Daniela Fuchs

Fuchs Daniela_sDaniela Fuchs wurde 1985 in Kufstein geboren. Ihren ersten Klarinettenunterricht erhielt sie im Alter von neun Jahren. Zwischen 1999 und 2004 besuchte sie das Musikgymnasium in Innsbruck und erhielt ihren Unterricht bei Mag. Maximilian Bauer. Von 2004 bis 2007 studierte sie am Tiroler Landeskonservatorium bei Walther Seebacher und wechselte 2008 ans Mozarteum Salzburg zu Prof. Alois Brandhofer, wo sie auch ihr Diplom in IGP mit Auszeichnung absolvierte. Seit 2011 studiert sie Konzertfach an der Kunstuniversität Graz bei Prof. Gerald Pachinger. Des weiteren besuchte sie Meisterkurse bei Howard Klug, Karl Leister und Wenzel Fuchs.
Orchestererfahrung sammelte sie bisher bei den Salzburger Festspielen, am Mainfrankentheater Würzburg, beim Tiroler Landestheater und Symphonieorchester, Kammerorchester Innstrumenti, Ambassade Orchester Wien, beim Festival „Oper im Berg“ in Salzburg und der Philharmonie Salzburg.

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Niklas Schmidt

Der Cellist Niklas Schmidt studierte zunächst in Hamburg und später in Köln und war regelmäßiger Gast in der Menuhin-Akademie in Gstaad. 1980 gründete er gemeinsam mit dem Geiger Michael Mücke und dem Pianisten Wolf Harden das Trio Fontenay. Für die Schallplattenfirmen Teldec, EMI und Philips hat er mit dem Trio fast die gesamte Literatur für dieses Genre auf CD eingespielt; die meisten der Aufnahmen erhielten nationale und internationale Auszeichnungen, u.a. Deutscher Schallplattenpreis 1994 für die Gesamteinspielung der Beethoven-Trios und den Diapason d’Or.

Das Trio Fontenay gastierte in den bedeutendsten Sälen der Welt u.a. in der Carnegie Hall in New York, Salle Gaveau, Paris, Wigmore Hall, Queen Elisabeth Hall, Royal Festival Hall, London, und im Herkulessaal in München, es konzertierte bei internationalen Festivals wie den Salzburger Festspielen, dem Festival de Montpellier, Schleswig-Holstein Musik Festival oder dem Festival de Montréal sowie beim Kissinger Sommer und der Schubertiade in Österreich. Seit seinem Amerika-Debüt 1986 unternahm das Ensemble außerdem jährlich ein bis zwei große USA-Tourneen. Eine besondere Auszeichnung für die drei Musiker war auch die Ernennung des Ensembles zum Trio en Résidence au Châtelet in Paris. Ende 1997 schied Niklas Schmidt als Cellist aus dem Ensemble aus.

Vermehrt tritt er seitdem solistisch aber auch in unterschiedlichen Kammermusik-Formationen auf. Mit Menahem Pressler spielte er die Arpeggione-Sonate in Washington D.C. und in Hamburg die Beethoven-Sonaten. Mit Mitgliedern der Quartette Alban Berg, Cleveland, Guarneri und Juilliard spielte er das Schubert-Streichquintett. Mit Orchester spielte er zuletzt häufiger die beiden Haydn-Konzerte, 2013 gastierte er in China mit Don Quijote von Richard Strauss. Weitere Partner sind Nobuko Imai, Michel Lethiec, Ralf Gothóni, das Auryn Quartett und das Fine Arts Quartett und viele andere. Regelmässig wird Niklas Schmidt zu renommierten Musikfestivals eingeladen, wie das Casals-Festival in Prades, das Musikfestival im finnischen Naantali oder die Musikfestspiele Mecklenburg-Vorpommern. Im August 2012 erschien die CD The Singing Cello mit Schuberts Arpeggione und Beethovens sämtlichen Variationen für Violoncello und Klavier mit seinem Klavierpartner John Chen, 2014 wird die nächste CD mit Werken von Richard Strauss und Sergej Rachmaninow erscheinen.

Seit 1987 lehrt Prof. Schmidt Kammermusik und Violoncello an der Hochschule für Musik in Hamburg. Außerdem wird er regelmäßig zu Kursen in aller Welt eingeladen, u.a. in Paris, Helsinki, Nizza, Montréal, New York, Hongkong und Shanghai.

