio Veneto (Italien) geboren. Im Alter von 3 Jahren erhielt sie ihren ersten Klavierunterricht und machte bereits mit 16 Jahren ihr Diplom am Konservatorium G. Tartini  in  Trieste.  Schon  in  jungen  Jahren  gewann  sie  zahlreiche  Preise  bei  nationalen  und internationalen Wettbewerben (Finalistin beim Clara Haskil Klavierwettbewerb 2011, 1. Preis beim Internationalen   Klavierwettbewerb   Padua,   Preis  mit Auszeichung   beim   Czerny Klavierwettbewerb).    

Sie studierte von 2002 bis 2012 an der Internationa len Musik Akademie “Incontri col Maestro” in Imola. Meisterkurse besuchte sie bei Lilya Zilberstein, András Schiff, Benedetto Lupo, Hamish Milne, Heinrich Schiff und Ferenc Rados.

Bereits im Alter von 15 Jahren spielte sie mit dem Orchestra Pomeriggi Musicali in Mailand im Teatro Dal Verme. Sie trat als Solistin mit verschiedenen Orchestern auf (Orchestra dell’Arena di Verona, Orchestra  di  Padova  e  del  Veneto, Orchestra  del  Friuli  Venezia  Giulia  und  mit  dem Orchestra Haydn di Bolzano e Trento).
Im Jahr 2012 spielte sie mit Leonidas Kavakos ein Kammermusikonzert in Rom.
Für den Fernsehsender Sky Classics nahm sie Schumann, Chopin und Debussy auf.  

Seit 2012 unterrichtet sie an der Musikschule in Portogruaro (Italien).
Außerdem studiert Chiara Opalio seit September 2013 an der Hochschule für Musik in Basel bei Claudio Martinez Mehner. 

Valda Wilson, Sopran

Wilson Valda

Wilson Valda Foto: Kurt Sneddon

Im September 2014 stellte sich Valda Wilson als Alice Ford in Verdis Falstaff am Staatstheater Oldenburg vor und wird dort auch als Contessa Almaviva in Mozarts Le nozze di Figaro zu erleben sein. An die Sächsische Staatsoper in Dresden kehrte Valda Wilson in der Spielzeit 2013/2014 wiederholt zurück, nachdem sie an der Semperoper bereits ein breitgefächertes Repertoire von Pamina in Mozarts Die Zauberflöte bis hin zu der Titelpartie in Hartmanns Simplicius Simplicissimus gesungen hatte.

Seit sie ein Stipendium der Opera Foundation Australia für das National Opera Studio London gewann, entwickelte die Sopranistin Valda Wilson erfolgreich ihre Karriere in Australien, Europa und dem Vereinigten Königreich. In der Spielzeit 2012/2013 debutierte Valda Wilson als Erste Elfe in Dvoráks Rusalka am Teatro di San Carlo in Neapel unter der musikalischen Leitung von John Fiore, in der Titelpartie in Händels Rodelinda unter der Leitung von Richard Bonynge in der Sydney City Recital Hall, als Rosina in einer Akademie-Produktion von Rossinis Il barbiere di Siviglia beim Verbier Festival, wo sie auch in einem von Charles Dutoit dirigierten Beethoven-Konzert mitwirkte.

Valda Wilson studierte in ihrer Heimat am Sydney Conservatorium of Music wurde mit zahlreichen Preisen und Stipendien ausgezeichnet. 2012 gewann sie den Stella Maris Internationalen Gesangswettbewerb, der für eine vierteilige Fernseh-Dokumentation aufgezeichnet wurde. Valda Wilson wurde von Richard Bonynge als Solisten für ein Gedenkkonzert zu Ehren von Dame Joan Sutherland in der Westminster Abbey ausgewählt – begleitet vom Orchestra of the Royal Opera House Covent Garden unter der Leitung von Sir Antonio Pappano.

2012 war Valda Wilson Mitglied des Young Singers Project der Salzburger Festspiele, wo sie Pamina in von Winters Das Labyrinth coverte und in Konzerten im Mozarteum zu erleben.

