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RICHARD GALLER

Richard Galler

Richard Galler

Geboren in Graz, studierte Richard Galler bei Johann Benesch und Milan Turkovic. Er war Preisträger bei nationalen und internationalen Wettbewerben, ist seit 1987 Solofagottist der Wiener Symphoniker und seit 2004 als Professor an der Universität für Musik kund darstellende Kunst Wien tätig. Rege Kammermusiktätigkeit mit Künstlern wie Christian Altenburger, Ernst Kovacic, Rainer Honeck, Franz Bartholomey, Patrick Demenga, Marie Luise Neunecker, Gerald Pachinger, Milan Turkovic oder Radovan Vlatkovic. Mitwirkung bei Kammermusikfestivals in Lockenhaus, St. Gallen, Pablo Casals Festival in Prades, Risör (Norwegen), Uusikaupunki (Finnland). Seit 2010 Nachfolger von Milan Turkovic beim Bläserquintett „Ensemble Wien-Berlin“. Als Solist trat er mit Dirigenten wie Rafael Frühbeck de Burgos, Georges Pretre, Wolfgang Sawallisch, Vladimir Fedosejev und Leopold Hager auf. Zahlreiche Rundfunkaufnahmen und Produktionen sowohl solistisch als auch kammermusikalisch. >>zurück – Künstler 2012

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GERALD PACHINGER

Gerald Pachinger

Gerald Pachinger wurde 1967 in Ried im Innkreis (Oberösterreich) geboren. Er studierte bei Peter Schmidl an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien. Gerald Pachinger ist Gründungsmitglied des Gustav Mahler Jugendorchesters unter Claudio Abbado und seit Oktober 1987 Soloklarinettist der Wiener Symphoniker. 1988 debütierte er als Solist im Wiener Musikvereinssaal. Im Laufe seiner Karriere musizierte Gerald Pachinger als Solist unter namhaften Dirigenten wie Fabio Luisi, Yakov Kreizberg, Eliahu Inbal, Wolfgang Sawallisch, Vladimir Fedosejev oder Georges Prêtre und spielte mit Orchestern wie den Wiener Symphonikern, dem Wiener Kammerorchester, dem Mozarteum Orchester Salzburg sowie dem Tonkünstler-Orchester Niederösterreich. Gastengagements führen ihn unter anderem zu den Berliner Philharmonikern und zum Concentus Musicus Wien. Gerald Pachinger ist Mitglied des „Wiener Bläserensembles“ sowie des „Quintett Wien“ und des „Wiener Kammerensembles“. Darüber hinaus verbindet ihn eine rege Kammermusiktätigkeit mit Künstlern und Ensembles wie Christian Altenburger und Markus Schirmer sowie dem Eos-Quartett Wien, dem Haydntrio, dem Wiener Klaviertrio, dem Auryn-Quartett sowie dem Hugo Wolf-Quartett. Einladungen zu zahlreichen Festivals führten ihn unter anderem nach Salzburg, St. Gallen, Tokyo und Washington. Seit 2004 ist Gerald Pachinger Universitätsprofessor für Klarinette an der Kunstuniversität Graz.

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Christiane Dimigen

Dimigen1Christiane Dimigen wurde in Hamburg geboren. Nach Studien in Hamburg (Prof. A. Gürsching) und in München (Prof. G. Passin) schloss sie 1989 ihr Studium mit dem Konzertexamen ab.

Nach Mitgliedschaft in der Jungen Deutschen Philharmonie und dem Jugendorchester der Europäischen Gemeinschaft wurde sie 1988 als Solo-Englischhornistin ins Philharmonische Staatsorchester Bremen engagiert, danach in gleicher Position ins Radio-Symphonieorchester Berlin und ist seit 1993 Solo-Englischhornistin bei den Dortmunder Philharmonikern.

Christiane Dimigen kann auf eine rege pädagogische Tätigkeit zurückblicken: Sie übernahm 1990 einen Lehrauftrag für Oboe an der Hochschule der Künste Berlin, gab Meisterkurse (unter anderem an der Musikhochschule Detmold und beim Schleswig Holstein-Festival) und hatte 1998 bis 2002 einen Lehrauftrag für Oboe und Holzbläserkammermusik an der Musikhochschule Wuppertal.

Die Kammermusik bildet den wichtigsten Teil ihrer künstlerischen Tätigkeit. Als Mitglied des Albert Schweitzer-Quintetts und -Oktetts hat Christiane Dimigen zahlreiche Preise gewonnen, unter anderem beim Deutschen Musikwettbewerb in Bonn (1984) und beim Wettbewerb der ARD in München (1985). Zahlreiche CD Einspielungen (unter anderem Franz Danzi – Bläserquintette, Ligeti, Kurtag, Veress – Bläserkammermusik, Josef Myslivecek, J. Haydn – Bläseroktette, Isang Yun – Bläserkammermusik) wurden in der Fachpresse fantastisch besprochen. Die Gesamtaufnahme der Bläserquintette von Anton Reicha erhielt 1990 den Deutschen Schallplattenpreis.

Das Albert Schweitzer Quintett kann auf eine rege Konzerttätigkeit zurückblicken. Es spielte unter anderem beim Schleswig Holstein-Festival, den Niedersächsischen Musiktagen, beim Kissinger Sommer, beim Kammermusikfestival in Kuhmo (Finnland) und war 1994 auf Einladung von Gidon Kremer beim Lockenhaus Musikfestival zu Gast. Es folgten Auftritte beim Eduard Brunner Festival in Saarbrücken, beim Berliner Schönberg Projekt mit Boris Pergamenschikow und

Konzertreisen nach Kanada, Tunesien, Algerien, Marokko, Israel, Griechenland und Zypern.

Zahlreiche Uraufführungen bestätigen das grosse Interesse von Christiane Dimigen für neue Musik, nicht zuletzt die Uraufführung des Bläserquintettes von Isang Yun beim Schleswig Holstein Festival und die Uraufführung des Konzertes für Englischhorn und Orchester von Matthias Grimmiger im April 2001 mit ihr als Solistin und den Dortmunder Philharmonikern.