Niklas Schmidt leitet seit 1999 die renommierte Hamburger Kammermusikreihe Fontenay Classics (früher Kammerkonzerte im Mozartsaal), in der weltweit führende Ensembles und Solisten auftreten. Im Rahmen dieser Reihe findet – nach einer Schubertiade 2011, einer Brahmsiade 2013 – 2014 die zweite Schubertiade Hamburg statt. Er ist außerdem Direktor des International Mendelssohn Summer School Festivals in Hamburg und des Internationalen Kammermusikwettbewerbs Hamburg ICMC. 2010 gründete er sein eigenes Label mit dem Namen Fontenay Classics International FCI, bei dem bereits acht CDs erschienen sind.

Niklas Schmidt spielt auf einem Rogeri-Cello (Brescia) aus dem Jahre 1700.

Raphaela Gromes

raphaelagromes

1991 in München geboren begann sie als Vierjährige mit dem Cellospiel.
Mit ihren Eltern, beide Cellisten, konnte sie bereits im Alter von 7 Jahren erste Bühnenerfahrung sammeln.

Ihr Debut als Solistin erfolgte mit dem Cellokonzert von Friedrich Gulda im Herbst 2005, worauf sie von Publikum und Presse überschwänglich gefeiert wurde. Hierauf folgten zahlreiche Auftritte mit dem großen Cellorepertoire. Dabei spielte sie u. a. wiederholt mit den Bad-Reichenhaller-Philharmonikern, dem West-Sächsischen Symphonieorchester, der Tschechischen Philharmonie  und 2013 mit den Münchner Symphonikern. 2012 spielte sie die Uraufführung eines für sie komponierten Cellokonzertes von Dominik Giesriegl und 2013 die Uraufführung des Cellokonzertes von Valentin Bachmann mit dem Philharmonischen Orchester Budweis unter der Leitung von David Svec. 2014 folgte die Weltpremiere des für sie und Cécile Grüebler geschriebenen Doppelkonzertes „Chroma“ von Mario Bürki mit dem Schweizer Militärorchester sowie das moderne Cellokonzert „Up close“ von Michel von der Aa unter der Leitung von Kent Nagano. Dabei trat sie auf Festivals wie dem Jungfrau Music Festival Interlaken, dem Vorsprung Festival der Audi Sommerkonzerte in Ingolstadt und dem Edinburgh International Festival auf.

Sie besuchte Meisterkurse bei namhaften Cellisten wie David Geringas, Natalia Gutman, László Fenyö, Daniel Müller Schott, Kristin von der Goltz, Wolfgang Boettcher, Anner Bylsma, Wolfgang Emanuel Schmid und Prof. Peter Bruns, bei dem sie von 2006 bis 2010 als Jungstudentin an der Mendelssohn-Bartholdy-Hochschule in Leipzig studierte.

2010 begann sie mit dem Cellostudium an der Musikhochschule in München bei Prof. Wen-Sinn Yang. Zur Zeit studiert sie im Rahmen des ERASMUS – Programmes bei Prof. Reinhard Latzko an der Universtiät für Musik und darstellende Kunst in Wien.

Neben ihren Auftritten als Solistin widmet sie sich vor allem der Kammermusik. So musizierte sie beispielsweise mit Stars wie Christian Altenburger, Thomas Selditz, Wen-Sinn Yang oder Mischa Maisky. Zu ihren Kammermusikpartnern gehört ebenfalls der Pianist Julian Riem, mit dem sie regelmäßig im In – und Ausland konzertiert. Von ihrem gemeinsamen Konzert auf dem Richard-Strauss-Festival 2012 gibt es einen Live-Mitschnitt, der im Mai 2014 bei Farao veröffentlicht wurde. Gemeinsam mit ihm, Christoph Poppen und dem Novus Quartett spielte sie 2014 auf der Ms Europa von Dubai nach Zypern.

Unter den Wettbewerbserfolgen findet sich der 1. Preis des Kulturkreis-Gasteig- Wettbewerbes  sowie der 1. Preis des internationalen Concorso Fiorindo Turin in der Duowertung. Im November 2011 gewann sie den Musikförderpreis des Konzertvereins Ingolstadt und im März 2012 den 1.Preis des internationalen Strauss-Wettbewerbes. Seit 2012 ist sie Stipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes und wird von Yehudi Menuhin Live Music Now gefördert.

Außerdem erhielt sie 2012 das Stipendium der Hans und Eugenia Jütting Stiftung Stendal und 2014 den Förderpreis der Theodor-Rogler-Stiftung Bad Reichenhall, gemeinsam mit ihrer Celloduopartnerin Cécile Grüebler.