Beim Lucerne Festival sang sie in Purcells Dido and Aeneas, beim London Händel Festival sang sie die Laodice in Hasses Il Siroe, am Volkstheater Weimar Susanna in Mozarts Le nozze di Figaro, bei der Oper Klosterneuburg Pamina in Mozarts Die Zauberflöte, Donna Anna in Mozarts Don Giovanni in Bamberg, in London Madame Silberklang in Mozarts Der Schauspieldirektor, Adina in Donizettis L’elisir d’amore, Elsie in Gilbert & Sullivans The Yeoman of the Guard und mit der Opera Australia Touring Company Rosina in Rossinis Il barbiere di Siviglia. Ihr Opernrepertoire umfaßt zudem Rosina/La vera costanza, Geraldine/A Hand of Bridge, Amore/Paride ed Elena, Susan/A Dinner Engagement, Norina/Don Pasquale, Ilia/Idomeneo, Manon/Manon, Micaela/Carmen, Leila/Les pêcheurs de perles, Giulietta/I Capuleti e i Montecchi und Cleopatra/Giulio Cesare.

Valda Wilson widmet sich intensive dem Konzertgesang und präsentiert ein umfangreiches Repertoire:  Bach-Kantaten sowie dessen h-moll-Messe, Johannes Passion, Matthäus Passion, Faurés Requiem, Händels Messias und Samson, Liszts Missa Solennis (Graner Messe), Mozarts Exsultate Jubilate, c-moll-Messe und Krönungsmesse, Orffs Carmina Burana, Rossinis Petite Messe Solennelle, Villa-Lobos‘ Bachianas Brasileiras No. 5, Vivaldis Gloria.

Als Liedsängerin präsentierte Valda Wilson verschiedene Lied-Zyklen in englischer, deutscher, französischer, italienischer, portugiesischer und spanischer Sprache mit verschiedenen Kammermusik-Ensembles.  Ihre Diskographie beinhaltet bereits eine Einspielung von Händels Rodelinda unter der Leitung von Richard Bonynge, begleitet vom Sydney Lyric Orchestra.

Valda Wilson wurde von Orchestern begleitet wie dem Hallé Orchestra, London Cello Orchestra, Orchestre des Champs Elysées, Orchestra of the Royal Opera House Covent Garden London, Royal Flemish Philharmonic, und arbeitete mit Dirigenten wie Richard Bonynge, Charles Dutoit, John Fiore, Philippe Herreweghe, Sir Antonio Pappano, Markus Stenz und Christian Thielemann.

Carolin Widmann, Violine

Carolin Widmann

Carolin Widmann Foto: Marco Borggreve

Carolin Widmann wurde in München geboren und studierte bei Igor Ozim in Köln, Michèle Auclair in Boston und David Takeno an der Guildhall School of Music and Drama in London.

Als vielseitige Musikerin reichen ihre künstlerischen Aktivitäten von den großen klassischen Konzerten über für sie eigens geschriebene Werke, eine große Bandbreite von Kammermusik bis hin zu Aufführungen auf Darmsaiten, einschließlich Leitung von der Geige aus.

Carolin Widmann gastierte beim Gewandhausorchester Leipzig, dem Orchestre National de France, L’Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia, dem Tonhalle-Orchester Zürich, dem Radio-Symphonieorchester Wien, London Philharmonic Orchestra, BBC Symphony Orchestra und dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter der Leitung von herausragenden Dirigenten wie Sir Simon Rattle, Riccardo Chailly, Sir Roger Norrington, Vladimir Jurowski, Emanuel Krivine, Jonathan Nott, Ingo Metzmacher und Pablo Heras-Casado.

