VIVIANE HAGNER, Violine
Mit einem temperamentvollen und gleichzeitig hochsensiblen Klang hat sich Viviane Hagner in den letzten Jahren einen unverwechselbaren Ruf als Geigerin erworben. Die Berliner Morgenpost schwärmte: „[…] eine sorgsame und gleichzeitig brillante Geigerin […] Ihr Spiel versteht Nachdenklichkeit und Leuchtkraft aufs Eindringlichste zu mischen.“ Viviane Hagner fühlt sich sowohl zeitgenössischen Komponisten wie Gubaidulina, Hartmann und Lutoslawski als auch dem zentralen Violinrepertoire der letzten Jahrhunderte verpflichtet.
In der Saison 2009/10 ist Viviane Hagner mit dem Chicago, dem St. Louis und dem NHK Symphony Orchestra zu hören, sowie in Europa mit dem Gürzenich Orchester Köln, dem Mahler Chamber Orchestra und dem Orchestre de la Suisse Romande. Mit dem Seoul Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Myung-Whun Chung unternimmt sie eine Europa-Tournee. Rezitale gibt sie in London, Paris, Tokio und Washington.
Zu den Höhepunkten der jüngsten Zeit zählen Auftritte mit den New Yorker Philharmonikern unter der Leitung von Lorin Maazel, dem Boston Symphony unter Charles Dutoit, den Münchner Philharmonikern, dem Philharmonia Orchestra, dem NDR-Sinfonieorchester sowie eine Japan-Tournee mit dem WDR-Sinfonieorchester unter Semyon Bychkov. Sie gab Soloabende in New York, Washington und Boston und musizierte Kammermusik z.B. mit Mitsuko Uchida beim Marlboro Festival in den USA. 2002 spielte sie die Uraufführung des Violinkonzerts von Unsuk Chin mit dem DSO Berlin unter Kent Nagano. Das mittlerweile mit dem Grawemeyer Award ausgezeichnete Werk nahm sie anschließend mit Kent Nagano und dem Orchestre Symphonique de Montréal auf; diese Aufnahme erschien 2009 bei Analekta.
Viviane Hagner war bei zahlreichen großen Orchestern, etwa bei den Berliner Philharmonikern, der Staatskapelle Berlin, dem Gewandhausorchester Leipzig, dem Bayerischen Staatsorchester, sowie den Symphonieorchestern von Boston und Chicago zu Gast. Sie musizierte mit Dirigenten wie Abbado, Ashkenazy, Barenboim, Chailly, Dutoit, Eschenbach und Maazel, und trat bei renommierten Festivals wie den Osterfestspielen Salzburg, den BBC Proms, dem Schleswig-Holstein Musik Festival und dem Ravinia-Festival auf. Sie war als Kammermusikerin außerdem im Concertgebouw Amsterdam, in Barcelona, der Kölner Philharmonie, der Wigmore Hall London und in New York zu hören.
2007/08 gab Hagner als „Artist in Residence“ des Konzerthauses Berlin insgesamt 12 Konzerte als Solistin und Kammermusikerin, und im Sommer 2009 war sie bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern in 14 Konzerten als „Preisträgerin-in-Residence“ präsent.
Das Label Hyperion wird im Frühjahr 2010 ihre Einspielung von Vieuxtemps’ Violinkonzerten Nr. 4 und 5 veröffentlichen. 2007 kam ihre erste Solo-CD mit Werken von Bartók, Hartmann und Bach heraus (Altara).
Die in München geborene Viviane Hagner gab mit 13 Jahren ihr internationales Debüt in Tel Aviv mit dem Israel Philharmonic unter Zubin Mehta ((und positionierte sich seither auf den Konzertpodien)).
Viviane Hagner spielt die Stradivari „Sasserno“ von 1717, eine Leihgabe der Nippon Music Foundation.
Weitere Informationen finden Sie unter www.vivianehagner.de