Derzeit spielt sie auf einem Vuillaume – Cello, das ihr von privater Hand zur Verfügung gestellt wurde.

http://raphaelagromes.de/

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Benjamin Schmid

Der in Wien geborene Geiger Benjamin Schmid studierte in Salzburg und Wien, sowie am Curtis Institute in Philadelphia. Er hat mehrere internationale Wettbewerbe gewonnen, hierunter den Carl Flesch Wettbewerb in London 1992, wo er ausserdem den Mozart-, Beethoven-, und Publikumspreis für sich entschied. Engagements mit führenden Orchestern auf der ganzen Welt umfassen u.a. das Philharmonia Orchestra London, das Königliche Concertgebouw Orchester Amsterdam, das Leiziger Gewandhausorchester und die Wiener Philharmoniker, das National Symphony Orchestra Washington, St. Petersburger Philharmoniker oder auch das Australian Chamber Orchestra.

Benjamin Schmid hat sich in den letzten zwei Jahrzehnten ein ungewöhnlich großes solistisches Repertoire erarbeitet, zu dem auch Violinkonzerte von Szymanowski, Weill, Gulda und Ligeti zählen. Darüber hinaus machen ihn seine improvisatorischen Fähigkeiten im Jazz zu einem Geiger mit unvergleichlichem Profil.

Neben ausgewählter Kammermusik ist vor allem das Duo mit seiner Frau, der Pianistin Ariane Haering, eine Konstante des letzten Jahrzehnts; die gemeinsame Mozart-Einspielung wurde international ausgezeichnet. Gemeinsam geben die beiden seit 2012 verschiedene Violinsonaten von Mozart für den Henle-Verlag heraus.

Zu den Wiener Philharmonikern kehrte Benjamin Schmid im Juni 2011 zurück und spielte beim renommierten Schönbrunn Open Air unter Valery Gergiev Paganinis Violinkonzert in der Version von Fritz Kreisler. Dieses Konzert wurde in mehr als 60 Ländern im Fernsehen ausgestrahlt und auf CD und DVD (Deutsche Grammophon) veröffentlicht.

In dieser Saison hat Benjamin Schmid eine Wiederbegegnung mit Valery Gergiev u.a. im Concertgebouw Amsterdam mit dem Violinkonzert von Henri Dutilleux. Weiters stehen Gastspiele mit der Camerata Salzburg, dem Detroit Symphony Orchestra, dem Curtis Symphony Orchestra in Philadelphia mit einer amerikanischen Erstaufführung von Kryzstof Pendereckis Doppelkonzert, dem Auckland Philharmonic New Zealand, mehrere Gastspiele in Musikverein und Konzerthaus Wien mit dem Tonkünstler Orchester sowie der Wiener Akademie, bei den Dresdner Musikfestspielen, mit dem Quatar Philharmonic Orchestra, beim Festival Mecklenburg Vorpommern, dem Orchestra Sinfonico Barcelona, eine Music from Lockenhaus Tournee, ein einwöchiges Gastspiel in Hongkong, Konzerte mit dem Minneapolis Symphony Orchestra, dem Marinskji Orchester, Capetown Philharmonic, u.a auf dem Programm.

In einer speziellen Serie widmet sich Benjamin Schmid in der Saison 2014/15 einem Soloprogramm, das aus 2 Bachsonaten (BWV 1003 und 1005) und 12 Paganini Capricen aus op.1 besteht.

Benjamin Schmids rund 50 CDs wurden z.T. mehrmals mit dem Deutschen Schallplattenpreis (zuletzt 2013 für Ermanno Wolf Ferraris Violinkonzert), Echo Klassik, Grammophone Editor’s Choice, Record of the Month (zum dritten Male im Februar 2014 für Gyorgy Ligetis Violinkonzert), der Strad Selection, oder dem Editors Choice von Soundscapes ausgezeichnet. Besondere Erwähnung verdient hier seine Live Einspielung des Korngoldkonzerts mit den Wiener Philharmonikern unter Seiji Ozawa.

Benjamin Schmid hält eine Professur am Mozarteum in seiner Heimatstadt Salzburg, in der er mit seiner Frau und den gemeinsamen vier Kindern lebt, und gibt regelmässig Meisterkurse im Rahmen seiner Gastprofessur in Bern, CH.

Im September 2014 erscheint im Buchet/Chastel – Verlag das Buch “Great Violinists of the 20th century. Tome 2. 1948-1985”, in dem Benjamin Schmid als einer von 35 weltberühmten Geigern porträtiert wird.

