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Clemens Zeilinger, Klavier

 
Zeilinger Clemens ©Reinhard Winkler

Zeilinger Clemens ©Reinhard Winkler

Geboren in Wien, Studium am Brucknerkonservatorium Linz und an der Universität für Musik Wien. Preisträger mehrerer Wettbewerbe: Sieger beim Europäischen Jugend-Musikwettbewerb in Antwerpen, Preisträger beim Beethoven- Wettbewerb in Wien, Sieger bei „Jugend musiziert“, mehrfacher Bösendorfer- Stipendiat.
Konzerte führten ihn durch ganz Europa, in die USA, nach Japan, Korea, Marocco, in den Iran  und in den Oman. Als Solist konnte er mit vielen renommierten Orchestern zusammenarbeiten (Mozarteum Orchester Salzburg, NÖ. Tonkünstler, Brucknerorches
ter Linz, Südböhmische Philharmonie,..).
Rundfunk und Fernsehproduktionen (ARD, Arte, ORF…) dokumentieren seine rege Konzerttätigkeit. Zeilinger unterrichtet an der Universität für Musikin Wien und an der Anton-Bruckner-Universität Linz.

Künstler 2012

Änderungen vorbehalten.

Cecile Licad
Änderungen vorbehalten.

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BENYOUNES QUARTETT

Zara Benyounes & Emily Holland – Violine
Sara Roberts – Viola
Kim Vaughan – Violoncello

Benyounes Quartett

Die Mitglieder des Benyounes Quartetts trafen sich 2007 am Royal Northern College of Music und setzten ihr Studium dann in Genf bei Gabor Takacs-Nagy fort. Ihr Diplom wurde mit dem begehrten Prix d’Exellence ausgezeichnet, weiters kam das Quartett ins Finale des Internationalen Wettbewerbs in Genf 2011.

Das Quartett erhielt zahlreiche Auszeichnungen, u.a. das Richard Carne Junior Fellowship for String Quartet am Trinity Laban Conservatoire of Music and Dance. Es ist Quartett in Residence an der Bangor University. Kürzlich wurde das  Benyounes Quartett als „Park Lane Group Young Artist“ gekürt und gab sein Purcell Room-Debut im Jänner 2012 mit der Weltpremiere von „Samain“ von Philip Cashian und „Serenade on the Shores of the Cosmic Ocean“ von Poul Ruders.

Einladungen zahlreicher Festivals und Konzertveranstalter führten das Quartett durch ganz Großbritannien und Europa. 2012 stehen Auftritte in St. Martin in the Fields, LSO St. Luke’s, beim Festival Quatuors in Bordeaux und beim North Norfolk Festival auf dem Programm. Das Benyounes Quartett wird Michael Nyman’s Quartett Nr. 2 in der Produktion „Configurations“ mit der Shobana Jeyasingh Dance Company aufführen. Das Ensemble konzertierte kürzlich in der Bridgewater Hall und in St. James Piccadilly und wurde daraufhin als Streichquartett in Residence zu Dartington Summer Music eingeladen.

Weiters trat das Benyounes Quartett bei renommierten Festivals wie dem West Cork Kammermusikfestival, Bellerive Festival, Canterbury Festival, Gstaad New Year Festival und Ryedale Festival auf. 2010 wurde es eingeladen, ein neues Werk der jungen Britischen Charlotte Bray beim Verbier Festival, Festival d’Aix-en-Provence sowie beim Aldeburgh Festival aufzuführen.

Das Benyounes Quartett studierte im ProQuartet-CEMC-Programm, das ihm ermöglichte, mit Eberhard Feltz und Mitgliedern des Alban Berg Quartetts zu arbeiten, und studierte an der Britten-Pears International Academy of String Quartets. Außerdem besuchte das Quartett Meisterklassen bei Gyorgy Kurtag, Andras Keller, David Waterman und Christoph Richter. Das Ensemble arbeitet zudem regelmäßig mit dem Quatuor Ebene.

Das Benyounes Quartett ist ständig bestrebt, sein Repertoire zu erweitern, initiiert dazu Kammermusik- und cross-arts-Projekte und hat vor kurzem das Quercus Ensemble gegründet, ein gemischtes Kammermusikensemble, das in Nord Irland zu Hause ist.

www.benyounesquartet.com

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GEORG BREINSCHMID, Kontrabass

Georg Breinschmid ©Julia Wesely

Georg Breinschmid wurde 1973 geboren und lebt in Wien. Er ist einer der führenden österreichischen Jazzmusiker auf internationalem Parkett. Breinschmid studierte klassischen Kontrabass an der Wiener Musikhochschule und war während des Studiums als Substitut in verschiedenen Wiener Orchestern (Wiener Philharmoniker, Wiener Symphoniker u.a.) sowie auch kammermusikalisch, u.a. beim Amadeus-Ensemble, dem Ensemble Kontrapunkte und dem Ensemble Die Reihe, tätig. Gleichzeitig betätigte er sich auch bereits als Jazzmusiker und arbeitete u.a. mit dem Geiger Zipflo Weinrich zusammen.