Die Saison 2014/15 bringt die Weltpremiere eines neuen Violinkonzertes, das Julian Anderson im Auftrag des Seattle Symphony, des London Philharmonic Orchestras und des Deutschen Symphonieorchester Berlin für Carolin Widmann schreibt, ferner ihr Debüt mit dem Königlichen Philharmonischen Orchester Stockholm und dem Violinkonzert von Anders Hillborg. Außerdem hat sie die Ehre, Artist in Residence an der Alten Oper Frankfurt zu sein und setzt ihre Zusammenarbeit mit der Akademie für Alte Musik Berlin als Solistin/Dirigentin von der Geige aus (auf Darmsaiten) fort.

Als regelmäßiger Gast der Londoner Wigmore Hall genießt Carolin Widmann hoch gelobte Duo-Partnerschaften mit Alexander Lonquich und Dénes Várjon, mit denen sie auch für das CD-Label ECM aufnimmt. Die Veröffentlichung ihrer CDs mit Werken von Schubert und Schumann haben Aufsehen im In- und Ausland erregt und wurden u. a. mit dem Diapason d’Or und dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet. Im Jahr 2006 gewann Carolin Widmanns Debüt-CD ‘Reflections’ den Jahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik. Ihre neue CD mit ‘Violin and Orchestra’ von Morton Feldman mit dem Symphonieorchester des Hessischen Rundfunks unter Emilio Pomárico wurde 2013 mit großem Erfolg veröffentlicht. Eine neue Partnerschaft verbindet Carolin Widmann mit Nicolas Hodges speziell für Programme mit zeitgenössischer Musik.

‘Artist of the Year’ 2013 der International Classical Music Awards, ist Carolin Widmann eine engagierte Kammermusikerin und Künstlerische Direktorin von Deutschlands ältestem Kammermusikfestival, den Sommerlichen Musiktagen Hitzacker. Regelmäßig wird sie als Gast von Festivals wie den Salzburger Festspielen, dem Schleswig-Holstein Musik Festival, dem Lucerne Festival, “Spannungen” Heimbach, dem Jerusalem Festival oder dem Festival d’automne in Paris eingeladen.

Seit 2006 ist Carolin Widmann Professorin für Geige an der Hochschule für Musik und Theater “Felix Mendelssohn Bartholdy” Leipzig.

Ventus Quintett

Ventus Quintett

Ventus Quintett Foto: Andreas Hauch

Das Ventus Quintett Salzburg setzt sich aus Musikern bzw. Solobläsern des Mozarteumorchesters Salzburg, der Camerata Salzburg sowie der Salzburger Kammerphilharmonie zusammen. Das Ensemble entwickelte sich schnell zu einem der gefragtesten Holbläserquintette Österreichs. Konzerten in ganz Österreich folgten bald Einladungen nach Deutschland, Frankreich, Finnland, Dänemark, Italien, Kroatien,Slowenien, Serbien, Belgien, Ungarn und in die Türkei.

Das Ensemble musiziert regelmäßig bei namhaften Festivals u.a. bei den Salzburger Festspiele, dem Carintischer Sommer, Musiverein Wien; dem Stresa Festival (Italien) und dem Maarnicher Festival (Lux.)

Seit einigen Jahren betätigt sich das Ensemble sehr erfolgreich als Musikvermittler für Kinder u.a. in den Konzertreihen der Stiftung Mozarteum, der Jeunesse Österreich und des Musikvereins Wien.

Für diese Tätigkeit erhielt das Quintett im Jahr 2011 den Förderpreis der renommierten

Ernst von Siemens Musikstiftung.

Das Quintett überzeugt durch seine stilsicheren Interpretationen von Bläserkammermusik aus fünf Jahrhunderten. Im Repertoire finden sich neben den „Klassikern“ der Bläserquintett-Literatur auch zahlreiche gelungene Bearbeitungen für diese Besetzung. Das Ensemble zeichnet sich besonders aus durch sein feinfühliges Zusammenspiel, brillante Virtuosität, perfekte Intonation und einen enormen Klangfarbenreichtum. Dass die fünf Musiker auch eine sehr gute Freundschaft verbindet, wird in den Konzerten immer wieder durch die große Spielfreude spürbar.