Benjamin Schmid spielt auf der „ex- Guyot“ Stradivari des Jahres 1705.

Künstler 2014Artists 2014

Clara Andrada, Flöte
Adelheid Arndt, Lesung
Auryn Quartett
Silke Avenhaus, Klavier
Lara Boschkor, Violine
Matthias Buchholz, Viola
Christiane Dimigen, Oboe
eXtracello
Daniela Fuchs, Klarinette
Richard Galler, Fagott
Gottfried Holzer-Graf, Orgel
Raphaela Gromes, Chello
Hervé Joulain, Horn
Erik Košak, Horn
Rainer Küblböck, Trompete
Gerald Pachinger, Klarinette
Gerard Poulet, Violine
Benjamin Schmid, Violine
Niklas Schmidt, Violonchello

August Schmölzer, Lesung
Henri Sigfridsson, Klavier
Sarah-Luise Traubel, Sopran
Ernst Weissensteiner, Kontrabass
Wen-Sinn Yang, Violoncello

Hervé JoulainHervé Joulain

Hervé Joulain2Mit 43 Jahren hat Hervé Joulain bereits mit mehr als 100 verschiedenen Orchestern die Konzerte von Haydn, Mozart, Schumann, Weber, Saint-Saëns, Strauss, Britten… gespielt. Im Jahre 2000 hat er sein Debüt mit Strauss und Mozart in Amerika und Kanada gegeben.

Hervé Joulain hat, dank des Orchestre Philharmonique de Radio France (1987-1997), Orchestre National de France (1997-2004) und Orchestre de Paris unter der Leitung von bedeutenden Dirigenten wie Leonard Bernstein, Zubin Mehta, Daniel Baremboim, Pierre Boulez, Lorin Maazel, Seiji Ozawa, Eliahu Inbal, Kurt Mazur, Charles Dutoit, Riccardo Muti, Bernard Haitink gespielt. Seit Dezember 2002, ist er auf Einladung von Lorin Maazel auch Solo-Hornist im Symphonica Toscanini (Italien). Kürzlich hat er mit dem New York Philharmonic Orchestra gespielt.

Von 1994 bis 1998 war er Professor für Horn am Conservatoire National Supérieur in Paris und hat über 40 Meisterkurse in Frankreich, Portugal, der tschechischen Republik, in Kanada, in Brasilien, in Irland, Spanien, England, Finnland, Italien, Luxemburg, Holland… gegeben.

Neben seiner solistischen Tätigkeit hat Hervé Joulain eine Vorliebe für Kammermusik, die er mit Partnern wie Pinchas Zukerman, Boris Berezowski, Boris Belkin, Vadim Repin, Schlomo Mintz, Yuri Bashmet, Natalia Gutmann, Paul Tortelier, Pierre Amoyal, Gidon Kremer u.v.m. regelmäßig sowohl in Frankreich als auch in ganz Europa, in Kanada, in Amerika und in Israel pflegt.

Sein großes Interesse an zeitgenössischer Musik (23 Erstaufführung) hat ihm die Möglichkeit zur engen Zusammenarbeit mit Nicolas Bacri, Philippe Hersant, Giya Kancheli, Krzysztof Penderecki, Fabio Vacchi, Gérard Grisey, Michael Levinas, Ivan Fedele, Alessandro Solbiati, Tristan Murail gegeben. Außerdem wurde Hervé Joulain durch György Ligeti als der beste Interpret seines Trios beglückwünscht. Seine Diskographie umfasst mehr als 20 Aufnahmen für verschiedene Firmen.

 

eXtracelloeXtracello

extracello_NHorowitz sepia KopieEdda Breit · Melissa Coleman · Margarethe Deppe · Gudula Urban Violoncello

4 Frauen – 4 Celli, ein hochexplosiver musikalischer Cocktail. Das Wiener Celloquartett spielt eigene Kompositionen und Bearbeitungen von Bach bis hin zu frei improvisiertem Jazz mit Gesang – ein Feuerwerk!

Mit dieser Bandbreite an Musikalität sind Melissa Coleman, Margarete Deppe, Gudula Urban und Edda Breit so ziemlich einzigartig…

phantastisch, charmant.