Von 1994 bis 1996 war er im Niederösterreichischen Tonkünstlerorchester engagiert, von 1996 bis 1998 bei den Wiener Philharmonikern.

Er entschloss sich bald, der Orchesterlaufbahn den Rücken zu kehren und sich verstärkt seiner Leidenschaft für den Jazz zu widmen. Seit 1999 ist Georg Breinschmid freiberuflicher Jazzmusiker und tritt als einer der vielseitigsten und virtuosesten Bassisten der internationalen Jazzszene hervor. Er arbeitete u.a. mit Archie Shepp, Charlie Mariano, Kenny Drew jr., Biréli Lagrène, Wolfgang Muthspiel, Triology, Megablast u.v.a. zusammen. Von 1999 bis 2006 war er ständiger Kontrabassist des Vienna Art Orchestra.

Seit ca. 2005 tritt Georg Breinschmid auch verstärkt als Komponist hervor, wobei seine besondere Affinität u.a. auch der Wiener Musik und dem Wienerlied gilt. Seine Kompositionen werden auch von anderen Formationen, z.B. dem Ensemble Amarcord Wien, dem Duo „Bach & Bosnisch“ oder dem Ensemble Bass Instinct aufgeführt und auch auf CD eingespielt. Die Liebe zu Wien und seiner musikalischen Tradition findet auch in seinem CD-Projekt “Wien bleibt Krk” (2008) Eingang.

Im Jahr 2002 erhielt Georg Breinschmid zusammen mit Arkady Shilkloper und Alegre Correa im Rahmen des Hans Koller-Preises die Auszeichnung “CD of the year” für “Mauve”. Beim selben Preis gewann er im darauffolgenden Jahr in der Kategorie “Newcomer of the Year”. 2007 und 2009 war Georg Breinschmid beim Hans Koller-Preis in der Sparte “Musiker des Jahres” nominiert, 2009 als Bassist des Christian Muthspiel Trios auch für die “CD des Jahres” (für “Against The Wind – The Music of Pirchner & Pepl”).

2010 erscheint die Doppel-DVD „Georg Breinschmid Live“ sowie das Doppel-CD-Set „Brein’s World“, das in Europa und auch Übersee hymnische Kritiken erntet. Im Mai 2010 tritt Georg Breinschmid mit seinem Trio Brein’s Café bei der Eröffnung der Wiener Festwochen auf, die von einem Millionenpublikum in ganz Europa live im TV gesehen wird. Weiters absolviert er TV-Auftritte in den Sendungen „Annettes DaschSalon“ und der NDR-Literaturmatinee „Herbstblätter“, in denen Breinschmid im Duo mit dem Geiger Daniel Hope verschiedene Eigenkompositionen zum Besten gibt. Insidern und Kritikern gleichermaßen gelten Georg Breinschmids unorthodoxe Kompositionen zurzeit als interessanteste Entwicklung im zeitgenössischen Jazz überhaupt.

 www.georgbreinschmid.com

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JOHANNA DODERER, Komponistin

Johanna Doderer ©Johannes Ifkovits

Inspiration und Ausgleich
Für Johanna Doderer ist alles Musik. Inspiration begegnet ihr überall. Romane ihres Großonkels Heimito von Doderer – wie beispielsweise „Die Merowinger“, der Vorlage zum „Wutmarsch“ ist – sind dabei ebenso Inspirationsquelle wie der Anblick der Berge. Beim Klettern findet sie Ausgleich zu ihrem kreativen Schaffen. „Klettern ist wie komponieren. Ich finde meinen Rhythmus und mein Atem ist die Musik “, sagt Johanna Doderer.

Ausbildung
Die gebürtige Österreicherin Johanna Doderer (*1969) entdeckt ihr Talent, kreativ mit Musik umzugehen bereits, in ihrer Kindheit. Frühe Improvisationen lassen Gerold Amann auf sie aufmerksam werden. Er ist ihr wichtigster Mentor und Förderer. 1993 beginnt sie ihr Kompositionsstudium bei Beat Furrer in Graz. Ab 1995 folgen Studien bei Erich Urbanner und Klaus-Peter Sattler (Film- und Medienkomposition) in Wien. Seit damals hat sie ihren Lebensmittelpunkt in Wien.