 

 

„…das Ventus Quintett Salzburg verzauberte das Publikum mit dem Charme der französischen Musik, mit Debussy, Ravel und Françaix ebenso wie mit den hinreißenden „Jahreszeiten“ des Astor Piazzolla und einer temperamentvollen Novität des jungen Brasilianers Gustavo de Sá. Die perfekten und gefühlvollen Interpretationen der Stücke ließen keine Wünsche offen. …“

 

„Die alten ungarischen Tänze von Ferenc Farkas gibt es in einer Vielzahl von Bearbeitungen und sind beliebte Kammermusik. Nicht nur mit dieser Komposition zeigt das Ventus Quintett Salzburg seine Meisterschaft. Die fünf Bläser aus großen Salzburger Orchestern brillieren mit einem Satz aus Mozarts Divertimento KV 270, strahlen bei Debussys Petite Suite, und interpretieren beeindruckend Ligetis 6 Bagatellen. Mit dem Konzert in Fockenfeld beweist das Quintett seine Stilsicherheit über fünf Jahrhunderte hinweg. Und das alles live! Sehr schön!“

                                                                            CD-Rezension Zeitschrift „clarino“ 06/2010

Moritz Plasse – Flöte

Moritz Plasse wurde in Hannover geboren. Er studierte in Berlin, bei Pierre-Yves Artaud am CNSM in Paris und bei Michael Kofler am Mozarteum Salzburg. 1998/99 war er Stipendiat des DAAD. Wichtige Impulse erhielt er in Meisterkursen bei J.-P. Rampal, A. Nicolet, A. Marion, E. Pahud, P. Meisen, R. Greiss, M. Debost und B. Kuijken. 2000 schloss er sein Konzertfachstudium mit Auszeichnung ab. Von 1998 bis 2007 spielte er bei der Camerata Salzburg, seit 1999 ist er Mitglied des Mozarteumorchesters Salzburg. Er hatte die Gelegenheit, als Gast beim Mahler Chamber Orchestra und den Münchner Philharmonikern unter J. Levine, K. Nagano und Chr. Thielemann zu spielen. Konzerte als Orchester- und Kammermusiker führten ihn in viele europäische Länder, nach Nord- und Südamerika, Afrika und Asien, zu bedeutenden Festivals. Seit 2009 unterrichtet Moritz Plasse an der Salzburger Fakultät der University of Florida. Seit 2008 nimmt er Traversflöten-Unterricht bei Marion Treupel-Franck in München.

Isabella Unterer – Oboe

Isabella Unterer wurde in Tirol geboren und erhielt ihren ersten Oboenunterricht bei E. Fintl am Innsbrucker Konservatorium. Später studierte sie bei Günther Passin in München. Sie war Mitglied des Gustav Mahler Jugendorchesters und hatte in der Münchner Orchesterakademie die Gelegenheit, mit dem BR-Symphonieorchester und der Bayerischen Staatsoper unter Dirigenten wie C. Kleiber, L. Maazel, S. Celibidache, C. Abbado, R. Muti, Z. Meta, K. Nagano u.a. zu musizieren. Seit 1998 ist Isabella Unterer Solooboistin des Mozarteumorchesters Salzburg. Außerdem ist sie Mitglied des Österreichischen Ensembles für neue Musik, gefragte Kammermusikpartnerin verschiedener Ensembles und regelmäßig zu Gast bei dem Münchner Kammerorchester, der Bayerischen Staatsoper, der Münchner Klangverwaltung und der Camerata Salzburg. Isabella Unterer beschäftigt sich seit einiger Zeit auch mit Psychokinesiologie nach W.Huber und Logotherapie nach V.Frankl am Institut für Existenzanalyse und Logotherapie in Salzburg.