 

Seit der Gründung 2004 jonglieren die vier Musikerinnen mit Möglichem und Unmöglichem auf ihrem Instrument. Begeistert vom orchestralen Sound der Besetzung und den vielen verschiedenen Möglichkeiten eines Cellos arrangieren und komponieren die Musikerinnen was Spaß macht und gefällt. Spielerisch kreuzen sie durch die Musikgeschichte, wobei der breite Bogen des Repertoires Werke von der Renaissance über klassische Moderne bis hin zu Jazz, Pop und Rock umspannt. Eigenkompositionen und Improvisationen inklusive, trägt alles die unverwechselbare Handschrift des Ensembles. Da wird das Cello schon mal als Schlagzeug eingesetzt oder kurzerhand in eine Möwe verwandelt, ein grummelnder Magen vertont oder Jimmy Hendrix gecovert. Last but not least: eXtra-Extra Gudula Urban als Sängerin, die mit dem warmen Timbre ihrer Stimme für einmalige Highlights im Programm sorgt.

Neben der reinen Quartettarbeit ist es auch ein spezielles Interesse des Ensembles, genreübergreifend zu arbeiten, so zum Beispiel in der Zusammenarbeit mit dem Countertenor Bernhard Landauer („Von Dowland bis Dylan“), Willi Resetarits („Ich bin der Herr …“), dem Kontrabassisten Peter Herbert und der Schauspielerin und Autorin Linde Prelog („Schüttelsprach mit Saitenhieb“).

Das Ensemble konzertiert überwiegend in Deutschland und Österreich und war Gast bei renommierten Festivals wie den Salzburger Festspielen, dem Schleswig Holstein Festival, dem Diabelli Sommer Mattsee, den Festwochen Hallein, dem Internationalen Akkordeon-Festival Wien, Imago Dei (Krems) u.a.

2011 debütierte es im ausverkauften großen Sendesaal des Radio-Kulturhauses Wien, 2012 ging es auf Tournee mit Österreichs größtem Konzertveranstalter, der Jeunesse Musicale.

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www.extracello.at

LARA BOSCHKOR, Violine

Boschkor LaraLara trat international hervor, als sie dreizehnjährig den 1. Preis und die Goldmedaille des 7. Henryk Szeryng Violinwettbewerbs in Mexiko und den 1. Preis des 12. Carl Flesch Violinwettbewerbs in Ungarn gewann. Schon zuvor wurde sie mit zahlreichen Preisen geehrt, u.a. 2009 mit dem Grand Prix des 20. Concours Flame in Paris und mit dem ersten Preis des internationalen Paul Hindemith Wettbewerbs in Berlin. 2011 erspielte sie sich den “Citta di Moncalieri Cup“ beim 22. europäischen Musikwettbewerb in Turin und den 1. Preis des Jeunesses International Violin Wettbewerbs in Bukarest. Sie ist Preis- und Sonderpreisträgerin des 17. internationalen Andrea Postacchini Violinwettbewerbs in Italien und wurde mit nur zwölf Jahren die jüngste Preisträgerin des 19. internationalen Brahms Violinwettbewerbs in Österreich. Beim Wettbewerb “Jugend Musiziert“ gewann sie mehrfach erste Preise und den 1. Bundespreis mit Höchstpunktzahl. Für die herausragende Leistung wurde ihr der Eduard Söring-Preis der Deutschen Stiftung Musikleben verliehen. Lara wurde 1999 in Tübingen geboren und begann im Alter von viereinhalb Jahren mit dem Violinspiel. Sie ist Jungstudentin an der an der Hochschule für Musik Detmold in der Klasse von Prof. Koh Gabriel Kameda. Ihre musikalische Ausbildung ergänzt sie in Meisterkursen von Professoren wie Zakhar Bron, Ana Chumachenco und Igor Ozim. In ihrem 8. Lebensjahr spielte Lara erstmals als Solistin mit Orchester. Seitdem konzertiert sie mit großem Erfolg in Rezitalen, Kammermusikkonzerten und Orchesterkonzerten. Ihre Auftritte führten sie in zahlreiche renommierte Konzerthäuser wie u.a. Kölner Philharmonie, Tonhalle Düsseldorf, Konzerthaus Berlin, Théâtre Marigny Paris, Theatre Odeon Bukarest, Cuvilliés-Theater München und in die Weill Recital Hall der Carnegie Hall in New York City. Sie konzertiert bei verschiedenen Festivals, u.a. bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, dem “Lucca Estate“ in Italien, dem Festival Schloss Britz Berlin und dem Schleswig-Holstein Musikfestival. Als Solistin konzertierte Lara u.a. in Mexiko mit dem Orquesta Sinfónica del Estado de México unter Enrique Bátiz Campbell und in der Aram Khachaturian Concert Hall in Armenien/Yerevan mit dem Armenischen Philharmonischen Orchester unter Harut Arzumanyan. Dreizehnjährig debütierte Lara in Tokyo und spielte begleitet vom Kunitachi Sinfonie Orchester unter Yuki Miyagi das Tschaikowski Violinkonzert. Mit den Bergischen Symphonikern unter Alexander Merzyn führte sie vierzehnjährig das Sibelius Violinkonzert auf. Seit Februar 2012 ist Lara Stipendiatin der Deutschen Stiftung Musikleben, die ihr eine Violine von Carlo Antonio Testore (Mailand, 1740) aus dem Deutschen Musikinstrumentenfonds zur Verfügung stellt.