Kompositionshandwerk und Disziplin
Ihr Stil ist umstritten. Diskussionen, was zeitgenössische Musik darf oder nicht, führt die Künstlerin oft. Unverblümt tonale Bezüge prägen ihre Werke. Bewusst gestaltet sie ihre Stücke strahlender als viele andere Kompositionen, die seit 1945 entstanden sind. „Es ist die Bereitschaft, innere Räume zu kultivieren, die Neues entstehen lässt“, sagt Johanna Doderer. Diese inneren Freiräume sind es, die es ihr ermöglichen, mit Offenheit in alle Richtungen an neue Kompositionen heran zu gehen. Trotz Talent und handwerklichem Können gehört viel Disziplin dazu, um erfolgreich zu sein.
National und international erfreuen sich ihre Kompositionen immer größerer Beliebtheit. Patricia Kopatchinskaja, Édua Zádory oder Ildiko Raimondi gehören zu den Künstlern, die Johanna Doderers Sprache verstehen und lieben.

Die Werke der Johanna Doderer
Ihr derzeitiges Werkeverzeichnis umfasst 69 Stücke. Von Kammermusik und Orchesterwerken bis hin zu Opern. Doderer sieht in der Komposition von Opern künftig den Schwerpunkt ihrer Arbeit.

Preise und Stipendien
Johanna Doderer erhielt bereits mehrfach Auszeichnungen und Stipendien. Darunter befinden sich begehrte Preise wie der SKE Publicity Preis 2004, der Composer in Residence 2004/2005 des Wiener Concert-Vereins, der Kulturpreis der Stadt Feldkirch 2002 und der Kulturpreis der Stadt Wien (Sparte Musik) 2002.
Neben dem Wiener Symphoniker Stipendium 2001 erhielt Johanna Doderer das Österreichische Staatsstipendium für Komponistinnen und Komponisten 200.

www.doderer.at

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RICHARD GALLER

Richard Galler

Richard Galler

Geboren in Graz, studierte Richard Galler bei Johann Benesch und Milan Turkovic. Er war Preisträger bei nationalen und internationalen Wettbewerben, ist seit 1987 Solofagottist der Wiener Symphoniker und seit 2004 als Professor an der Universität für Musik kund darstellende Kunst Wien tätig. Rege Kammermusiktätigkeit mit Künstlern wie Christian Altenburger, Ernst Kovacic, Rainer Honeck, Franz Bartholomey, Patrick Demenga, Marie Luise Neunecker, Gerald Pachinger, Milan Turkovic oder Radovan Vlatkovic. Mitwirkung bei Kammermusikfestivals in Lockenhaus, St. Gallen, Pablo Casals Festival in Prades, Risör (Norwegen), Uusikaupunki (Finnland). Seit 2010 Nachfolger von Milan Turkovic beim Bläserquintett „Ensemble Wien-Berlin“. Als Solist trat er mit Dirigenten wie Rafael Frühbeck de Burgos, Georges Pretre, Wolfgang Sawallisch, Vladimir Fedosejev und Leopold Hager auf. Zahlreiche Rundfunkaufnahmen und Produktionen sowohl solistisch als auch kammermusikalisch. >>zurück – Künstler 2012

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DAVID GERINGAS, Violoncello

Der in Vilnius/Litauen geborene Cellist und Dirigent David Geringas zählt zur Musiker-Elite der Gegenwart. Ein ungewöhnlich breites Repertoire vom frühesten Barock bis zur zeitgenössischen Musik zeugt von der Flexibilität und Neugierde des Künstlers. Seine intellektuelle Strenge, seine stilistische Vielseitigkeit, sein melodisches Sentiment und seine Klangsinnlichkeit haben ihm Auszeichnungen auf der ganzen Welt eingebracht.

Der Rostropovich Schüler und Gewinner des 1. Preises und der Goldmedaille beim Tschaikowsky-Wettbewerb (1970) kann auf eine jahrzehntelange Karriere zurückblicken. David Geringas musizierte weltweit mit vielen bedeutenden Orchestern und mit den größten Dirigenten unserer Zeit. Seine annähernd 100 CDs umfassende Diskographie bietet zahlreiche Aufnahmen, die mit Schallplattenpreisen hohen Ranges ausgezeichnet wurden.