Gábor Lieli – Klarinette

Gábor Lieli wurde in Budapest geboren. Sein Klarinettenstudium absolvierte er in Pécs bei Tamás Paláncz und am Mozarteum bei Emil Rieder, 1993 erhielt er das 2. Diplom mit Auszeichnung. Er war oftmaliger Preisträger, u.a. erhielt er den Franz Kossak-Preis der Universität Mozarteum. Seit 1992 ist er Soloklarinettist der Salzburger Kammerphilharmonie. Von 1997 bis 2005 war er Dozent am Mozarteum, außerdem Gastprofessor u.a. an der Universität Pécs und der Salzburger Fakultät der Readlands University Kalifornien. Als Kammermusiker und Solist hatte er zahlreiche Konzerte in Europa und Übersee, wirkte bei den Salzburger Festspielen, dem Europa Festival Rom sowie dem Carinthischen Sommer mit. Seit 2004 ist er Leiter einer Klarinettenklasse am OÖ Musikschulwerk, seit 2006 Künstlerischer Leiter (und Mitinitiator) des Festivals „Klassik am Inn“/OÖ und seit 2009 Obmann des Kulturvereins „Kulturwelle“/Neumarkt am Wallersee.

Markus Hauser – Horn

Markus Hauser wurde in Salzburg geboren, und wuchs in St. Michael im Lungau auf. Seinen ersten Hornunterricht erhielt er mit 11 Jahren beim damaligen Solohornisten des Mozarteumorchesters Salzburg, Alois Aigner. Ab 1992 studierte er Konzertfach Horn an der Universität Mozarteum Salzburg bei Josef Mayr. 1999 schloss er das Studium mit Auszeichnung bei Radovan Vlatkovic ab. Seit 1997 ist er Mitglied des Mozarteumorchesters Salzburg, Substitut der Camerata Salzburg sowie 2. Hornist in der Salzburger Kammerphilharmonie. Mit den Wiener Philharmonikern hatte er die Gelegenheit unter der Leitung von Kent Nagano und Lorin Maazel zu spielen. Weiters beschäftigt er sich auch mit dem Naturhorn und konnte mit der Wiener Akademie unter Martin Haselböck und dem Concentus Musicus unter Nikolaus Harnoncourt Erfolge feiern. Dazu kommt eine vielfältige Tätigkeit als Kammermusiker in verschiedenen Ensembles.

Christoph Hipper – Fagott

Christoph Hipper wurde in Rosenheim geboren. Er studierte bei den Professoren Milan Turkovic, Daniele Damiano und Richard Galler an der Hochschule Mozarteum Salzburg. Er bekam das Diplom mit Auszeichnung und den Würdigungspreis des Österreichischen Staates. Seit 1988 ist er Fagottist der Camerata Salzburg. Prägend für seine musikalische Entwicklung war zunächst Sandor Vegh, später der Geigenvirtuose und Dirigent Leonidas Kavakos. Mit der Camerata konzertierte Christoph Hipper unter dem Dirigat von Sandor Vegh, Leonidas Kavakos, Sir Roger Norrington, Franz Welser-Möst, Murray Perahia und vielen prominenten Solisten, die Konzerttourneen führten ihn zu großen internationalen Festivals. 1997 – 2004 unterrichtete Christoph Hipper als Assistent von Prof. Richard Galler an der Hochschule Mozarteum Salzburg. Außerdem musiziert er in mehreren Kammermusik-Ensembles, vom Trio bis zum Oktett.

Kathryn Stott, piano

Kathryn Stott  Foto: Jonathan Wilkinson

Kathryn Stott Foto: Jonathan Wilkinson

Kathryn Stott is internationally recognised as one of Britain’s most versatile and imaginative musicians and among today’s most engaging pianists. She is in demand for a wide variety of chamber music alliances, playing with some of the world’s leading instrumentalists, as well as appearing on major international concert platforms in recitals and concerto performances. Kathryn has also directed several distinctive concert series and festivals and has developed an extensive and exceptionally varied catalogue of recordings.