Wen-Sinn Yang, CelloWen-Sinn Yang, Cello

Wen-Sinn Yang@www.wildundleise.de_sWen-Sinn Yang zählt zu den vielseitigsten Künstlerpersönlichkeiten als Kammermusiker und Solist im Cellofach.

„Technisch auf allerhöchstem Niveau spielt er mit wunderbarem, grossem Ton und einwandfreier Intonation. Seine Phrasierungen sind einfühlsam, und er erfasst in ausserordentlicher Weise die philosophische Dimension der Werke, die er spielt„, äusserte sich kein Geringerer als Lorin Maazel über ihn.

Seit dem Gewinn des Ersten Preises beim Internationalen Musikwettbewerb in Genf 1991 ist Wen-Sinn Yang ein gern gesehener Gast auf den bedeutenden Konzertpodien und Musikfestivals in Europa und Asien. Als Solist bei Orchestern wie dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, NHK Tokio, Shanghai Symphony Orchestra, Radio Suisse Romande, St. Pauls Chamber Orchestra musizierte er mit Dirigenten wie Sir Colin Davis, Lorin Maazel und Mariss Jansons.

Sein äusserst breit gefächertes Repertoire ist auf über 20 CD-Einspielungen dokumentiert. Neben dem Standardrepertoire wie den Konzerten von Boccherini, Haydn und Dvorak hat Yang als Anwalt für wenig bekannte, hochvirtuose Cellomusik auch Werke von François Servais, Carl Davidoff, Alfredo Piatti und Julius Klengel in Ersteinspielungen aufgenommen. In Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Fernsehen sind die 6 Solo Suiten von J.S. Bach als DVD bei Arthaus Musik erschienen.

Der in Bern geborene Musiker taiwanesischer Abstammung studierte bei Claude Starck (Zürich) und bei Wolfgang Boettcher (Berlin). Im Anschluss an sein Engagement als Erster Solocellist im Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, mit dem er vielfach solistisch auftrat, wurde er 2005 als Professor an die Hochschule für Musik und Theater München berufen.

Sarah Luise Traubel, SopranSarah Luise Traubel, Sopran

Traubel Sarah-Luise _sDie lyrische Koloratursopranistin Sarah-Luise Traubel, begann ihre Ausbildung in Mannheim und Berlin. Nach ihren Bachelor ging Sarah-Luise für ein Jahr nach New York an die Manhattan School of Music. Im Juni 2011 erwarb sie mit Auszeichnung den Master Oper und Musiktheater an der Universität Mozarteum Salzburg.
Wichtige Ausbilder waren Barbara Bonney, Hariklia Apostolu, Salzburg und Francisco Araiza, Zürich. Durch Meisterkurse wie mit Julie Kaufmann, Gudrun Volkert und Angelika Kirchschlager ergänzt Sarah-Luise Traubel ihre Studien.
In Salzburg spielte Sarah-Luise Traubel unter anderem den Amor ORFEO ED EURIDICE und die Rolle der Ilia IDOMENEO. Seit der Spielzeit 2011/12 ist sie Mitglied des Internationalen Opernstudio Zürich. Dort war sie bereits als Königin der Nacht ZAUBERFLÖTE FÜR KINDER, als Engel PALESTRINA und als Titania EIN SOMMERNACHTSTRAUM zu erleben.
Außerdem konnte sie dort sehr erfolgreich einspringen und im 1. Akt die Konstanze ENTFÜHRUNG AUS DEM SERAIL ersetzen.
Sarah Traubel arbeitet unter anderem mit den Dirigenten Adam Fischer, Daniele Gatti, Ingo Metzmacher und Juan G. Rodrigues zusammen.
In der Spielzeit 2012/13 wird Sarah-Luise Traubel weiterhin ein Mitglied des Internationalen Opernstudios Zürich sein.