Namhafte zeitgenössische Komponisten (u.a. Sofia Gubaidulina) haben David Geringas Cello-Konzerte gewidmet. Viele Werke der russischen und litauischen Avantgarde führte er als erster Musiker im Westen auf. 2012 wird David Geringas drei Weltpremieren zur Aufführung bringen: das Concerto „in Memoriam“ von Arvydas Malcys, das Concerto per Violoncello von Silvia Colasanti und das Cellokonzert von Alexander Raskatov.

Der Dirigent David Geringas ist regelmäßig auf Podien im In- und Ausland vertreten und hier häufig auch in zweifacher Funktion als Cellist und Dirigent zu erleben. Neben den Hochburgen der west- und osteuropäischen Musikzentren (Amsterdam Concertgebouw, Wiener Musikverein, Tonhalle Zürich, Berliner Philharmonie u.a.), führen ihn Einladungen ebenso nach Asien und den USA.

David Geringas hat viele Jahrzehnte eine weltweit gefeierte Celloklasse geführt, aus der Cellostars wie Gustav Rivinius, Jens Peter Maintz, Wolfgang Emanuel Schmidt, Tatjana Vassilieva, Jing Zhao, Johannes Moser und Sol Gabetta  hervorgegangen sind.

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SEBASTIAN GÜRTLER, Violine

Sebastian Gürtler

Sebastian Gürtler wurde in Hallein geboren und erhielt seine Ausbildung bei Helmut Zehetmair in Salzburg, Corrado Romano in Genf, Ernst Kovacic in Wien und Philippe Hirschhorn in Utrecht.

Von 1997 bis 2008 war er erster Konzertmeister des Orchesters der Wiener Volksoper.

Im Jahr 2000 gründete er das Ensemble AMARCORD WIEN in der Besetzung Violine, Cello, Kontrabass und Akkordeon dessen Repertoire sich von ethnischer Musik, über Werke u.a. von Purcell, Mussorgsky, Piazzolla, Schostakowitsch, Satie, Mahler bis hin zu eigens für Amarcord Wien geschriebenen Werken spannt. Die meisten der Arrangements, welche die Besonderheit des Ensembles kennzeichnen, stammen aus seiner Hand.

Als Solist trat er mit der Camerata Academica Salzburg, dem Orchestre de la Suisse Romande, dem Wiener Kammerorchester, der Wiener Kammerphilharmonie, der Dresdner Philharmonie, dem Mozarteumorchester Salzburg, der Wiener Akademischen Philharmonie, dem Niederösterreichischem Tonkünstlerorchester unter der Leitung von Sandor Vegh, Lothar Zagrosek, Trevor Pinnock, Günther Herbig, Yehudi Menuhin auf.

Seit 2005 Primgeiger im Hugo Wolf Quartett und somit in allen wichtigen Musikzentren der Welt zu Gast.

Zu seinen Kammermusikpartnern zählten unter anderem Stefan Mendl, Markus Schirmer, Philippo Gamba, Clemens Hagen, Mario Brunello, Orfeo Mandozzi, Christian Poltera sowie Mitglieder des Ensemble Wien-Berlin, aber auch Art of Brass, Wolfgang Muthspiel, Allegre Corrêa, Georg Breinschmid, Kenny Wheeler, John Taylor, Aleksey Igudesman und Rebekka Bakken.

www.amarcord.at

www.hugowolfquartett.com

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WOLFGANG HOLZMAIR, Bariton

Wolfgang Holzmair ©wild+team

Wolfgang Holzmair wurde in Vöcklabruck (Österreich) geboren und studierte an der Musikhochschule Wien bei Hilde Rössel-Majdan (Gesang) und Erik Werba (Lied).

Als Liedsänger tritt der Künstler regelmäßig in den führenden Musikzentren der Welt auf, wie etwa in London, New York, Washington, beim Risör Festival, Bath Festival (GB), Menuhin Festival Gstaad (Schweiz), den Bregenzer Festspielen sowie beim Carinthischen Sommer. 2012 führen ihn Liederabende erneut nach London, Washington und New York, aber auch nach Baltimore, Berkeley, Moskau, Oxford, Liège usw. Neben seiner herausragenden Partnerschaft mit der britischen Pianistin Imogen Cooper arbeitet er mit einer Reihe bekannter Begleiter sowie mit führenden Pianisten unserer Zeit.