Born in Lancashire, she studied at the Yehudi Menuhin School and the Royal College of Music and was a prize-winner at the Leeds International Piano Competition 1978. Her teachers included Nadia Boulanger, Vlado Perlemuter and Kendall Taylor. In addition to her busy career as a performer, she is a visiting professor at the Royal Academy of Music in London and was recently made an Honorary Member.

Kathryn has been performing and recording with Yo-Yo Ma for nearly 30 years and together they regularly tour Europe, the USA, South America and the Far East. She has developed shared musical interests with an amazing array of performers and has always enjoyed collaborations with other musicians. With a vast repertoire, Kathryn has maintained a keen interest in contemporary music and has had many works written especially for her. In particular, her close musical relationship with the composer Graham Fitkin has led to 7 World premieres. She is a remarkable exponent of Tango and other Latin dance music, reflected in her collaboration with Yo-Yo Ma and leading South American musicians on the Grammy Award-winning Sony CD ‘Soul of the Tango’ and its successor ‘Obrigado Brazil’. In the recording studio she has created a large and eclectic body of work including concertos and solo repertoire; of particular note is her recording for Hyperion of the complete solo works by Fauré and the complete Kabalevsky Concertos for Chandos. Apart from her CDs with Yo-Yo Ma, she has also recorded with Truls Mørk, Christian Poltéra, the Hermitage String Trio, Guy Johnston, the Doric string quartet, Noriko Ogawa and Tine Thing Helseth.

Kathryn Stott has been the artistic vision behind several major festivals and concert series. ‘Piano 2000’ and ‘Piano 2003’ ( Bridgewater Hall, Manchester) established her reputation as an astute programmer; and following the earlier ‘Fauré and the French Connection’ she was appointed Chevalier dans l’Ordre des Arts et Lettres by the French Government. From 2009 – 2014 she is Artistic Director of the Manchester Chamber Concerts Society and was Guest Artistic Director of Incontri in Terra di Siena in 2010 and 2011. Kathryn curated a series of 6 concerts called ‘Dance!’ for Leeds International Concerts in 2014.

A regular visitor to international festivals both as soloist and chamber musician, Kathryn has recently performed at the Kennedy Centre, Washington DC, Tonhalle, Zurich and made a welcome return to the BBC Proms performing with the BBC Concerto Orchestra. This season, she will be on tour with cellist Giovanni Sollima in the UK and Italy and performing for the first time with JP Jofre and his Hard Tango Chamber Band in New York.  She is also particularly excited to be making her first visit to New Zealand and touring again in Australia and the Far East.

In 2008 Kathryn celebrated her 50th birthday with 25 musician friends raising £30k for HIV research and Nordoff-Robbins Music Therapy. She has been on the Board of the Hallé Orchestra for 5 years and continues to enjoy participating in the life of the orchestra. Kathryn (Kathy) Stott has a daughter, Lucy, and lives in Hebden Bridge, Yorkshire. A keen walker, she enjoys being out in the countryside and spending time with her working cocker spaniel, Archie.

August 2014

Dr. Thomas Daniel Schlee, Komponist

Thomas Daniel Schlee

Thomas Daniel Schlee Foto: Ferdinand Neumüller

Geboren am 26. Oktober 1957 in Wien.

Studium der Harmonielehre und Kontrapunkt (bei Erich Romanovsky), Komposition (bei Francis Burt) sowie Konzertfach Orgel (bei Michael Radulescu) an der Wiener Musikhochschule. An der Universität Wien absolvierte er die Fächer Musikwissenschaft und Kunstgeschichte (Dr. phil.). In Paris studierte er Komposition bei Olivier Messiaen und Orgel bei Jean Langlais.

