STEFAN STROISSNIG

Stefan Stroissnig

Stefan Stroissnig

Der Wiener Pianist Stefan Stroissnig erhielt seinen ersten Klavierunterricht im Alter von sieben Jahren.

Später setzte er seine Ausbildung bei Oleg Maisenberg in Wien fort und erhielt weitere künstlerische Impulse von namhaften Pianisten wie Daniel Barenboim, Rudolf Kehrer, Dmitri Bashkirov und Vadim Suchanow.

Seit seinem 11. Lebensjahr tritt Stefan Stroissnig regelmäßig als Solist, Kammermusiker und mit Orchester (u.a. Brucknerorchester, Wiener Kammerorchester, Orchestre de Chambre de Lausanne, Tokyo Ensemble) in den renommierten Konzerthäusern Europas wie dem Wiener Musikverein, dem Wiener Konzerthaus oder der Berliner Philharmonie sowie in Japan (Tokyo Opera City Concert Hall) und Amerika auf.

Des weiteren kann er auf zahlreiche Erfolge bei internationalen Wettbewerben zurückblicken. So gewann er u.a. den ersten Preis und den EMCY Award beim Internationalen Greta Erikson’s Klavierwettbewerb in Karlstad/Schweden und ging als Preisträger des Klavierwettbewerbs für junge Pianisten in Ettlingen/Deutschland hervor. 2002 wurde er zur Finalrunde der Young Concert Artists Auditions nach New York eingeladen und im folgenden Jahr erreichte er bei dem renommierten Clara Haskil-Klavierwettbewerb in Vevey-Montreux/Schweiz das Finale.

Im Jahr 2011 feierte Stefan Stroissnig sein Rezital-Debut im Mozart-Saal des Wiener Konzerthauses. Am Ende dieses Programms stand die Fantasie zu vier Händen von Franz Schubert, die er gemeinsam mit seinem langjährigen Lehrer und Mentor Oleg Maisenberg spielte. Nur kurze Zeit später trat er als Solist in Beethovens zweitem Klavierkonzert unter der Leitung von Heinrich Schiff im Linzer Brucknerhaus auf.

Außerdem ist der Pianist ein gefragter Interpret zeitgenössischer Musik. So führte er zum Beispiel die „Netzwerk-Fantasie“ von Friedrich Cerha auf Wunsch des Komponisten im Wiener Konzerthaus auf.

Seine kammermusikalische Tätigkeit führte zudem zur Zusammenarbeit mit Künstlern wie Heinrich Schiff, Patricia Kopatchinskaja, Shmuel Ashkenasi, Viviane Hagner, Michael Collins, Stephen Stirling, Nobuko Imai, Joji Hattori, Isabelle van Keulen, Tatjana Masurenko, Alois Posch, Gábor Boldoczki oder Sharon Kam sowie Mitgliedern der Wiener Philharmoniker.

Weitere Festivaleinladungen führten den Künstler u.a. zu den Salzburger Festspielen, zum Carinthischen Sommer, dem Internationalen Musiksommer Grafenegg, dem Klavierfestival Ruhr, dem Rheingau Festival, den Musiktagen Mondsee, den Neuberger Kulturtagen, den Eggenberger Schlosskonzerten, dem Musikfestival Kyoto, der New Artists Series London, dem Festival in Divonne-les-Bains sowie dem Klavierfestival des dänischen Rundfunks.

Zahlreiche Radio- und Fernsehaufnahmen dokumentieren seinen künstlerischen Werdegang.

Seine Einspielung der Vier Impromptus op. 90 von Franz Schubert sowie der Sonate h-Moll von Franz Liszt wurde im November 2010 vom ORF mit dem „Pasticcio-Preis“ ausgezeichnet.

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