Auf der Opernbühne sang er in letzter Zeit Papageno (Zauberflöte) und Eisenstein (Fledermaus) in Dallas unter Graeme Jenkins, Don Alfonso (Cosi) in Lyon unter William Christie und in Toronto unter Richard Bradshaw, Faninal (Rosenkavalier) in Seattle unter Asher Fish und in Hongkong unter Edo de Waart, Musiklehrer (Ariadne) in Madrid unter López-Cobos, Wolfram (Tannhäuser) in Erfurt unter Gugerbauer, Eduard (Neues vom Tage von Hindemith) unter Bartoletti in Ancona, die Partie des Vaters (Hänsel und Gretel) auf einer Japan-Tournee unter Ozawa, Demetrius (Midsummer Night’s Dream von Britten) unter Anne Manson in Toronto und Masino in Haydns La vera costanza in Köln. 2012 singt er konzertant Partie des Agamemnon in Iphigenie in Aulis von Gluck/Wagner unter Christoph Spering in Köln und Paris.

Wolfgang Holzmair arbeitet mit führenden europäischen und amerikanischen Orchestern zusammen, wie dem Israel Philharmonic Orchestra, den Berliner Philharmonikern, dem Gewandhausorchester Leipzig, dem Budapest Festival Orchester, dem Cleveland Orchestra, dem Orchestra of the Age of Enlightenment, den Wiener Symphonikern oder dem Concertgebouw unter Dirigenten wie Blomstedt, Boulez, Chailly, I. Fischer, Frühbeck de Burgos, Haitink, Harnoncourt, Norrington, Ozawa etc. 2012 singt Wolfgang Holzmair u.a. Mahlers Lieder eines fahrenden Gesellen mit dem Tokyo Symphony unter Herbert Soudant oder die Partie des Faust in Schumanns Faust-Szenen mit Berner Symphonieorchester.

Umfangreiche und von der Kritik hochgelobte Aufnahmetätigkeit, u.a. Lieder von Clara und Robert Schumann sowie Lieder diverser Komponisten nach Eichendorff mit Imogen Cooper (Philips), diverse Schubert-Einspielungen mit Gérard Wyss (Tudor), die mit dem Pasticcio-Preis ausgezeichneten „Songs from the British Isles“ mit dem Trio Wanderer (Cyprés), Wolf- Lieder in der Serie Wigmore Hall Live (mit Imogen Cooper) oder das Mahler-Album mit Russell Ryan (nightingale). Seit Jahren setzt sich der Künstler auch für die Verbreitung von Werken, insbesondere Liedern, ehemals verfolgter Komponisten ein, wovon seine Krenek-, Mittler-, Zeisl-, Schreker- und Theresienstadt-CDs (ORF, cpo, Bridge Records) zeugen. Weitere Aufnahmen (Lied und Oper) sind in Planung. Holzmairs Aufnahme von Brahms‘ „Ein deutsches Requiem“ unter Herbert Blomstedt wurde mit dem Grammy ausgezeichnet.

Seit 1998 leitet er eine Lied- und Oratorienklasse am Mozarteum in Salzburg und gibt Meisterkurse in Europa und Nordamerika. Außerdem ist er Visiting Professor am Royal College in London.

wolfgangholzmair.com

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TOMMASO HUBER, Akkordeon

Tommaso Huber, geboren in Linz, wuchs in einer von Volksmusik geprägten Umgebung in Putzleinsdorf im Mühlviertel auf, erlernte früh von seinem Vater das Akkordeonspiel und betrat 1983 mit dem Eintritt in das Linzer Musikgymnasium den Weg des Berufsmusikers.

Das Kontrabassstudium, welches er 1983 am Linzer Brucknerkonservatorium begann, setzte er noch während seiner Schulzeit an der Wiener Musikhochschule in der Klasse Ludwig Streicher fort (1985) um nach einem Wechsel zu Josef Niederhammer 1996 ebendort zu diplomieren. Darauf folgte ein Repertoirestudium bei Johannes Auersperg in Graz/Oberschützen.

Nach der Matura 1988 übersiedelte er nach Wien und begann seine Tätigkeit als freischaffender Musiker. 2000 wurde er in das Orchester der Wiener Volksoper engagiert.

Von 1997 bis 2001 wirkte er als Akkordeonist im „Pürbacher Volkskunstorchester“ und gründete 2000 gemeinsam mit Gerhard Muthspiel, Sebastian Gürtler und Michael Williams das Ensemble AMARCORD WIEN.

Seit 1997 ist er regelmäßiger Gast bei den „Tanzgeigern“ unter Rudi Pietsch, seit 2000 Mitglied der Kinderliedergruppe „Tatzelbein“ und von 2003 – 05 Mitglied des vienna acoustic bass ensembles „bass instinct“.

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