 1986-89 war Thomas Daniel Schlee Musikdramaturg am Salzburger Landestheater, 1988-90 nahm er Lehraufträge an der Wiener Musikhochschule und am Musikwissenschaftlichen Institut der Universität Salzburg wahr. Von 1990-98 bekleidete er das Amt des Musikdirektors des Linzer Brucknerhauses und war künstlerischer Leiter des Internationalen Brucknerfestes. Von 1995 an war er als wissenschaftlicher Leiter des internationalen, Olivier Messiaen gewidmeten Projektes „La Cité céleste“ (Ausstellung, Konzerte, Wettbewerbe, Monographie, Vorträge und Symposia in ca. 15 europäischen Städten) für die Guardini Stiftung Berlin tätig, der er 1998-2001 als Präsident vorstand (2001-13 Präsidiumsmitglied, zudem 2004-2011 Vorsitzender des Musikbeirates). 1999-2003 Stellvertreter des Intendanten der Internationalen Beethovenfeste Bonn, 2004-15 Intendant des Festivals „Carinthischer Sommer“, 2008-2013 auch Mitglied im Universitätsrat des Mozarteums Salzburg.

Rege Konzerttätigkeit als Organist in ganz Europa, Mitwirkung als Solist bei renommierten internationalen Festivals, zahlreiche Rundfunkproduktionen und CDs (Preis der deutschen Schallplattenkritik, Diapason d’Or, 10 de répertoire, etc.). Jurymitglied bei bedeutenden Wettbewerben, Gastvorträge, zahlreiche Publikationen, Herausgebertätigkeit.

Schlees kompositorisches Œuvre umfaßt Werke für Orchester, Ensembles, Vokal- und Instrumentalmusik, ist bei Bärenreiter, Lemoine, Leduc, Universal Edition, Doblinger u.a. verlegt und wird regelmäßig von hervorragenden Interpreten in Europa und Übersee aufgeführt.

Preise und Auszeichnungen:

Förderungspreis für Musik der Stadt Wien (1982), Prix du Concours international de Saint-Remy-de-Provence (1982), Erster Preis beim Kompositionswettbewerb der Berliner Liedertafel (1983), Preisträger des Kompositionswettbewerbes der Stadt Erding (1985), Preisträger des Messiaen-Wettbewerbes Bologna (1989), Ernennung zum Chevalier des Arts et Lettres (1990), Verleihung der Joaquin Rodrigo-Medaille (1997), Kulturpreis für Musik des Landes Oberösterreich (1998), Kirchenmusikpreis der Stadt Neuss (2002), Förderungspreis für Musik des österreichischen Bundeskanzleramtes (2003), Officier des Arts et Lettres (2005), Kulturmedaille des Landes Oberösterreich (2007), Österreichischer Kunstpreis für Musik (2010), Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst (2012)

Marie-Luise Modersohn, Oboe

Modersohn Marie-LuiseMarie-Luise Modersohn, 1973 in Leipzig geboren, studierte von 1992-98 an der Musikhochschule München in der Klasse von Prof. Günther Passin.

Von 1994-2005 war sie Solo-Oboistin im Deutschen Symphonie-Orchester Berlin.

Seit 2006 ist Marie-Luise Modersohn Solo-Oboistin der Münchner Philharmoniker.

Neben ihrer Orchestertätigkeit widmet sich Marie-Luise Modersohn intensiv kammermusikalischen und solistischen Aufgaben. Sie trat als Solistin u.a. mit der Staatskapelle Berlin, den Münchner Philharmonikern, dem Berliner Barockorchester, dem Ensemble Oriol und dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin unter Dirigenten wie Christian Thielemann, Marek Janowski, Herbert Blomstedt, Andrew Manze und Kent Nagano auf. Unter der Leitung von Marek Janowski hat Marie-Luise Modersohn mit dem DSO die Oboenkonzerte von W.A. Mozart und B. Martinu eingespielt.

Marie-Luise Modersohn wirkte bei renommierten Kammermusik-Festivals wie dem Kuhmo-Chamber-Music-Festival (Finnland), dem Ferrara-Musica-Festival dem ARD-Kammermusikfestival, den Festspielen Mecklenburg Vorpommern und dem Pacific Music Festival Sapporo mit.

Sie ist festes Mitglied des Chabot-Ensembles und des Albert-Schweitzer-Oktettes.